Editionsrichtlinien.md 147 KB
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title: Editionsrichtlinien
subtitle: 'zum Projekt: Ferruccio Busoni  Briefe und Schriften'
author: Christian Schaper
date: 'vorläufige Fassung, Stand: 19.1.2017'
institute: Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
output: Editionsrichtlinien.pdf

---

# Einleitung

## Über die digitale Edition «Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften»

Der italienische Komponist, Pianist und Musikschriftsteller [Ferruccio Busoni](https://busoni-nachlass.org/edition/entities/p0017.html) (1866–1924) lebte seit 1894 in Berlin; seine [Wohnung am Viktoria-Luise-Platz](https://busoni-nachlass.org/edition/entities/l0072.html) gab er auch während des kriegsbedingten Exils in Zürich (1916–1920) nicht auf. Sein Nachlass, der in der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz aufbewahrt wird, umfasst insgesamt mehr als 8.000 Briefe, daneben u. a. Noten- und Text-Manuskripte, Konzertprogramme, Kritiken, biograpisches Material, Bilder und Portraits. Im Ausgang von diesem Korpus erscheinen hier in digitaler Edition nach und nach Briefwechsel und Schriften von und um Ferruccio Busoni.

Die Erfassung der Texte begann im Rahmen eines Seminars am [Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft](http://www.muwi.hu-berlin.de/de/musikwissenschaft/) der [Humboldt-Universität zu Berlin](http://www.hu-berlin.de/): «Der Nachlass Ferruccio Busonis in der Staatsbibliothek zu Berlin: digitale Textedition ausgewählter Quellen mit TEI» (Wintersemester 2015/16, Leitung: [Christian Schaper](http://www.muwi.hu-berlin.de/de/musikwissenschaft/Historische/mitarbeiter/m-a-christian-schaper/), [Ullrich Scheideler](http://www.muwi.hu-berlin.de/de/musikwissenschaft/musiktheorie/mitarbeiter/dr-ullrich-scheideler/)).

Eine erste Version der nach wie vor inhaltlich und technisch im Aufbau befindlichen Website wurde zur Eröffnung der Ausstellung «BUSONI – Freiheit für die Tonkunst» (Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek) am 4. September 2016 veröffentlicht.

Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung im Rahmen des Programms 2015 für digitale Medien in Forschung, Lehre und Studium der Medienkommission des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin.

## Über dieses Dokument

Dieses Dokument benennt und erläutert im ersten Teil die für die Editionsarbeit in diesem Projekt grundlegenden Entscheidungen (Editionsrichtlinien). Der zweite Teil behandelt die Art und Weise der Adaption des für die Erfassung verwendeten Standards [TEI P5](http://www.tei-c.org/Guidelines/P5/) der [Text Encoding Initiative](http://www.tei-c.org/) (Codierungs-Leitfaden).

## Referenzprojekte

Die folgenden Richtlinien greifen im Großen wie im Kleinen immer wieder auf Lösungen zurück, die in anderen Projekten entwickelt wurden. Dazu zählen insbesondere:

* [Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800](http://www.berliner-intellektuelle.eu/), hrsg. von Anne Baillot, Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin.
  * [Editorische Richtlinien](http://www.berliner-intellektuelle.eu/about?de)
  * [Codierungs-Leitfaden](http://www.berliner-intellektuelle.eu/encoding-guidelines.pdf)
* [Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe](http://weber-gesamtausgabe.de)
  * [Editionsrichtlinien zur Ausgabe der Briefe, Tagebücher und Dokumente Webers](http://weber-gesamtausgabe.de/de/Projekt/Editionsrichtlinien_Text.html)

## Lizenz

Die vorliegenden Richtlinien sind lizenziert gemäß [CC BY-SA 3.0 DE](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/).

# Grundlegende Entscheidungen für Edition und Kodierung

Die Textkorpora werden in verschiedenen [Ansichten](#ansichten) zugänglich gemacht, die frei zu einer Synopse kombiniert werden können:

* im Faksimile
* in diplomatischer Umschrift (zeichen- und zeilengenau, inkl. Dokumentation von Überarbeitungen)
* in einer Lesefassung, die Orthographie, Interpunktion und Layout regularisiert

Ein umfangreicher Kommentar begleitet die Textdarstellung. Im kritischen Apparat sind zusätzliche Informationen zuschaltbar:

* der erläuternde Stellenkommentar
* die Quellenbeschreibung
* eine Übersicht zu erwähnten Personen, Werken, Orten und Institutionen
* Hinweise zu unsicheren Lesarten
* Abweichungen von bisherigen Editionen

Die Codierung der Quellen erfolgt auf der Grundlage des Standards [TEI P5](http://www.tei-c.org/Guidelines/P5/) der [Text Encoding Initiative](http://www.tei-c.org/). Codiert werden grundsätzlich immer Eigenschaften der Quelle selbst, nicht die der bezweckten Darstellung in der Edition. Der Standard TEI P5 wird an keiner Stelle durch eigene Elemente erweitert.

## Ansichten

### Faksimile

[noch zu spezifizieren]

### Diplomatische Umschrift

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Diese Ansicht dient dem Zweck, schnelle Leseorientierung auf dem Faksimile zu ermöglichen, bei dessen Entzifferung zu helfen und eine möglichst originalgetreue Wiedergabe des Inhalts zu leisten. Die Anordnung der Vorlage wird daher möglichst weitgehend gewahrt, insbesondere der Zeilenfall und die ungefähre Position und Ausrichtung der einzelnen Elemente. Der Dokumentinhalt wird zeichengenau wiedergegeben, einschließlich aller orthographischen Eigenheiten des Schreibers sowie aller Streichungen, Änderungen und Fehler (soweit entzifferbar).
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Der Medienwechsel bei der Erfassung von analoger Handschrift mit den Mitteln digitaler Zeichensätze macht gewisse Vereinheitlichungen unumgänglich. Eine um besondere Detailgenauigkeit bemühte Transkription erscheint in manchen Punkten als unverhältnismäßig aufwendig und insofern wenig sinnvoll. In unserer diplomatischen Umschrift wird daher u.  wie folgt vereinheitlicht:

* **Strichlängen von Gedankenstrichen:** Wir reduzieren die handschrifttypische Vielfalt auf die zwei gängigen Längen bzw. Funktionen. Der kürzere Gedankenstrich steht als Standard-Interpunktionszeichen, der längere als graphisches Gliederungsmittel (siehe unten die [Zeichentabelle](#sonderzeichen)).
* **Längen von Unterstreichungen:** Wo Wörter eindeutig nicht komplett unterstrichen sind, werden wir sie schon in der diplomatischen Umschrift trotzdem immer komplett unterstreichen (es sei denn, ein inhaltlicher Sinn der Teilunterstreichung ist erkennbar, etwa die Betonung einer Silbe o. Ä.). Wenn mehrere Worte in Folge, aber mit Lücken unterstrichen sind, wird dies hingegen wortweise beibehalten.
* **Getrennt- oder Zusammenschreibung:** Wir vereinheitlichen bei Unklarheiten i. d. R. an das, was orthographisch an der jeweiligen Stelle zu erwarten wäre (davon unzweideutig abweichende unzweideutige Schreibungen werden hingegen immer genau so beibehalten). Nur dort, wo eine Unschärfe einen inhaltlich relevanten Unterschied machen würde, wird dies als [Zweifelsfall](#transkription-unsicher-unclear) in der Codierung festgehalten.
* **Langes s (ſ) in gebrochenen Schriften, Ligaturen:** Wir übernehmen grundsätzlich keine besonderen Zeichenformen gebrochener Schriften. Die Kombination «ſs» transkribieren wir immer als «ß» (auch wenn die beiden s-Formen zuweilen klar unterscheidbar sind und damit erkennbar nicht dem Ligaturzeichen entsprechen). [Nasal-/Reduplikationsstriche](#sonderzeichen) («m̅»/«n̅») werden hingegen beibehalten.

### Lesefassung

Textkritische Anmerkungen unter diesen Voraussetzungen nicht sinnvoll, daher nicht einblendbar
Wahrung des Lautstands

[noch zu spezifizieren]

## Seitenfolge

Bei Manuskriptquellen wird über die originale Seitenfolge [in der Quellenbeschreibung](#umfang-seitenfolge-zustand-physdesc--objectdesc) genauere Auskunft gegeben.

Bei der Codierung von gedruckten Texten richten sich die Reihenfolge der Seiten und entsprechend die [Nummerierung der Seitenumbrüche](#seitenwechsel-pb) nach den originalen Seitenzahlen.

Bei der Codierung von Briefen und sonstigen Manuskripten folgen wir dem Textfluss des Haupttextes. Die Zählung beginnt hier immer mit `n="1"`, eventuelle Paginierungen und Foliierungen im Manuskript werden ignoriert. Die [Nummerierung der Seitenumbrüche](#seitenwechsel-pb) erfasst zuerst alle kontinuierlich beschriebenen Seiten in der Lese-Reihenfolge, danach die weiteren (Rück-)Seiten (auch dann, wenn sie ganz leer sind) und zuletzt [weitere Materialien (Briefumschlag, Einlagen, Anhänge usw.)](#begleitmaterialien-umschl%C3%A4ge-einlagen-anh%C3%A4nge-physdesc--accmat).

## Rückseiten, leere Seiten

Bei Manuskriptquellen wird über leere Seiten [in der Quellenbeschreibung](#umfang-seitenfolge-zustand-physdesc--objectdesc) genauere Auskunft gegeben.

Bei der Codierung geben Vermerke in eckigen Klammern geben Auskunft über die genaue Position in der Seitenfolge sowie darüber, ob die Seite leer ist («vacat»). Dies geschieht mit dem Element `<note>`, dem Attribut `type="objdesc"` sowie dem Attribut `resp` mit Angabe des jeweils Bearbeitenden:

```xml
<note type="objdesc" resp="#christian.schaper">[Rückseite von Textseite 1, vacat]</note>
```

# Kodierung von Vorlagen

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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## Metadaten: &lt;TEI&gt; → &lt;teiHeader&gt;
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### Mustergerüst

[noch zu spezifizieren]

### bei Erfassung anzupassende Daten

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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#### Titel des Dokuments: &lt;fileDesc&gt; → &lt;titleStmt&gt; → &lt;title&gt;
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Bei Korrespondenzstücken umfasst der Titel:
* die Art des Überlieferungsträgers (Brief, Postkarte, Briefkarte, Telegramm, …)
* Absender und Empfänger
* Ort und Datum (inkl. Vermutungen / möglichen Varianten)

Beispiele:

```xml
<title>Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (Payerbach, 10. September 1903)</title>
```

```xml
<title>Postkarte von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (vmtl. Wien, vmtl. April 1917)</title>
```

```xml
<title>Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (Steinakirchen am Forst, 13. oder 18. August 1909)</title>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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#### Namen des Codierers: &lt;fileDesc&gt; → &lt;titleStmt&gt; → &lt;respStmt&gt;
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Der Name des Bearbeiters wird innerhalb des Elements `<respStmt>…</respStmt>` als Verantwortlichkeit `<resp>Prepared by</resp>` wie folgt codiert:

```xml
<respStmt>
    <resp>Prepared by</resp>
    <persName ref="#….…">
        <forename></forename>
        <surname></surname>
    </persName>
</respStmt>
```

Beispiel:
```xml
<respStmt>
    <resp>Prepared by</resp>
    <persName ref="#marlene.mustercodiererin">
        <forename>Marlene</forename>
        <surname>Mustercodiererin</surname>
    </persName>
</respStmt>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
157
#### bei Drucken: bibliographische Angabe: &lt;fileDesc&gt; → &lt;sourceDesc&gt; → &lt;listBibl&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
<listBibl>
    <bibl>
        <author ref="#p0017">Ferruccio Busoni</author>
        <title ref="#w0043">Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst.</title>
        <publisher><orgName ref="#o0017">Verlag C. Schmidl &amp; Co.</orgName>, <placeName ref="#l0145">Triest</placeName></publisher>,
        <date when-iso="1907">1907</date>
    </bibl>
</listBibl>
```

```xml
<listBibl>
    <bibl>
        <author ref="#p0017">Ferruccio Busoni</author>
        <title ref="#w0043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title>
        <edition>Zweite, erweiterte Ausgabe</edition>
        <publisher><orgName ref="#o0018">Insel-Verlag</orgName> zu <placeName ref="#l0007">Leipzig</placeName></publisher>
        <date>1916</date>
    </bibl>
</listBibl>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
186
#### bei Handschriften: Manuskriptbeschreibung: &lt;fileDesc&gt; → &lt;sourceDesc&gt; → &lt;msDesc&gt;
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Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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##### Signatur, ggf. Kalliope-ID; &lt;msIdentifier&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiele:
```xml
<msIdentifier>
    <country key="DE">Deutschland</country>
    <settlement>Berlin</settlement>
    <institution ref="#D-B">Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz</institution>
    <repository>Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv</repository>
    <collection>Nachlass Ferruccio Busoni</collection>
    <idno>Mus.Nachl. F. Busoni B II,4545</idno>
    <altIdentifier>
        <idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6 (Busoni-Nachl. B II)</idno>
    </altIdentifier>
    <altIdentifier>
        <institution>Kalliope-Verbund</institution>
        <idno>DE-611-HS-736294</idno>
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    </altIdentifier>
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</msIdentifier>
```

```xml
<msIdentifier>
    <country key="US">USA</country>
    <settlement>Washington, D. C.</settlement>
    <institution ref="#US-Wc">The Library of Congress</institution>
    <repository>Music Division</repository>
    <collection>Arnold Schoenberg Collection</collection>
    <altIdentifier>
        <country key="AT">Österreich</country>
        <settlement>Wien</settlement>
        <institution ref="#A-Was">Arnold-Schönberg-Center</institution>
        <idno>19512</idno>
    </altIdentifier>
</msIdentifier>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
227
##### Zusammenfassung, Datierungen, Incipit: &lt;msContents&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

```xml
<msContents>
    <summary>
        <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> bietet Zusendung von
        <rs ref="#w0019">op.&#8239;11,1–2</rs> an, bittet um Aufführung der Stücke
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        durch <persName ref="#p0017">Busoni</persName>; reflektiert
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        <q>das Wesen des Reproduzierenden, des Publikums und des Künstlers als Genießenden</q>.
    </summary>
    <msItem>
        <docDate><date when-iso="1909-07-13"/></docDate>
        <docDate resp="#post" sameAs="#post_abs"><date when-iso="1909-07-14"/></docDate>
        <incipit>ich hatte öfters das Vergnügen zu erfahren</incipit>
    </msItem>
</msContents>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
249
##### Umfang, Seitenfolge, Zustand: &lt;physDesc&gt; → &lt;objectDesc&gt;
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[noch zu spezifizieren]

für measure: folio, card, pages

Beispiele:

```xml
<objectDesc>
    <supportDesc>
        <extent>
            <measure type="folio">1 Bogen</measure>
            <measure type="pages">3 beschriebene Seiten</measure>
        </extent>
        <foliation resp="#archive">Foliierung durch das Archiv, mit Bleistift unten rechts auf den Vorderseiten.</foliation>
        <condition>Der Brief ist gut erhalten; Briefumschlag auf der Vorderseite rechts unvollständig (infolge Aufriss), mit Textverlust.</condition>
    </supportDesc>
</objectDesc>
```

```xml
<objectDesc>
    <supportDesc>
        <extent>
            <measure type="folio">1 Bogen</measure>
            <measure type="pages">3 beschriebene Seiten</measure>
        </extent>
        <collation>Die vier Seiten des Bogens hat Busoni in der Reihenfolge 1, 3, 2 beschrieben, die abschließende Seite 2 dabei im Querformat.</collation>
        <condition>Der Brief ist gut erhalten.</condition>
    </supportDesc>
</objectDesc>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
283
##### Schreiber und Schreibwerkzeuge («Hände»): &lt;physDesc&gt; → &lt;handDesc&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

```xml
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<handDesc>
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    <handNote xml:id="major_hand" scope="major" medium="black_ink"
        scribe="author" scribeRef="#p0023">Hand des Absenders Arnold Schönberg, Brieftext in
        schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift</handNote>
    <handNote xml:id="author_addr_st1" scope="minor" medium="violet ink"
        scribe="author" scribeRef="#p0023">Adressstempel des Absenders Arnold Schönberg, mit violetter Tinte</handNote>
    <handNote xml:id="archive" scope="minor" medium="pencil"
        scribe="archivist">Hand des Archivars, der die Foliierung in Bleistift vorgenommen hat</handNote>
    <handNote xml:id="arch_red" scope="minor" medium="red_pen"
        scribe="archivist">Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat</handNote>
    <handNote xml:id="sbb_st_red" scope="minor" medium="red_stamp"
        scribe="archivist">Bibliotheksstempel (rote Tinte)</handNote>
    <handNote xml:id="sbb_st_blue" scope="minor" medium="blue_stamp"
        scribe="archivist">Bibliotheksstempel (blaue Tinte)</handNote>    
    <handNote xml:id="post" scope="minor" medium="black_pen" scribe="postman">Hand eines Postbediensteten, der die Adresse mit schwarzem Stift ergänzt hat</handNote>    
</handDesc>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
308
##### Begleitmaterialien (Umschläge, Einlagen, Anhänge): &lt;physDesc&gt; → &lt;accMat&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

```xml
<accMat>
    <pb n="5" facs="1909-07-13-sb_5_env.png"/>
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    <note place="top" resp="#major_hand" rend="underline">nachsenden</note>
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    <note type="stamp" place="top-right" resp="#post">
        <stamp xml:id="post_abs">
            (<placeName ref="#l0040"><hi rend="majuscule">S<supplied reason="incomplete">tei</supplied>nakir<supplied reason="paper missing">chen</supplied></hi> am <hi rend="majuscule">For<supplied reason="incomplete">st</supplied></hi></placeName>
            <date when-iso="1909-07-14">14.VII.0<supplied reason="incomplete">9</supplied> <gap atMost="2" unit="char" reason="incomplete"/>–5</date>)
        </stamp>
    </note>
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    <address>
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        <addrLine>Herrn</addrLine>
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        <addrLine><hi rend="underline">Ferruccio Busoni</hi></addrLine>
        <addrLine><hi rend="underline"><orgName ref="#o0001">Konzertbureau Wolff</orgName></hi> mit der freundlichen Bitte
            <lb/>um Weiterbeförderung an die dem Absender unbekannte Adr<supplied reason="paper missing">esse</supplied></addrLine>
        <addrLine><placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> <add resp="#post">W 30</add></addrLine>
        <addrLine><del rend="strikethrough" resp="#post">Flottwellstraße</del></addrLine>
    </address>
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    <pb n="6" facs="1909-07-13-sb_6_env.png"/>
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    <note type="stamp" place="top-left" rend="majuscule" resp="#author_addr_st1">
        <stamp rend="align(center)">
            <address>
                <addrLine>Arnold Schönberg</addrLine>
                <addrLine rend="small"><delSpan rend="verticalStrike" spanTo="delAddr01"/>&#8239;&#8239;<placeName ref="#l0002">Wien</placeName>&#8239;&#8239;</addrLine>
                <addrLine rend="small"><placeName ref="#l0077">IX. Liechtensteinstraße 68/70</placeName><anchor xml:id="delAddr01"/></addrLine>
            </address>
        </stamp>
    </note>
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    <add xml:id="addAddr01">
        <address>                                       
            <addrLine>derzeit: <placeName ref="#l0040">Steinakirchen am Forst</placeName>, Nied.Oesterr</addrLine>
        </address>
    </add>
353

354
    <substJoin target="#delAddr01 #addAddr01"/>
355

356
357
358
359
    <address resp="#post">
        <addrLine>W30 Viktoria Luiseplatz 11</addrLine>  
        <addrLine><gap extent="1" unit="word" reason="illegible"/> 18/85</addrLine>
    </address>
360

361
362
363
364
365
366
    <note type="stamp" resp="#post">
        <stamp corresp="#post_abs">
            <placeName ref="#l0040">STEINAKIRC<supplied reason="incomplete">HEN am</supplied> FOR<supplied reason="incomplete">ST</supplied></placeName>
            <date when-iso="1909-07-14">1<supplied reason="incomplete">4.</supplied>VII<supplied reason="incomplete">09</supplied><gap atLeast="2" unit="char" reason="incomplete"/></date>
        </stamp>
    </note>
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421
422
    <note type="shelfmark" place="bottom" resp="#archive">
        <subst>
            <del rend="strikethrough"><idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6</idno><lb/><stamp>Busoni-Nachl.</stamp> B II</del>
            <add place="below"><idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II,4545-Beil</idno></add>
        </subst>
    </note>
</accMat>
```

##### Entstehung und Provenienz: `<history>`

Angaben zur Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte von handschriftlichen Quellen werden innerhalb des Elements `<history>…</history>` codiert. Es umfasst Angaben zur Entstehung innerhalb des Elements `<origin>…</origin>` und kann außerdem Freitext-Angaben zur Provenienz (d.&#8239;i. zu den Überlieferungsstationen vor dem aktuellen Standort, innerhalb des Elements `<provenance>…</provenance>`) und zum Erwerb für den aktuellen Standort (innerhalb des Elements `<acquisition>…</acquisition>`) enthalten.

Das Element `<origin>…</origin>` ist mit einem Freitext zu füllen, der – sofern möglich – Angaben zum Entstehungszeitpunkt und -ort innerhalb der Elemente `<origDate when-iso="…">…</origDate>` bzw. `<origPlace ref="#…">…</origPlace>` enthält. Abgesehen vom Element-Präfix `orig` gelten die Regeln für [Datumsangaben](#datumsangaben) bzw. [Ortsangaben](#orte) entsprechend.

Im Unterschied zur [Datumsangabe in der Manuskriptbeschreibung](#zusammenfassung-datierungen-incipit-mscontents) ist `<origDate>` nicht auf explizit im Text vorfindliche Datumsangaben beschränkt; es können daher auch erschlossene Daten und Orte oder entsprechende Vermutungen angegeben und erläutert werden, und zwar jeweils mit dem Attribut `cert="high"`, `cert="low"` oder (bei gleichrangigen Alternativen) `cert="medium"`.

Bei Druckausgaben stehen entsprechende Angaben [an anderer Stelle](#bei-drucken-bibliographische-angabe-filedesc--sourcedesc--listbibl). Dennoch können dann auch hier Angaben zur Entstehung gemacht werden; `<origDate>` und `<origPlace>` beziehen sich dann auf die Entstehung des Drucks (nicht des Textes).

Beispiele:

[Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1903-09-10-sb)
```xml
<origin>
    Der Brief wurde in <origPlace ref="#l0038">Payerbach</origPlace> am
    <origDate when-iso="1903-09-10">10. September 1903</origDate>
    verfasst.
</origin>
```
[Brief Schönberg an Busoni, 13. oder 18.8.1909](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-08-13-sb)
```xml
<origin>
    Der Brief wurde in <origPlace ref="#l0040">Steinakirchen am Forst</origPlace>
    in mindestens zwei Etappen verfasst und am <origDate when-iso="1909-08-13" cert="medium">13.</origDate>
    oder <origDate when-iso="1909-08-18" cert="medium">18. August 1909</origDate> (Poststempel) abgesendet.
</origin>
```
[Brief Schönberg an Busoni, ca. April 1917](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1917-03-00-sb)
```xml
<origin>
    Der Brief wurde in vermutlich in <origPlace ref="#l0002" cert="high">Wien</origPlace>
    im <origDate when-iso="1917-04" cert="high">April 1917</origDate> verfasst.
</origin>
```

[Erstausgabe _Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst_](https://busoni-nachlass.org/edition/essays/entwurf/entwurf1907):
```xml
<origin>
    Geschrieben im Wesentlichen 1906 in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>.
    Gedruckt <origDate notBefore-iso="1906-11">nicht vor November 1906</origDate>
    in <placeName ref="#l0017">Charlottenburg</placeName>; erschienen bei
    <orgName ref="#o0017">C. Schmidl &amp; Co.</orgName>, <origPlace ref="#l0145">Triest</origPlace>.
</origin>
```

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Busoni-Nachlass Server committed
423
##### vorherige Editionen, zugängliche Digitalisate: &lt;additional&gt;
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450

Angaben zu frei verfügbaren Digitalisaten und zu vorherigen Editionen werden innerhalb des Elements `<additional>…</additional>` mit dem Element `<surrogates>…</surrogates>` («Ersatz», «Stellvertreter») bzw. als verkürzte bibliographische Angaben mit `<listBibl>…</listBibl>` codiert.

Die Referenzierung von Digitalisaten erfolgt seitenweise innerhalb von `<surrogates>…</surrogates>` mit dem Element `<graphic/>`; die Attribute `n="…"` und `url="…"` geben die zugehörige Position in der Seitenfolge (entspricht der [Nummer bei `<pb/>`](#seitenwechsel-pb)) bzw. die Verweisadresse zur Bildquelle (URL) an.

Liegen Editionen des codierten Textes bereits an anderer Stelle vor, so werden sie innerhalb von `<listBibl>…</listBibl>` mit je einem Eintrag `<bibl n="…"><ref target="#b....">…</ref>, S. …</bibl>` nacheinander aufgelistet. Mögliche Werte für `n="…"` sind `firstPrint` und `reprint`. Mit `target="#b...."` wird auf den zugehörigen Eintrag im [Literaturverzeichnis](#sekundärliteratur) verwiesen (der ggf. zuvor anzulegen ist); ansonsten gelten die Regeln für [Verweise auf Sekundärliteratur](#auf-sekundärliteratur).

Beispiel:

[Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-07-13-sb)
```xml
<additional>
    <surrogates>
        <graphic n="1" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000001"/>
        <graphic n="2" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000002"/>
        <graphic n="3" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000003"/>
        <graphic n="4" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000004"/>
        <graphic n="5" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000005"/>
        <graphic n="6" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000006"/>
    </surrogates>
    <listBibl>
        <bibl n="firstPrint"><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref>, S. 164</bibl>
        <bibl n="reprint"><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref>, S. 147 f. (Brief), S. 63–65 (Kommentar)</bibl>
    </listBibl>
</additional>
```

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451
#### Standardformatierungen im Schriftbild: &lt;encodingDesc&gt; → &lt;tagsDecl&gt;
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467

[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

```xml

<tagsDecl>
    <rendition scheme="css" select="body p">
        p { margin-bottom: 0;
        text-indent: 1em;
        text-align: justify; }
    </rendition>
</tagsDecl>
```

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468
#### Bei Briefen: Einordnung im Briefwechsel &lt;profileDesc&gt; → &lt;correspDesc&gt;
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478

Spezifische Angaben bei Briefwechseln werden innerhalb des Elements `<correspDesc>…</correspDesc>` codiert. Gemäß den Vorgaben des [Correspondence Metadata Interchange-Format (CMIF)](http://correspsearch.net/index.xql?id=participate_cmi-format&l=de) geben wir den Link zum Brief mit dem Attribut `ref="http://www.busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-…/....-..-..-….html"` an.

Beispiel:
```xml
<correspDesc ref="http://www.busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-huber/1916-10-28-bh.html">

</correspDesc>
```

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479
##### Absender und Empfänger: &lt;correspAction&gt;
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503

Angaben zu Versand und Empfang stehen innerhalb der Elemente `<correspAction type="sent">…</correspAction>` bzw. `<correspAction type="received">…</correspAction>`; sie bestehen aus Angaben zu Absender bzw. Empfänger und Datumsangaben. Dabei folgen wir den Vorgaben des [Correspondence Metadata Interchange-Format (CMIF)](http://correspsearch.net/index.xql?id=participate_cmi-format&l=de):

![Die Grafik zeigt schematisch die unterschiedlichen Teile eines correspDesc-Elementes im CMI-Format. Der Empfänger wird dabei analog zum Absender notiert. Das gezeigte Beispiel entstammt einem Beispiel der TEI Correspondence SIG.](http://correspsearch.net/files/correspDesc.png)

Folgende Abweichungen von unserer sonstigen Praxis sind dabei zu beachten:
* [Datumsangaben](#datumsangaben) mit `<date>…</date>` erfolgen nach dem gleichen Muster, hier aber mit dem Attribut `when="…"` (statt `when-iso="…"`).
* Personenangaben mit `<persName>…</persName>` enthalten im Attribut `ref="…"` hier den Link zum GND-Eintrag bei der DNB (siehe unter [Normdaten](#normdaten-idno)), und zwar im Format `http://d-nb.info/gnd/` + GND-ID der Person. Die Referenz zu unserem [Personenregister](#personen) fügen wir mit dem Attribut `key="p...."` hinzu.
* Ortsangaben mit `<placeName>…</placeName>` enthalten im Attribut `ref="…"` hier den Link zum [GeoNames](http://www.geonames.org)-Eintrag (siehe unter [Weitere Angaben bei Orten](#weitere-angaben-bei-orten)), und zwar im Format `http://www.geonames.org/` + GeoNames-ID des Ortes. Die Referenz zu unserem [Ortsregister](#orte) fügen wir mit dem Attribut `key="l...."` hinzu.

Auf der Empfängerseite werden Ort und/oder Datum nur dann angegeben, wenn sie zweifelsfrei ermittelt werden konnten.

Beispiel:
```xml
<correspAction type="sent">
    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118518011" key="p0017">Ferruccio Busoni</persName>
    <date when="1916-10-28"/>
    <placeName ref="http://www.geonames.org/2657896" key="l0132">Zürich</placeName>
</correspAction>
<correspAction type="received">
    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118707469" key="p0125">Hans Huber</persName>
</correspAction>
```

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504
##### Stellung im Briefwechsel: &lt;correspContext&gt;
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507
508

Darüber hinaus wird die Stellung des Briefs im Briefwechsel innerhalb des Elements `<correspContext>…</correspContext>` in Form eines Verweises mit `<ref type="…" target="#…"/>` codiert. Wir unterscheiden vier Typen:

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
509
`type="…"`          Bedeutung
510
------------------- ---------------------------------------------------------------------------------------
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516
`replyTo`           Dieser Brief antwortet auf den unter `target"#…"` angegebenen Brief.

`repliedBy`         Zu diesem Brief ist der unter `target"#…"` angegebene die Antwort.

`previous`          Der vorherige (erhaltene) Brief im Briefwechsel ist der unter `target"#…"` angegebene.

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`next`              Der nächste (erhaltene) Brief im Briefwechsel ist der unter `target"#…"` angegebene.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kann ein Typ nicht angegeben werden, entfällt er.

Der Wert für das Attribut `target="#…"` ist dabei stets der jeweilige Dateiname ohne Dateiendung, nach dem Muster `#JJJJ-MM-TT-ae` (ISO-Datumsformat + Absenderinitiale Empfängerinitiale).

Beispiel:
```xml
<correspContext>
    <ref type="repliedBy" target="#1916-11-01-hb"/>
    <ref type="previous" target="#1916-09-25-bh"/>
    <ref type="next" target="#1916-11-01-hb"/>
</correspContext>
```

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Busoni-Nachlass Server committed
533
#### Verwendete Sprachen: &lt;profileDesc&gt; → &lt;langUsage&gt;
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540
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543
544
545
546

[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

```xml
<profileDesc>
    <langUsage>
        <language ident="de"/>
    </langUsage>
</profileDesc>
```

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Busoni-Nachlass Server committed
547
#### Dokumentenstand: &lt;revisionDesc&gt;
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550
551

Der Dokumentenstand sowie die Revisionsgeschichte werden innerhalb des Elements `<revisionDesc>…</revisionDesc>` codiert; die aktuelle Stufe der Fertigstellung zeigt das Attribut `status="…"` an. Mögliche Werte für `status="…"` sind:

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
552
`status="…"`        Bedeutung
553
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555
------------------- ---------------------------------------------------------------------------------------
`todo`              Ausgangsstatus, der beim Erstellen der Datei per Skript automatisch vergeben wird.
                    Bei Übernahme eines Dokuments setzt der Bearbeiter auf `status="unfinished"`.
556

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558
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`unfinished`        Das Dokument befindet sich in der Erfassungs-/Codierungsphase.

`proposed`          Der Bearbeiter hat alle vorgesehenen Tags codiert und das Dokument korrekturgelesen;
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                    es ist nun zur Korrekturlesung durch eine weitere Person freigegeben.
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`candidate`         Eine weitere Person hat die Auszeichnungen überprüft und den Text gegen die Quelle korrekturgelesen.

`approved`          Der Text ist durch die Herausgeber zur Veröffentlichung freigegeben.
                    Ergänzungen sollen von nun an nur noch im Kommentarbereich erfolgen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Jeder Statuswechsel wird nicht nur im Attribut `status="…"` des Elements `<revisionDesc>…</revisionDesc>`, sondern zwecks Dokumentation der Revisionsgeschichte zusätzlich durch Hinzufügung eines Elements `<change>…</change>` vermerkt. Die Attribute `when-iso="…"` und `who="#…"` geben den Zeitpunkt des Statuswechsels bzw. den ihn vornehmenden Bearbeiter an. Innerhalb von `<change>…</change>` ist außerdem eine Freitextangabe möglich; hier muss zumindest der Statuswechsel eingetragen werden.

Beispiel:
```xml
<revisionDesc status="candidate">
    <change when-iso="2016-12-10" who="#jakob.schmidt">Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend.</change>
    <change when-iso="2016-12-12" who="#martina.musterbearbeiterin">Bearbeitung übernommen; status="unfinished"</change>
    <change when-iso="2016-12-31" who="#martina.musterbearbeiterin">status="proposed"</change>
    <change when-iso="2016-01-03" who="#andre.r.bearbeiter">korrekturgelesen; status="candidate"</change>
</revisionDesc>
```

Solange ein Dokument den finalen Status noch nicht erreicht hat, sind bei Änderungen keine weiteren Vermerke mit `<change>…</change>` nötig. Bei mit `status="approved"` bereits als fertig deklarierten Dokumenten muss allerdings jede weitere Änderung mit `<change>…</change>` protokolliert werden.

Beispiel:
```xml
<revisionDesc status="approved">
    <change when-iso="2016-12-10" who="#jakob.schmidt">Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend.</change>
    <change when-iso="2016-12-12" who="#martina.musterbearbeiterin">Bearbeitung übernommen; status="unfinished"</change>
    <change when-iso="2016-12-31" who="#martina.musterbearbeiterin">status="proposed"</change>
    <change when-iso="2016-01-03" who="#andre.r.bearbeiter">korrekturgelesen; status="candidate"</change>
    <change when-iso="2016-01-04" who="#christian.schaper">zur Veröffentlichung freigegeben; status="approved"</change>
    <change when-iso="2016-01-05" who="#ullrich.scheideler">Kommentar zu Kartoffeln ergänzt</change>
</revisionDesc>
```

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Busoni-Nachlass Server committed
594
## Haupttext: &lt;TEI&gt; → &lt;text&gt; → &lt;body&gt;&#10;
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619

### Grundgerüst

```xml
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
    <teiHeader>

    </teiHeader>
    <text>
        <body>
            <div type="transcription">

                <pb n="1" facs="xxxx.png"/>

            </div>
        </body>
    </text>
</TEI>
```

### Elemente für alle Vorlagen

#### Gliederung

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
620
##### Zeilenwechsel: &lt;lb/&gt;
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631

Zeilenwechsel werden mit dem Element `<lb/>` («line break») codiert; es markiert den Beginn einer neuen Zeile. Zwecks besserer Lesbarkeit soll an solchen Stellen stets auch im Code ein Zeilenumbruch erfolgen. Wir platzieren `<lb/>` am Zeilenbeginn. Zeilenwechsel werden nicht codiert, wenn andere Elemente (z.&#8239;B. Seitenwechsel, Absatzwechsel, Versnotation, …) den Zeilenwechsel bereits implizieren.

**Bindestriche zur Silbentrennung** am Zeilenende werden im Code **weggelassen**; stattdessen wird das Attribut `break="no"` eingefügt. Steht am Zeilenende ein **Bindestrich zur Durchkopplung bei Komposita**, wird der Bindestrich im Code **beibehalten** und zusätzlich das Attribut `break="no"` eingefügt.

Beispiel [(Brief Schönberg an Busoni, 22.1.1912, S. 2, Ausschnitt)](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1912-01-22-sb#2):

```xml
<lb/>Denn bei der Fuge sind es naturgemäß
<lb/>die Nebenstimmen, welche die zusammen
<lb break="no"/>hangbildenden Gegensätze herbei schaffen.
632
633
<lb/>Aber die ausschließliche Hervorhebung
<lb/>der Hauptthemen, die macht sich sehr
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640
641
<lb/>gelehrt, bringt aber nie eine Musik-
<lb break="no"/>Wirkung hervor.
```

Codierung besonderer Zeichen am Zeilenanfang ist mit dem Attribut `rend="after:"` möglich; dazu wird nach `after:` das jeweilige Zeichen eingefügt, z.&#8239;B.:


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
642
Code                                        Bedeutung
643
644
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`<lb break="no" rend="after:-"/>`           (wiederholter Bindestrich)
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647
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649
650

`<lb break="no" rend="after:="/>`           wdh. Doppel-Bindestrich

`<lb break="no" rend="after:„"/>`           wdh. doppeltes Anführungszeichen unten

`<lb break="no" rend="after:&quot;"/>`      wdh. dopp. gerades Anführungszeichen oben
651
652
653
654
655
656
657
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Dabei sind die [Regeln zur Codierung von Sonderzeichen](#sonderzeichen) zu beachten.

Ändert sich innerhalb eines Absatzes mit dem Zeilenwechsel der Grad der Einrückung, kann dies zeilenweise mit dem Attribut `rend="indent"` codiert werden; siehe dazu unter [Einrückungen und Einzüge](#einrückungen-und-einzüge).

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658
##### Seitenwechsel: &lt;pb/&gt;
659
660
661
662
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665
666
667
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669
670
671
672

Seitenwechsel werden mit dem Element `<pb/>` («page break») codiert; es markiert den Beginn einer neuen Seite. Zwecks besserer Lesbarkeit sollen an solchen Stellen im Code zusätzliche Leerzeilen eingefügt werden. Naturgemäß können Seitenwechsel auch inmitten von anderen geöffneten Elementen stehen (Absätzen o.&#8239;Ä.).

Für jeden Seitenwechsel mit `<pb/>` sind zwei Attribute obligatorisch:
* die laufende Nummer der Seite: `n="1"` usw. (siehe auch die Hinweise zur [Seitenfolge](#seitenfolge) und zu [leeren Seiten](#rückseiten-leere-seiten))
* die Angabe der zugehörigen Abbildung (Dateiname): `facs="1912-01-22-sb_2.png"`

Beispiel:

```xml
<lb/>ihrer Unmaterialität. Selbst das dichterische Wort steht
<lb/>ihr an Unkörperlichkeit nach; sie kann sich zusammen

<pb n="7" facs="entwurf1907_13.png" break="no"/>
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ballen und kann auseinanderfließen, die regloseste Ruhe und
<lb/>das lebhafteste Stürmen sein; sie hat die höchsten
```

Worttrennungen, Bindestriche und sonstige besondere Zeichen beim Seitenwechsel werden mit `break="no"` und `rend="after:"` behandelt, analog zum [Vorgehen beim Zeilenwechsel](#zeilenwechsel-lb).

Bei Büchern mit Fußnoten muss immer dann derselbe Seitenwechsel doppelt codiert werden, wenn auch eine Fußnote die Seitengrenze überschreitet. Der Seitenwechsel im Haupttext erhält dann zusätzlich über das Attribut `xml:id` eine eindeutige Kennung:

```xml
<pb xml:id="pb_n17" n="17" facs="entwurf1907_23.png"/>
```

In der Codierung der Fußnote wird mit dem Attribut `sameAs="#…"` Bezug auf diese Kennung genommen:

```xml
<pb sameAs="#pb_n17"/>
```
(nota bene: mit Raute-Zeichen).

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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##### Absätze: &lt;p&gt;&#10;
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Ein Absatz wird innerhalb des Elements `<p>…</p>` («paragraph») codiert; Absätze sind die Standardeinheit längerer Texteinheiten. Mit ihnen zu kodieren sind eventuelle [Einrückungen und Einzüge](#einrückungen-und-einzüge).

In einigen Fällen können Absätze auch dort angenommen werden, wo kein Zeilenwechsel am Anfang vorliegt oder wo andere Codierungselemente die Absatzgliederung durchkreuzen (etwa bei der [Anrede in Briefen](#brieferöffnung-opener)).

Soll ein Absatz ohne Zeilenwechsel beginnen, wird dies mit dem Attribut `rend="inline"` **beim betroffenen Absatz selbst und auch beim vorhergehenden Absatz** angezeigt (vgl. auch die Beispiele zu Grußformeln [in der Brieferöffnung](#brieferöffnung-opener) und [am Briefschluss](#briefschluss-closer)).

Für kleinere Einheiten, die nicht ohne Weiteres (etwa durch den Kontext, typographisch oder semantisch) als Absätze verstehbar sind, kommen [andere Elemente](#sonstige-textblöcke) in Betracht.

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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##### Abschnitte: &lt;div&gt;
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Ein Abschnitt wird innerhalb des Elements `<div>…</div>` («division») codiert.

Abschnittsgliederungen können in gedruckten Texten vorkommen; in Briefen ist mit ihnen kaum einmal zu rechnen.

Anhaltspunkte für Abschnittsbildung sind:
* zusätzliche Leerzeilen zwischen [Absätzen](#absätze-p)
* zusätzliche [typographische Elemente zur Unterteilung](#weitere-unterteilungen-milestone) (Linien, Asterisken, …)

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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##### Weitere Unterteilungen: &lt;milestone&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml

</div>
<milestone unit="section" style="***" type="low-high-low" rend="align(center)"/>
<div>

```

```xml
<fw type="letterhead" place="top-center">
    <orgName ref="#o0020">Musikschule und Konservatorium Basel</orgName>.
    <milestone unit="section" style="–" rend="align(center)"/>
</fw>
```

##### Sonstige Textblöcke

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
<div type="copyright">
    <ab>Alle Rechte, besonders jene der
        <lb/><choice><orig>Ue</orig><reg>Ü</reg></choice>bersetzungen, vorbehalten.</ab>    
    <ab xml:lang="en">Copyright including right of performance
        <lb/>by <persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName>, <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> <date when-iso="1907">1907</date>.</ab>
</div>
```

```xml
<figure>
    <figDesc>Bezeichnung der Dritteltöne im Sechsliniensystem, pro Tonhöhe dreifach: mit Erniedrigungszeichen, ohne Akzidenz und mit Erhöhungszeichen.</figDesc>
752
    <ab type="caption" rend="italic align(left)">Sodann die Dritteltöne mit ♭ und ♯ zu bezeichnen:</ab>
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    <graphic width="453px" height="53px" url="entwurf1907_36_nb3.png"/>
    <ab type="caption" rend="italic align(right)"><choice><orig>u.&#8239;s.&#8239;w.</orig><reg>usw.</reg></choice></ab>
</figure>
```

```xml
<sourceDesc>
    <ab>Born digital</ab>
</sourceDesc>
```

#### Auszeichnung von Personen, Werken, Orten und Organisationen/Institutionen

Eigennamen und Werktitel werden mit folgenden Elementen erfasst:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
769
Element                                     Eigennamen-Klasse
770
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
771
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`<persName ref="#p....">…</persName>`       Personen

773
`<placeName ref="#l....">…</placeName>`     Orte
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`<orgName ref="#o....">…</orgName>`         Organisationen/Institutionen
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`<title ref="#w....">…</title>`             Werke
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Diese Elemente werden immer dann verwendet, wenn der damit ausgezeichnete Text einen direkten Bezug zum gemeinten Eigennamen hat.

Wenn die gewählte Formulierung nicht den Eigennamen selbst enthält, tritt an die Stelle der genannten Elemente ein einziges anderes: das Element `<rs ref="#.....">…</rs>` («reference string»). Ob eine Erfassung solcher indirekter Nennungen sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.

Das Attribut `ref="#....."` ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel; er verweist auf den Eintrag des Eigennamens in der jeweiligen [Register](#register)-Datei (genauer: auf dessen `xml:id`). Der Schlüssel setzt sich zusammen aus einem Kennbuchstaben (**p**erson, **l**ocation, **o**rganization oder **w**ork) und einer vierstelligen laufenden Nummer (0001, 0002, …).

Beispiele:
```text
«Beethovens 9. Symphonie wurde im Wiener Kärtnertortheater uraufgeführt.»
```
```xml
<persName ref="#p0001">Beethovens</persName> <title ref="#w0001">9. Symphonie</title> wurde im <placeName ref="#l0002">Wiener</placeName> <orgName ref="#o0045">Kärtnertortheater</orgName> uraufgeführt.
```
```text
«Mit der Uraufführung eines großdimensionierten Werks an alter Wirkungsstätte bestritt der Meister einen seiner letzten großen Auftritte in der Donau-Metropole.»
```
```xml
Mit der Uraufführung eines <rs ref="#w0001">großdimensionierten Werks</rs> an <rs ref="#o0045">alter Wirkungsstätte</rs> bestritt <rs ref="#p0001">der Meister</rs> einen seiner letzten großen Auftritte in der <rs ref="#l0002">Donau-Metropole</rs>.
```

#### Zitate

[noch zu spezifizieren]

-----------------------------------------------------
Element      Verwendungszweck
------------ ----------------------------------------
quote        Zitate mit Quellennennung im Text
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q            alle sonstigen Zitate
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cit          Zitate mit unmittelbarer Quellennennung
-----------------------------------------------------

siehe aber auch [Markierte Begriffe](#markierte-begriffe)

```xml
<note resp="#christian.schaper">
    Bei
    <cit>
        <bibl><ref target="#w0054">Nietzsche 1886</ref> (220)</bibl>
        <quote source="#w0054">Glauben</quote>
    </cit>
    mit Hervorhebung.
</note>
```

#### Verweise

##### innerhalb eines Dokuments

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:
```xml
<note place="bottom" n="1">
    <p>Vergleiche <ref target="#d30-1916">später die Sätze über die <soCalled rend="dq-du">Tiefe</soCalled>.</ref></p>
</note>
```

##### innerhalb der Edition

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
<ref type="letter" subtype="busoni-schoenberg" target="#1903-09-10-sb">Ihr Brief</ref> hat mich
<lb/>erfreut und auf <rs ref="#w0012">Ihre Partitur</rs> recht neugierig gemacht.
```

```xml
<note resp="#christian.schaper">
    Busoni spinnt die <persName ref="#p0006">Wagner</persName>-Allegorie in
    <ref type="letter" subtype="busoni-schoenberg" target="#1903-09-14-bs">seiner Antwort</ref>
    unter Verweis auf <title ref="#w0035">Siegfried</title> fort.
</note>
```

```xml
<note resp="#christian.schaper">
    Vgl. in Busonis <title ref="#w0043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title>
    den <ref type="essay" subtype="entwurf" target="#entwurf1907" n="17">Abschnitt über Notation und Transkription</ref>
    (<ref type="essay" subtype="entwurf" target="#entwurf1907" n="17">S.&#8239;17–19</ref>
    der <ref type="essay" subtype="entwurf" target="#entwurf1907">Erstausgabe</ref>).
</note>
```

##### nach außen

[noch zu spezifizieren]

```xml
<note resp="#christian.schaper">
    Details der Auftragsvergabe sind u.&#8239;a. dem
    <ref type="ext" subtype="sdo" target="#OJ-14-15_1">Brief Schönbergs</ref> vom
    <date when-iso="1903-09-12">12.9.1903</date> an
    <persName ref="#p0024">Heinrich Schenker</persName> zu entnehmen.
</note>
```

```xml
<note resp="#maximilian.furthmüller">
    Der Aufruf wurde an diverse Fachzeitschriften und Zeitungen im In- und Ausland verschickt
    (<bibl><ref type="ext" subtype="asc" target="#20362">Brief von <persName ref="#p0028">Clark</persName>
    an <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> vom
    <date when-iso="1911-09-18">18. September</date></ref></bibl>).
</note>
```

##### auf Sekundärliteratur

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
<note resp="#maximilian.furthmüller">
    <persName ref="#p0017">Busoni</persName> begab sich am <date when-iso="1909-08-02">2. August 1909</date>
    (<bibl><ref target="#b0020">Weindel 1999</ref>, S. 27</bibl>) auf eine Reise nach
    <placeName ref="#l0086">Florenz</placeName> und <persName ref="#l0085">Mailand</persName>
    (<bibl><ref target="#b0019">Dent 1933</ref>, S. 190</bibl>).
</note>
```

```xml
Ich habe dasselbe

<note resp="#christian.schaper" type="ed_w" subtype="major">
    <bibl><ref target="#b0003">Weindel 2003</ref> (318)  </bibl>fälschlich: <q>die Mappe</q>.
</note>

gestern an Ihre Adresse abgeschickt.
```

```xml
Nun zu <rs ref="#w0019">den beiden Stücken</rs>: sie

<note resp="#christian.schaper" type="ed_t_1977" subtype="minor">
    <bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (164)</bibl> fälschlich: <q>Sie</q>.
</note>

sind ja technisch kaum von besonderer Schwierigkeit.
```

#### Markierte Begriffe

[noch zu spezifizieren]

-----------------------------------------------------
Element      Verwendungszweck
------------ ----------------------------------------
mentioned    Begriffe, die **als Begriff erwähnt** werden
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soCalled     Worte, die in uneigentlicher oder distanzierender Rede gebraucht werden
-----------------------------------------------------

Beispiele:

```xml
<mentioned rend="dq-du">Musikalisch</mentioned> ist ein Begriff, der den Deutschen angehört
```

```xml
führt zur Programmusik. Sie ist als ein Gegensatz zu der
sogenannten <soCalled rend="dq-du">absoluten</soCalled> Musik aufgestellt worden
```

```xml
<mentioned rend="dq-du">Notation</mentioned> (<soCalled rend="dq-du">Scription</soCalled>) bringt mich auf Transcription:
```

#### Abkürzungen

Abkürzungen werden innerhalb des Elements `<abbr>…</abbr>` codiert; die ausgeschriebene Form wird innerhalb des Elements `<expan>…</expan>` codiert. Umschlossen werden beide vom Element `<choice>…</choice>`.

Dabei werden nur solche Abkürzungen erfasst, bei denen es sich um heute im normalen Textfluss ungebräuchlich Schreibweisen handelt. Zweck der Codierung ist in diesen Fällen die Darstellung in der [Lesefassung](#lesefassung), in der solche Abkürzungen durch die jeweilige ausgeschriebene Form ersetzt werden. Die Abkürzung «u.&#8239;a.» muss daher nicht als Abkürzung erfasst werden, wohl aber ein mitten im Textfluss als «u.» abgekürztes «Und».

Beispiele:

```xml
Die ersten drei im Drucke befindlichen Hefte enthalten von mir Eigenes <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Bearbeitetes.
```

```xml
14. <choice><abbr>S.</abbr><expan>September</expan></choice> 03
```
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```xml
<choice><abbr>d.z.</abbr><expan>derzeit</expan></choice>
```

#### Fremdsprachige Texte

Text, dessen Sprache von der [Hauptsprache](#verwendete-sprachen-profiledesc--langusage) abweicht, wird mit dem Attribut `xml:lang="…"` genauer beschrieben. Als Träger für `xml:lang="…"` dient immer dann das Element `<foreign>…</foreign>`, wenn der betreffende Text nicht bereits durch ein anderes Element exakt erfasst ist.

Die Zwei-Buchstaben-Kennzeichnung von `xml:lang="…"` erfolgt gemäß dem [IANA-Standard](http://www.iana.org/assignments/language-subtag-registry/language-subtag-registry).

#### Datumsangaben

[noch zu spezifizieren]

bei `<dateline>` häufig zu regularisieren

#### Anführungszeichen

Die verschiedenen Varianten der doppelten und einfachen **Anführungszeichen werden in keinem Fall direkt codiert**. Ihr Vorkommen ist stets mit bestimmten Elementen verknüpft. Welche Sorte Anführungszeichen jeweils in der Vorlage benutzt wurde, wird über das Attribut `rend` bei den jeweiligen Elementen angegeben: seien es [Zitate](#zitate), [Titel](#auszeichnung-von-personen-werken-orten-institutionen), (fingierte) Rede oder [Begriffsmarkierungen](#markierte-begriffe).

Mögliche Angaben für **doppelte Anführungszeichen** sind:


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Codierung                                 Zeichen    Aufschlüsselung                                                  Benennung
----------------------------------------- ---------- ---------------------------------------------------------------- ------------------------------------------
994
`rend="dq-uu-straight"`                      "…"     doppelt, oben–oben (**d**ouble **q**uote **u**p **u**p),         Schreibmaschinen-Stil (eigtl. Zollzeichen)
995
                                                     gerade  
996
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999
1000
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1003

`rend="dq-du"`                               „…“     doppelt, unten–oben (**d**ouble **q**uote **d**own **u**p)       „deutsche Anf.“

`rend="dq-uu"`                               “…”     doppelt, oben–oben (**d**ouble **q**uote **u**p **u**p)          “englische Anf.”

`rend="dq-guil"`                             «…»     doppelt, Guillemets (Spitze nach außen)                          «französische Anf.»

`rend="dq-chev"`                             »…«     doppelt, Chevrons (Spitze nach innen)                            »umgekehrte franz. Anf.«
1004
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----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

1006
Alle Varianten auch als **einfache Anführungszeichen:**
1007
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1009
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1011
1012
1013


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Codierung                                 Zeichen    Aufschlüsselung                                                  Benennung
----------------------------------------- ---------- ---------------------------------------------------------------- ------------------------------------------
`rend="sq-uu-straight"`                      '…'     einfach, oben–oben (**s**ingle **q**uote **u**p **u**p),         &nbsp;
                                                     gerade
1014

1015
1016
1017
1018
1019
1020
1021
1022
1023
1024
usw.                                         &nbsp;  &nbsp;                                                           &nbsp;
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Alle Varianten nötigenfalls auch als **nur öffnende bzw. nur schließende Anführungszeichen** Schlusszeichen bzw. Öffnungszeichen vergessen):

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Codierung                                    Zeichen Aufschlüsselung                                                  Benennung
-------------------------------------------- ------- ---------------------------------------------------------------- ------------------------------------------
`rend="dq-uu-straight-oo"`                   "…      doppelt, oben (**s**ingle **q**uote **u**p **u**p),              &nbsp;
1025
                                                     gerade, nur vorne (**o**pen **o**nly)
1026
1027

`rend="dq-uu-straight-co"`                    …"     doppelt, oben (**s**ingle **q**uote **u**p **u**p),              &nbsp;
1028
                                                     gerade, nur hinten (**c**lose **o**nly)
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1040

usw.                                         &nbsp;  &nbsp;                                                           &nbsp;
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




#### Sonderzeichen

Dank Unicode können einige Sonderzeichen direkt in die Transkription eingetragen oder dorthin kopiert werden; nur wenige bedürfen einer gesonderten Kodierung. Die folgende Aufstellung zeigt, welche Zeichen wofür eingesetzt und wie sie kodiert werden können.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1041
Zeichen Name                                       Codierung    Windows: <kbd>Alt</kbd>  OS X: <kbd>Befehl</kbd>+  Linux: <kbd>Alt Gr</kbd> +
1042
1043
1044
1045
1046
1047
1048
1049
1050
1051
1052
1053
1054
1055
1056
1057
1058
&nbsp;  &nbsp;                                     &nbsp;       + Ziffernblock           &nbsp;                    &nbsp;
------- ------------------------------------------ ------------ ------------------------ ------------------------- ---------------------------
–       Gedankenstrich, Streckenstrich             &amp;#8211;  0150                     - (Bindestrich)           - (Bindestrich)

—       langer Gedankenstrich                      &amp;#8212;  0151                     Shift + - (Bindestrich)   Shift + - (Bindestrich)

’       Apostroph                                  &amp;#8217;  0146                     Shift + #                 Shift + n

◌̅       Nasalstrich/Reduplikationsstrich           &amp;#773;   &nbsp;                   &nbsp;                    &nbsp;

&#8239; geschütztes schmales Leerzeichen           &amp;#8239;  &nbsp;                   &nbsp;                    &nbsp;

&amp;   Et-Ligatur, «Kaufmännisches Und»,          &amp;amp;    &nbsp;                   &nbsp;                    &nbsp;
        «Ampersand»                             

<       kleiner als                                &amp;lt;     &nbsp;                   &nbsp;                    &nbsp;

1059
\>      größer als                                 &amp;gt;     &nbsp;                   &nbsp;                    &nbsp;
1060
1061
1062
1063
1064
1065
1066
1067
1068
1069
1070
1071
1072
1073
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die drei Zeichen **&amp;, &lt; und &gt; müssen immer mit den angegebenen Codierungen eingegeben werden**, wenn sie als Teil des Textes in der Transkription vorkommen sollen (in direkter Eingabe sind sie innerhalb von XML für andere Funktionen reserviert).

Der **Gedankenstrich** normaler Länge («Halbgeviertstrich», «n-dash») soll – im Unterschied zum kürzeren Bindestrich, und unabhängig von der tatsächlichen Länge des Strichs in der Quelle – überall dort verwendet werden, wo im deutschen Schriftsatz Gedankenstriche gesetzt werden müssen, also etwa bei Parenthesen – Satzeinschüben – und sonstiger syntaktischer Abtrennung. Dasselbe Zeichen fungiert auch als sogenannter **Streckenstrich** in der Bedeutung von «bis» oder «gegen» (dann aber immer ohne umgebende Leerzeichen): `der Biefwechsel Busoni–Schönberg (1903–1919)`. Umgekehrt formuliert: Der kürzere **Bindestrich** kommt nur bei Sil-ben-tren-nung, Komposita-Durchkopplung und Wort- bzw. Silben-Auslassungen bzw. -Stellvertretung vor. Der **lange Gedankenstrich** («Geviertstrich», «m-dash») soll nur für außergewöhnlich lange Striche in der Quelle verwendet werden, vorzugsweise dort, wo keine der Standardfunktionen des Gedankenstrichs vorliegt.

Nota bene: Das korrekte Zeichen für den **Apostroph:&nbsp;’** entspricht nicht dem über die Tastatur einfacher zugänglichen (Shift+#:&nbsp;'&#8239;) – und übrigens natürlich auch nicht den Akzentzeichen (&#8239;´&nbsp;`&#8239;).

Der **Nasalstrich/Reduplikationsstrich** über einem Buchstaben wird zur Abkürzung vor allem von «mm» (m&#773;) und «nn» (n&#773;) benutzt und wie folgt codiert: `m&#773;` bzw. `n&#773;`.

Das **geschützte schmale Leerzeichen** wird v.&#8239;a. bei mehrgliedrigen Abkürzungen benötigt. Es legt einen schmaleren Abstand als das Standardleerzeichen fest, wie er an solchen Stellen typographisch korrekt ist, und erlaubt außerdem keinen Umbruch. Für «u.&#8239;a.» also z.&#8239;B. so: `u.&#8239;a.`

#### Überarbeitungen

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1074
##### Streichungen: &lt;del&gt;
1075
1076
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1082
1083
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1088
1089

Gestrichener oder anderweitig als getilgt erkennbarer Text wird innerhalb des Elements `<del>…</del>` («deletion») codiert.

Wenn der ursprüngliche Text infolge der Streichung nicht mehr zweifelsfrei entzifferbar oder gar nicht mehr lesbar ist, wird dies mit [`<unclear>`](#transkription-unsicher-unclear) bzw. [`<gap>`](#transkription-unmöglich-gap) codiert.

Wenn ein klar abgrenzbarer Textbereich den gestrichenen Text ersetzt, wird `<del>` als Teil einer [Ersetzung](#ersetzungen-subst) codiert.

Die Art der Streichung muss immer über das Attribut `rend="…"` näher klassifiziert werden.

Mögliche Werte für `rend="…"` sind bei Streichungen:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`rend="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`strikethrough`                             durchgestrichen
1090

1091
1092
1093
1094
`erasure`                                   Rasur (weggeschabter/-gekratzter Text)

`overwritten`                               durch ein anderes Wort überschrieben
                                            (entsprechend bei Einfügungen: `<add place="across">…</add>`
1095

1096
1097
1098
1099
1100
`none`                                      keine Kennzeichnung
                                            (z.&#8239;B. bei Ersetzungen, bei denen eine Streichung vergessen wurde)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


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Busoni-Nachlass Server committed
1101
##### Einfügungen: &lt;add&gt;
1102
1103
1104
1105
1106
1107
1108
1109
1110
1111
1112
1113
1114
1115

Wenn ein Textbereich einen anderen, gestrichenen ersetzt oder auf andere Weise als nachträglich eingefügt erkennbar ist (zwischen den Worten, über der Zeile, am Rand, …), wird dieser Bereich innerhalb des Elements `<add>…</add>` («addition») codiert.

Als Einfügungen verstehen wir nur direkt auf den Wortlaut des Textes bezogene Maßnahmen, nicht also etwa nachträgliche Einträge von Bibliotheken ([Seitenzahlen](#zählungen), [Signaturen](#signaturen), [Stempel](#stempel); diese werden mit `<note>…</note>` codiert).

Wenn der hinzugefügte Textbereich einen gestrichenen Text ersetzt, wird `<add>` als Teil einer [Ersetzung](#ersetzungen-subst) codiert.

Die Art der Hinzufügung muss immer über das Attribut `place="…"` näher klassifiziert werden.

Mögliche Werte für `place="…"` sind bei Einfügungen:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`place="…"`                                 Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
1116
1117
1118
1119
`above`                                     oberhalb der Zeile

`across`                                    Überschreibung (entsprechend bei [Streichung](#streichungen-del): `<del rend="overwritten">…</del>`)

1120
`below`                                     unterhalb der Zeile
1121
1122
1123

`inline`                                    zwischen den Worten (`rend` nicht zwingend erforderlich)

1124
1125
1126
1127
`inline`                                    in der Zeile (als Sofortkorrektur nach einer [Streichung](#streichungen-del), `rend` nicht zwingend erforderlich)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


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1128
##### Ersetzungen: &lt;subst&gt;
1129
1130
1131
1132
1133

Wenn ein Textbereich einen anderen, gestrichenen ersetzt, wird dies als Kombination von [Streichung](#streichungen-del) und [Einfügung](#einfügungen-add) innerhalb des Elements `<subst>…</subst>` («substitution») codiert.

[noch zu spezifizieren: substJoin]

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1134
#### Transkription unsicher: &lt;unclear&gt;
1135
1136
1137
1138
1139
1140
1141
1142
1143

Nicht eindeutig entzifferbare Stellen werden innerhalb des Elements `<unclear>…</unclear>` codiert. Sind mehrere Varianten möglich, erhält jede ein eigenes Element `<unclear>…</unclear>`; alle Varianten stehen dann innerhalb des umgebenden Elements `<choice>…</choice>`.

Zu jedem Element `<unclear>…</unclear>` gehört eine Angabe zur Wahrscheinlichkeit der jeweiligen Lesart (Attribut `cert="…"`, obligatorisch); die Nennung eines Grundes für die Unsicherheit (Attribut `reason="…"`) ist hingegen fakultativ. Mögliche Werte sind:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`cert="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`high`                                      die wahrscheinliche Lesart (nur eine ist möglich)
1144

1145
`medium`                                    eine von mind. zwei gleich wahrscheinlichen Lesarten
1146

1147
1148
`low`                                       eine unwahrscheinliche Lesart
`unknown`                                   Einschätzung der Wahrscheinlichkeit nich möglich
1149
1150
1151
1152
1153
1154
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`reason="…"`                                Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
1155
`illegible`                                 unleserlich
1156
1157
1158
                                            (Schrift ansonsten unbeeinträchtigt, aber nicht zweifelsfrei entzifferbar)

`overwritten`                               überschrieben
1159

1160
`strikethrough`                             durchgestrichen
1161

1162
`erasure`                                   Rasur
1163

1164
`paper-missing`                             Papier fehlt
1165

1166
`faded`                                     verblasst
1167

1168
`low-ink`                                   wenig Tinte
1169

1170
`ink-blot`                                  Tintenklecks
1171

1172
`stain`                                     Fleck
1173

1174
1175
1176
1177
1178
1179
1180
1181
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1183
1184
1185
1186
1187
1188
1189
1190
1191
1192
1193
`incomplete`                                auf andere Weise unvollständig
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Beispiel:

[Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1903-09-10-sb#1) «Hoch verehrter»&#8239;/&#8239;«Hochverehrter»
```xml
Hoch<choice><unclear cert="high"> </unclear><unclear cert="low"/></choice>
```

[Brief Schönberg an Busoni, 19.9.1911:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1911-09-19-sb#3) «nur»&#8239;/&#8239;«mir»
```xml
Es handelt sich leider
<choice>
    <unclear reason="illegible" cert="high">nur</unclear>
    <unclear reason="illegible" cert="low">mir</unclear>
</choice>
um eine recht große Summe,
```

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1194
#### Transkription unmöglich: &lt;gap&gt;
1195
1196
1197
1198
1199
1200
1201

Nicht entzifferbare Stellen werden mit dem Element `<gap/>` codiert; Angaben zur Ausdehnung und zum Grund der Transkriptionslücke sind obligatorisch. Für den Grund (Attribut `reason="…"`) gelten die [genannten Werte](#transkription-unsicher-unclear). Für die Ausdehnung ist sind folgende Angaben möglich:


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Code                                        Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
1202
1203
`extent="…"`                                exakte Ausdehnung (numerische Angabe, erfordert `unit="…"`)

1204
`atLeast="…"`                               Ausdehnung mindestens (numerische Angabe, erfordert `unit="…"`)
1205

1206
`atMost="…"`                                Ausdehnung höchstes (numerische Angabe, erfordert `unit="…"`)
1207
1208

`extent="unknown"`                          unbekannte Ausdehnung
1209
1210
1211
1212
1213
1214
1215
1216
1217
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wird eine Ausdehnung auf diese Weise beziffert, muss mit einer Angabe zur Einheit (Attribut `unit="…"`) spezifiziert werden:


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`unit="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`char`                                      Zeichen
1218

1219
`word`                                      Worte
1220

1221
`line`                                      Zeilen
1222

1223
1224
1225
`page`                                      Seiten
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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1226
#### Ergänzungen: &lt;supplied&gt;
1227
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1289

Bei nicht entzifferbaren oder fehlenden Stellen kann gleichwohl feststehen (oder entschieden werden, dass man weiß), was dort steht oder gestanden hat. In diesen Fällen ersetzen wir `<gap/>` durch das Element `<supplied>…</supplied>`. Der Grund für das Fehlen ist auch hier mit dem Attribut `reason="…"` [wie beschrieben](#transkription-unsicher-unclear) anzugeben.

Ferner kann `<supplied>…</supplied>` für irrtümlich ausgelassene Zeichen oder Worte verwendet werden; der Grund wird in solchen Fällen mit `reason="omitted"` angegeben.

Beispiele:

[Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-07-13-sb#6) Poststempel mit Lücken (Steinakirchen am Forst)
```xml
<stamp>
    <placeName ref="#l0040"><hi rend="majuscule">S<supplied reason="incomplete">tei</supplied>nakir<supplied reason="paper missing">chen</supplied></hi>
    am <hi rend="majuscule">For<supplied reason="incomplete">st</supplied></hi></placeName>
    <date when-iso="1909-07-14">14.VII.0<supplied reason="incomplete">9</supplied> <gap atMost="2" unit="char" reason="incomplete"/>–5</date>
</stamp>
```

[Brief Schönberg an Busoni, 31.7.1909:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-07-31-sb#1) vergessenes Wort
```text
ich lange über Ihren Einwand gegen meinen Klavierstil nachgedacht
```
```xml
ich <supplied reason="omitted">habe</supplied> lange über Ihren Einwand
gegen meinen Klavierstil nachgedacht
```

[Erstausgabe _Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst_](https://busoni-nachlass.org/edition/essays/entwurf/entwurf1907#10): ausgelassene Silbe
```xml
Diese Merkmale sind gewiss jenen eines Klassikers entgegen<supplied reason="omitted">ge</supplied>setzt.
```

[Zweite Ausgabe _Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst_](https://busoni-nachlass.org/edition/essays/entwurf/entwurf1916#16): fehlendes Leerzeichen
```xml
Wenn die Bühne die Illusion eines Gewitters vortäuscht,<supplied reason="omitted"> </supplied>so ist
dieses Ereignis durch das Auge erschöpfend wahrgenommen.
```

#### Zusätze

[noch zu spezifizieren]

##### originale Fußnoten/Marginalien

Originale Fußnoten (am Fuß der Seite) bzw. Marginalien (am Rand der Seite) werden innerhalb des Elements `<note>…</note>` codiert. Dabei sind als Attribute anzugeben:

* mit `place` die [Platzierung auf der Seite](#platzierung) (i.&#8239;d.&#8239;R. `place="bottom"`, `place="margin-left"`, `place="margin-right"`)
* mit `style` die Art des Fußnotenzeichens (falls nicht numerisch mit arabischen Zahlen)
    - `style="roman"` (römische Zahlen)
    - `style="*-repeat"` (kumulierende Zeichen: `*`, `**`, `***` …)
    - `style="char:*"`, `style="char:†"`, `style="char:‡"` (wechselnde Zeichen: *, †, ‡, …)
* mit `n` eine Ordnungszahl: `n="1"`, `n="2"`, …
    - bei originalen Nummern die entsprechende arabische Zahl
    - bei kumulierenden Zeichen die Anzahl der Zeichen
    - bei wechselnden Zeichen pro Seite durchzählen

##### Zählungen

Seitenzahlen werden innerhalb des Elements `<note>…</note>` mit dem Attribut `type="…"` codiert.
Wir unterscheiden Zählungen von Blättern (Foliierung), Seiten (Paginierung) und Korrespondenzstücken (Nummerierung); die Werte für `type="…"` lauten entsprechend:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`type="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`foliation`                                 Foliierung (Zählung der Blätter oder Bogen)
1290
`pagination`                                Paginierung (Zählung der Seiten)
1291
`numbering`                                 Nummerierung (Zählung der Korrespondenzstücke)
1292
1293
1294
1295
1296
1297
1298
1299
1300
1301
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1305
1306
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------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Neben `type="…"` sind auch Angaben zum Ort auf dem Papier und zur Schreiberhand obligatorisch, also die Attribute `place="…"` und `resp="#…"`. Bei `place` gelten die möglichen Werte für [Platzierungen](#platzierung); bei `resp` muss die entsprechende Kennung aus der [Beschreibung der Hände](#schreiber-und-schreibwerkzeuge-hände-physdesc--handdesc) angegeben werden.

Beispiele:

Blattzählung durch einen Bibliothekar, auf der Seite unten rechts, mit eckigen Klammern:

```xml
<note type="foliation" place="bottom-right" resp="#archive">[2]</note>
```

Seitenzählung durch den Verfasser, auf der Seite oben rechts, zusätzlich umkreist:

```xml
<note type="foliation" place="top-right" resp="#major_hand" rend="circle">1.</note>
```

##### Stempel

Bibliotheken, Adressstempel

Position, Ausrichtung

Werte für rend: round

###### Vorlagen vorkommender Stempel

Bei Übernahme dieser Snippets muss das Attribut `place="…"` ausgefüllt und die Referenzierung der «Hand» (`resp`) überprüft werden.

####### «Deutsche Staatsbibliothek Berlin»

Rundstempel mit Rahmen, im Stempel selbst zentriert, «Berlin» im Sperrsatz:

```xml
<note type="stamp" place="…" resp="#dsb_st_red">
    <stamp rend="round border align(center) small">Deutsche
        <lb/>Staatsbibliothek
        <lb/><placeName ref="#l0029"><hi rend="spaced-out">Berlin</hi></placeName></stamp>
</note>
```

####### «Nachlaß Busoni»

Stempel ohne Rahmen, einzeilig:
```xml
<note type="stamp" place="…" resp="#dsb_st_blue">
    <stamp>Nachlaß Busoni</stamp>
</note>
```

####### «The Library of Congress»

Rundstempel ohne Rahmen, mit Asterisken als Trennzeichen, in Versalien:

```xml
<note type="stamp" place="…" resp="#lc_st_red">
    <stamp rend="round majuscule">* The * Library * of * Congress *</stamp>
</note>
```

####### Schönberg (Wien, Liechtensteinstr.)

Adressstempel in Versalien, zentriert, die Adresse kleiner als der Name:

```xml
<stamp rend="majuscule">
    <address rend="align(center)">
        <addrLine>Arnold Schönberg</addrLine>
        <addrLine rend="small">&#8239;&#8239;<placeName ref="#l0002">Wien</placeName>&#8239;&#8239;</addrLine>
        <addrLine rend="small"><placeName ref="#l0077">IX. Liechtensteinstraße 68/70</placeName></addrLine>
    </address>
</stamp>
```

##### Signaturen

Bibliotheks-Signaturen werden innerhalb des Elements `<idno>…</idno>` («identifier») codiert. Das Attribut `type="…"` ist obligatorisch. Der Wert für `type` entspricht dem [RISM-Bibliothekssigel](http://www.rism.info/de/rism-bibliothekssigel.html) der Bibliothek; handelt es sich um eine nicht mehr gültige Signatur, wird `.olim` angefügt (i.&#8239;d.&#8239;R. handelt es sich dann um [Ersetzungen](#ersetzungen-subst)).

Umschlossen wird `<idno>` stets vom Element `<note>…</note>` mit dem Attribut `type="shelfmark"`. Angaben zum Ort auf dem Papier und zur Schreiberhand sind obligatorisch, also die Attribute `place="…"` und `resp="#…"`. Bei `place` gelten die möglichen Werte für [Platzierungen](#platzierung); bei `resp` muss die entsprechende Kennung aus der [Beschreibung der Hände](#schreiber-und-schreibwerkzeuge-hände-physdesc--handdesc) (i.&#8239;d.&#8239;R. `resp="#archive"`) angegeben werden.

Beispiele:

Signatur oben mittig auf der Seite,  
vergeben von der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung:

```xml
<note type="shelfmark" place="top-center" resp="#archive">
    <idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4545</idno>
</note>
```

oben rechts durchgestrichene alte Signatur,  
darunter neue Signatur,  
vergeben jeweils von der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung:

```xml
<note type="shelfmark" place="top-right" resp="#archive">
    <subst>
        <del rend="strikethrough"><idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6 (Busoni-Nachl. B II)</idno></del>
        <add place="below"><idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4545</idno></add>
    </subst>
</note>
```

##### sonstige Anmerkungen

[noch zu spezifizieren]

#### Editorische Eingriffe

##### Korrekturen

Wir korrigieren nur solche Lesarten der Quelle, die auch vor dem Hintergrund individueller Schreiber-Eigenheiten und im Rahmen der (sehr viel weniger regulierten) zeitgenössischen Praxis eindeutig als Fehler anzusehen sind. Dies wird vergleichsweise selten der Fall sein; bei gedruckten Quellen kommen in erster Linie Druckfehler in Betracht.

Die originalen (im oben beschriebenen Sinne «falschen») Schreibungen werden innerhalb des Elements `<sic>…</sic>` codiert, die berichtigten Schreibungen innerhalb des Elements `<corr>…</corr>`; beide stehen als Varianten innerhalb des umgebenden Elements `<choice>…</choice>`.

Handelt es sich um irrtümlich vergessene Zeichen, können sie innerhalb des [Elements `<supplied>` mit dem Attribut `reason="omitted"`](#ergänzungen-supplied) ergänzt werden.

Beispiele:

[Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1903-09-10-sb#3)
```text
Wenn Sie also die Freundlichkeit hätten
sich meine Partitur ansehen zu wollen,
so möchte ich Sie Ihnen gerne schicken. | Sie → sie [die Partitur]
```
```xml
Wenn Sie also die Freundlichkeit hätten
sich meine Partitur ansehen zu wollen,
so möchte ich <choice><sic>S</sic><corr>s</corr></choice>ie Ihnen gerne schicken.
```

##### Normalisierung/Regularisierung

Grundsätzlich werden alle Schreibungen der Quelle für die diplomatische Anzeige exakt übernommen. Zwecks leichterer Lesbarkeit vereinheitlichen wir aber für die Anzeige in der Lesefassung Orthographie und Interpunktion gemäß heutigen Regeln. Es werden also bei Abweichungen von den heute gewohnten Schreibungen zwei Varianten desselben Textes erfasst.

1430
Wenn sich aus der Angleichung von Schreibungen eine veränderte Lautung ergeben würde, vereinheitlichen wir hingegen nicht (Wahrung des Lautstands).
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Originale Schreibungen werden innerhalb des Elements `<orig>…</orig>` codiert, regularisierte Schreibungen innerhalb des Elements `<reg>…</reg>`; beide stehen als Varianten innerhalb des umgebenden Elements `<choice>…</choice>`.

Beispiele:

daß → dass

```xml
da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>
```

im Original fehlendes Komma (`<orig/>`= im Original steht an dieser Stelle nichts):

```xml
<choice><orig/><reg>,</reg></choice>
```

Normalisierung der Datumsangabe in der Datumszeile: «18/XI. 1914» → «18.11.1914»

```xml
<dateline rend="align(right)">
    <date when-iso="1914-11-18">18<choice><orig>/XI. </orig><reg>.11.</reg></choice>1914</date>
1453
</dateline>
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1485
1486
```

[Brief Schönberg an Busoni, 13./18.8.1909:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-08-13-sb#13)

Ausgangstext (für diplomatische Ansicht):
```text
Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe und fragten mich ein anderesmal,
ob Sie etwas thun könnten.
```
Zieltext (für Lesefassung):
```text
Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe, und fragten mich ein anderes Mal,
ob Sie etwas tun könnten.
```
Code:
```xml
Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und
fragten mich ein anderes<choice><orig>m</orig><reg> M</reg></choice>al,
ob Sie etwas t<choice><orig>h</orig><reg/></choice>un könnten.
```

#### Abbildungen

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
<figure place="center">
    <figDesc>Schiffsvignette des Insel-Verlags</figDesc>
1487
    <graphic width="96px" height="92px" url="entwurf1916_03_logo.png"/>
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1542
1543
1544
</figure>
```

#### Notenbeispiele

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

```xml
So anfangen

<notatedMusic place="inline">
    <ptr target="nb/1910-07-03-sb-nb1.xml"/>
    <graphic width="111px" height="51px" url="1910-07-03-sb_4_ex_1.png"/>
    <desc><persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName>, <rs ref="#w0113">op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 1</desc>
</notatedMusic>

ist
<lb/>wie wenn man in irgend eine Stimmung
<lb/>ganz versunken wäre.
```

```xml
<notatedMusic place="block left">
    <ptr target="nb/1909-07-26-bs-nb1.xml"/>
    <graphic width="200px" height="92px" url="1909-07-26-bs_3_ex_1.png"/>
    <desc><persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName>, <rs ref="#w0019">op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 40</desc>
</notatedMusic>

um das
<lb/><hi rend="underline">Orchestrale</hi> <choice><sic>in&#8217;s</sic><corr>ins</corr></choice>
<lb/><hi rend="underline">Pianistische</hi> zu
<lb/>übertragen:

<notatedMusic place="block right">
    <ptr target="nb/1909-07-26-bs-nb2.xml"/>
    <graphic width="200px" height="112px" url="1909-07-26-bs_3_ex_2.png"/>
    <desc><persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName>, <rs ref="#w0032">Bearbeitung von <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 47</desc>
</notatedMusic>
```

#### Layout

Zahlreiche Elemente können über die Attribute `place` (Platzierung) und `rend` («rendition», Wiedergabe) mit genaueren Layout-Informationen ausgestattet werden. `place` und `rend` können mehrere Angaben enthalten; wenn mehrere der im Folgenden beschriebenen Angaben auf denselben Textbereich zutreffen, werden sie innerhalb desselben Attributs durch Leerzeichen getrennt.

##### Hervorhebungen

Text, dessen Gestalt sich durch bestimmte typographische Auszeichnungen der Schrift von der Normalgestalt der Umgebung unterscheidet, wird mit dem Attribut `rend` genauer beschrieben. Als Träger für `rend` dient immer dann das Element `<hi>…</hi>` («highlighted»), wenn kein anderes, spezifischeres Element in Frage kommt.

Die Art der Hervorhebung wird über das Attribut `rend` codiert; mögliche Angaben sind:


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`rend="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`italic`                                    _kursiv_
1545

1546
`bold`                                      **fett**
1547

1548
`underline`                                 <u>unterstrichen</u>
1549

1550
`rend="underline" n="2"`                    doppelt unterstrichen (mit `n="…"` analog weiter steigerbar)
1551

1552
`majuscule`                                 GROSSBUCHSTABEN (der Text selbst wird in Normalschreibung codiert!)
1553
1554
1555

`sup`                                       <sup>hochgestellt</sup>

1556
`sub`                                       <sub>tiefgestellt</sub>
1557

1558
`spaced-out`                                g e s p e r r t
1559

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1570
`antiqua`                                   lateinische Schrift innerhalb von Fraktursatz
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

##### Einrückungen und Einzüge

Text, dessen Positionierung sich absatz- oder zeilenweise durch horizontale Verschiebung von der Normalgestalt der Umgebung unterscheidet (Ein-/Ausrückung, Erstzeileneinzug), wird mit dem Attribut `rend` genauer beschrieben. Folgende Werte sind möglich:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
`rend="…"`                                  Bedeutung
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
`indent`                                    eingerückter Text (nach rechts verschoben)
1571

1572
`indent-first`                              Erstzeileneinzug (am Absatzbeginn erste Zeile weiter rechts)
1573

1574
`indent-first-neg`                          negativer Erstzeileneinzug (am Absatzbeginn erste Zeile weiter links)
1575

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1586
`no-indent-first`                           kein Erstzeileneinzug (nur nötig, wenn ein Einzug
                                            [als Standardangabe im Dateikopf](#standardformatierungen-im-schriftbild-encodingdesc--tagsdecl) codiert wurde)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

##### Platzierung

Die Platzierung eines Elements auf der Seite beschreibt das Attribut `place="…"`.

Die Anordnung der Inhalte einer Seite sollte sich so weit wie möglich in der Reihenfolge der Elemente bei der Codierung widerspiegeln. Genauere Angaben zur Platzierung auf der Seite mit dem Attribut `place="…"` sind in unserer Edition nur für wenige Elemente möglich: `<note>`, `<add>`, `<figure>` und `<notatedMusic>`. Mögliche Werte für `place="…"` sind:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1587
`place="…"`                                  Bedeutung
1588
1589
 ------------------------------------------- ---------------------------------------------------------------------------
 **am oberen Seitenrand:**                   &nbsp;
1590

1591
1592
`top-left`                                   links

1593
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1596
1597
`top-center`                                 mittig

`top-right`                                  rechts

 **am unteren Seitenrand:**                  &nbsp;
1598

1599
`bottom-left`                                links
1600

1601
`bottom-center`                              mittig
1602

1603
`bottom-right`                               rechts
1604

1605
 **am seitlichen Seitenrand:**               &nbsp;
1606

1607
`margin-left`                                links
1608

1609
`margin-right`                               rechts
1610

1611
 **an Ort und Stelle der Codierung:**        &nbsp;
1612

1613
`left`                                       links
1614

1615
`center`                                     mittig
1616

1617
`right`                                      rechts
1618

1619
 **in der Zeile:**                           &nbsp;
1620

1621
`inline`                                     in der aktuellen Zeile
1622

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1626
1627
`above`                                      oberhalb von (bei Ersetzungen)

`below`                                      unterhalb von (bei Ersetzungen)

`across`                                     darüber geschrieben (bei Ersetzungen)
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1637
1638
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

##### Ausrichtung

Die horizontale Ausrichtung innerhalb eines Elements beschreibt das Attribut `rend="align(…)"`.

Die vertikale Ausrichtung eines Elements beschreibt das Attribut `rend="vertical-align(…)"`.

Anders als bei der [Platzierung eines Elements auf der Seite](#platzierung) geht es hier um die Ausrichtung innerhalb von potentiell mehrzeiligen Elementen (i.&#8239;d.&#8239;R. Absätze, aber auch Versgruppen, Adressen, [Stempel](#stempel) usw.).

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1639
`rend="…"`                                    Bedeutung
1640
------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------
1641
1642
1643
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1645
1646
1647
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1651
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1653
`align(left)`                               linksbündig

`align(center)`                             zentriert

`align(right)`                              rechtsbündig

`align(block)`                              Blocksatz

`vertical-align(up)`                        von unten nach oben

`vertical-align(down)`                      von oben nach unten

`upside-down`                               auf dem Kopf stehend
1654
1655
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1657
1658
1659
1660
1661
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

#### Kommentierung

[noch zu spezifizieren]

### Spezielle Elemente für Briefe

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
1662
#### Brieferöffnung: &lt;opener&gt;
1663
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Der eröffnende Bereich eines Brieftexts wird innerhalb des Elements `<opener>…</opener>` codiert. Er kann enthalten:

* Angaben zum Verfasser (Absender) innerhalb des Elements `<byline>…</byline>`
* Angaben zu Ort/Datum des Briefs innerhalb des Elements `<dateline>…</dateline>`
* die Anrede innerhalb des Elements `<salute>…</salute>`

Kommen Angaben zum Verfasser vor, so i.&#8239;d.&#8239;R. inkl. [Adresse](#adressen-address) (evtl. als [Stempel](#stempel)).

Die Angaben zur Datierung verstehen sich einschließlich Auszeichnung von [Ort](#auszeichnung-von-personen-werken-orten-und-organisationeninstitutionen) und [Datum](#datumsangaben) sowie meist auch Angaben zur [Ausrichtung](#ausrichtung).

Beginnt der eigentliche Brieftext nach der Anrede ohne Zeilenwechsel, nehmen wir dort trotzdem einen neuen  [Absatz](#absätze-p) an, dessen Beginn in derselben Zeile wir so angeben: `<p rend="inline">…</p>`.

Beispiele:
```text
Berlin, 18. Dezember 2016

Liebe Kommilitonen,
```

```xml
<opener>
    <dateline>
1686
        <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>,
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        <date when-iso="2016-12-18">18. Dezember 2016</date>
    </dateline>
    <salute>Liebe Kommilitonen,</salute>
</opener>
```

[Brief Schönberg an Busoni, 16.12.1903:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1903-12-16-sb#1)
```xml
<opener>
    <dateline rend="align(right)">
        <placeName ref="#l0002">Wien</placeName>
        <date when-iso="1903-12-16">16<choice><orig>/12. </orig><reg>.12.</reg></choice>1903</date>
    </dateline>
    <salute>Hochverehrter Herr Professor,</salute>
</opener>
```

[Brief Busoni an Schönberg, 14.9.1903:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1903-09-14-bs#1)
```xml
<opener>
    <dateline rend="right align(left)">
        <address>
            <addrLine><placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> W 50</addrLine>
            <addrLine>Augsburgerstr. 55</addrLine>
        </address>
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1713
        am <date when-iso="1903-09-14">14.
        <choice><abbr>S.</abbr><expan>September</expan></choice>
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        <choice><orig>03</orig><reg>1903</reg></date>.
    </dateline>
    <salute rend="align(center)">Sehr geehrter Herr.</salute>
</opener>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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#### Briefschluss: &lt;closer&gt;
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Der schließende Bereich eines Brieftexts wird innerhalb des Elements `<closer>…</closer>` codiert. Er kann enthalten:

* eine Grußformelinnerhalb des Elements `<salute>…</salute>`
* die Unterschrift innerhalb des Elements `<signed>…</signed>`
* am Briefschluss platzierte Angaben zu Ort/Datum des Briefs innerhalb des Elements `<dateline>…</dateline>`

Die Abgrenzung der Grußformel ist nur dann leicht möglich, wenn sie sich durch besondere Positionierung (neue Zeile und/oder Einzug) vom umgebenden Schriftbild abhebt. Gibt es keine solche graphische Hervorhebung (Grußformel im normalen Textfluß: `<salute rend="inline">…</salute>`), erlaubt der Wortlaut häufig mehrere plausible Abgrenzungen; dann kann frei entschieden werden.

Die Unterschrift sowie die Angaben zur Datierung verstehen sich einschließlich Auszeichnung von [Ort](#auszeichnung-von-personen-werken-orten-und-organisationeninstitutionen) und [Datum](#datumsangaben) sowie meist auch Angaben zur [Ausrichtung](#ausrichtung). Weitere graphische Elemente v.&#8239;a. bei Unterschriften (Schnörkel usw.) bleiben unberücksichtigt.

Beispiele:
```text
Mit freundlichen Grüßen

        Christian Schaper
```

```xml
<closer>
    <salute>Mit freundlichen Grüßen</salute>
    <signed rend="indent">Christian Schaper</signed>
</closer>
```

[Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909:](http://busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-schoenberg/1909-07-13-sb#3)
```xml
<p>Ich hoffe recht bald eine freundliche
    <lb/>Antwort zu erhalten</p>
<closer>
    <salute rend="inline">und empfehle
        <lb/>mich in vorzüglicher Hochachtung ergebenst</salute>
    <signed rend="inline"><persName ref="#p0017">Arnold Schönberg</persName></signed>
</closer>
```

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
1757
#### Adressen: &lt;address&gt;
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[noch zu spezifizieren]

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
1761
#### Postscriptum: &lt;postscript&gt;
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Ein Postskriptum jedweder Länge wird innerhalb des Elements `<postscript>…</postscript>` codiert; als Postskriptum gelten allerdings nur tatsächliche Nachträge, nicht aber [Anlagen, Einlagen usw.](#begleitmaterialien-umschläge-einlagen-anhänge-physdesc--accmat)

Die Inhalte eines Postskriptums müssen mit den gewöhnlichen strukturierenden Elementen eingetragen werden; alle brieftypischen Angaben inkl. Eröffnung und Schlussformel erneut möglich, bloßer Text ist hingegen nicht erlaubt. Mehrere Postskripta hintereinander sind ebenso möglich.

#### Vordrucke auf Briefpapier

Vorgedruckte Text- und Bildteile werden (als verwandte Form von Elementen der [Buchausstattung](#buchausstattung-seitenzahlen-kolumnentitel-usw)) innerhalb des Elements `<fw>…</fw>` codiert; die Attribute `type="letterhead"` und `place="…"` spezifizieren den Typus (Briefkopf) und die [Platzierung](#platzierung).

Beispiel:

Briefkarte «Musikschule und Konservatorium Basel.»
```xml
<fw type="letterhead" place="top-center">
    <orgName ref="#o0020">Musikschule und Konservatorium Basel</orgName>.
    <milestone unit="section" style="–" rend="align(center)"/>
</fw>
```

### Spezielle Elemente für sonstige Textmanuskripte

[noch zu spezifizieren]

### Spezielle Elemente für Bücher

#### Titelei: `<front>`

[noch zu spezifizieren]

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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#### Impressum, Kolophon usw.: &lt;back&gt;
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[noch zu spezifizieren]

#### Buchausstattung: Seitenzahlen, Kolumnentitel usw.

[noch zu spezifizieren]

## Register

Unsere Edition enthält separate Register-Dateien für Personen, Orte, Institutionen/Organisationen, Werke, Bilder und Sekundärliteratur.

Alle Personen, Orte, Institutionen und Werke, die im Bereich der codierten Primärquelle oder im zugehörigen Kommentar erwähnt werden, müssen in das jeweilige Register aufgenommen werden. Ausgenommen davon sind lediglich solche Nennungen, die ausschließlich im Rahmen einer bibliographischen Angabe (Sekundärliteratur) vorkommen.

### Gerüst für alle Register-Dateien

```xml
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
    <teiHeader>
        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title>Index of … in the Digital Edition "Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften"</title>
                <funder/>
                <principal>
                    <persName>
                        <forename>Christian</forename>
                        <surname>Schaper</surname>
                    </persName>
                    <persName>
                        <forename>Ullrich</forename>
                        <surname>Scheideler</surname>
                    </persName>
                    <affiliation>
                        <orgName>Humboldt-Universität zu Berlin</orgName>
                        <address>
                            <street>Unter den Linden 6</street>
                            <postCode>10099</postCode>
                            <settlement>Berlin</settlement>
                            <country key="DE">Deutschland</country>
                        </address>
                    </affiliation>
                </principal>
                <respStmt>
                    <resp>Encoding by</resp>

                </respStmt>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
                    der Humboldt-Universität zu Berlin</publisher>
                <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                <date when-iso="…"/>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en">Attribution 3.0 Germany (CC BY 3.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <title type="main">Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften</title>
                <title type="genre">Register</title>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <ab>Born digital</ab>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
    </teiHeader>
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    <text>
        <body>

        </body>
    </text>
</TEI>
```

### Elemente für alle Register

Busoni-Nachlass Server's avatar
Busoni-Nachlass Server committed
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#### Normdaten: &lt;idno&gt;
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Zu jeder Person, jedem Ort, jeder Institution und jedem Werk soll die Kennziffer der [Gemeinsamen Normdatei (GND)](http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/GND/gnd_node.html) angegeben werden:
```xml
<idno type="GND"></idno>
```
Die Ermittlung der GND-Nummer ist z.&#8239;B. über die Suche des [Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg](http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/) möglich; in vielen Fällen ist die GND-Nummer auch dem Fuß der jeweiligen Wikipedia-Seite zu entnehmen.

Kann keine GND ermittelt werden, wird das Element auskommentiert, ganz weggelassen oder der Typ "GND" je nach Gegenstand durch einen anderen ersetzt (siehe dazu auch bei den einzelnen Registern).

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1879
Wert für `<idno type="…">` geeignet für                          recherchierbar über
1880
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1891
`GND`                      Personen, Werke, Orte, Organisationen [Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg](http://swb.bsz-bw.de/DB=2.104/)

`DNB`                      Literatur                             [Deutsche Nationalbibliothek](https://portal.dnb.de/opac.htm?method=showOptions#top)

`PPN`                      Literatur                             [Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV)](http://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=2/TTL=1/)

`ZDB`                      Zeitschriften                         [ZDB-OPAC](http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.1/SET=5/TTL=1/ADVANCED_SEARCHFILTER)

`geonames`                 Orte                                  [GeoNames](http://www.geonames.org)

`GNIS`                     Orte in den USA                       [Geographic Names Information System](https://geonames.usgs.gov/apex/f?p=138:1:0:::::)
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1916
1917
1918
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#### Erläuterungen, Ereignisse

Beliebig viele Angaben zu sonstigen mit Personen, Orten und Institutionen verbundenen Begebenheiten/Ereignissen können innerhalb des Elements `<event>…</event>` codiert werden (je eine Angabe pro Element). Bei Werken und Sekundärliteratur wird `<note type="event">…</note>` verwendet.

Form und Ausführlichkeit der Angaben sind beliebig. Innerhalb des Elements `<event>…</event>` ist die Verwendung von textstrukturierenden Einheiten ([Blöcken](#sonstige-textblöcke), [Absätzen](#absätze-p) o.&#8239;Ä.) obligatorisch. In der Erläuterung genannte Personen, Orte, Werke und Institutionen werden [wie beschrieben](#auszeichnung-von-personen-werken-orten-und-organisationeninstitutionen) ausgezeichnet.

### Personen

Das Personenregister besteht aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements `<listPerson>…</listPerson>`.

Jede Person erhält dort einen Eintrag innerhalb des Elements `<person xml:id="p....">…</person>`. Das Attribut `xml:id="p...."` ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus dem Kennbuchstaben «p» (**p**erson) und einer vierstelligen laufenden Nummer (0001, 0002, …).

Am Ende der Liste werden innerhalb des Elements `<listRelation>…</listRelation>` Beziehungen zwischen Personen erfasst, und zwar in Form einer Auflistung der Elemente `<relation/>`.

#### Muster für die Aufnahme neuer Personen
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