Commit 24466f49 authored by Theresa Menard's avatar Theresa Menard
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<lb/>u. aus manchen Stellen meiner
<lb/>kleinen Schrift &#8211; die ich Ihnen
<lb/>"zur <choice><sic>Verstaendigung"</sic><corr>Verständigung"</corr></choice> zuschickte
<note resp="theresa.menard"><date when-iso="1907">1907</date> erschien die Erstausgabe <persName ref="#p0017">Busonis</persName> Schrift „Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst“. <persName ref="#p0017">Busoni</persName> sendete <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> davon ein Exemplar um ihm seine Vorstellung von der zukünftigen Entwicklung und Aufgabe der Musik darzulegen. Das <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> zugeschickte Exemplar ist mit dessen Anmerkungen und Randnotizen vollständig erhalten.
<note resp="theresa.menard"><date when-iso="1907">1907</date> erschien die Erstausgabe <persName ref="#p0017">Busonis</persName> Schrift „<title ref="#w0043">Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst</title>“. <persName ref="#p0017">Busoni</persName> sendete <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> davon ein Exemplar um ihm seine Vorstellung von der zukünftigen Entwicklung und Aufgabe der Musik darzulegen. Das <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> zugeschickte Exemplar ist mit dessen Anmerkungen und Randnotizen vollständig erhalten.
</note>
<lb/>ersehen Sie, dass <del rend="strikethrough">ich</del> sie mir
<lb/>nicht fremd sind.</p>
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<lb/>(wir wollen es so benennen) scheint
<lb/>mir ein unnützer Verzicht auf
<lb/>schon Errungenes. Sie setzen
<lb/>einen <choice><sic>Werth</sic><corr>Wert</corr></choice> <choice><sic>an stelle</sic><corr>anstelle</corr></choice><note resp="#theresa.menard" type="ed_t" subtype="minor">
<lb/>einen <choice><sic>Werth</sic><corr>Wert</corr></choice> <choice><sic>an stelle</sic><corr>anstelle</corr></choice>
<note resp="#theresa.menard" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (165)</bibl> und
<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> (149)</bibl> fälschlich: <quote> anstelle </quote>.
</note> eines früheren,
......@@ -314,7 +315,8 @@
<lb/>anderen streift. &#8211; </p>
<closer>
<salute rend="align(center)">Mit freundlichstem <choice><sic>Gruss</sic><corr>Gruß</corr></choice>, Ihr <note resp="#theresa.menard" type="ed_t" subtype="minor">
<salute rend="align(center)">Mit freundlichstem <choice><sic>Gruss</sic><corr>Gruß</corr></choice>, Ihr
<note resp="#theresa.menard" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (165)</bibl> und
<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> (149)</bibl> ergänzt: <quote> [Sie] </quote>. <!-- s.o. -->
</note> hochschätzender</salute>
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<lb/>zu <choice><sic>publicieren</sic><corr>publizieren,</corr></choice> welche den Titel führen: <rs ref="#w0040">„an die <choice><sic>Jugend"</sic><corr>Jugend".</corr></choice></rs>
<lb/>Die ersten drei im Drucke befindlichen Hefte ent<lb break="no"/>
halten von mir Eigenes u. Bearbeitetes
<note resp="#theresa.menard">„Der Jugend gehört meine Liebe und soll fortan gehören.“ (An die Jugend S. 39), schreibt <persName ref="#p0017">Busoni</persName> in einem Text kurz nach Vollendung der vier herausgegeben Hefte <title ref="#w0040">An die Jugend</title>.
 Bei den darin enthaltenen Stücken handelt es sich nicht um einen Zyklus, sondern um eine Sammlung verschiedener kurzer Klavierwerke, mit welchen er durch Bearbeitungen einen Bogen schlägt von <persName ref="#p0012">Bach</persName>, über <persName ref="#p0010">Mozart</persName> bis <persName ref="#p0081">Paganini</persName>, welcher für <persName ref="#p0017">Busoni</persName> der <persName ref="#p0013">Liszt</persName> des Geigenspiels war. Diese vier Namen hatten für <persName ref="#p0017">Busoni</persName> seit jeher eine große Bedeutung, stehen sie für ihn doch als allumfassender Rahmen der Virtuosität und vor allem der Weiterentwicklung und Erneuerung der Musik und somit als Inbegriff der betitelten „Jugend“. Umklammert werden diesen Bearbeitungen durch Eigenkompositionen <persName ref="#p0017">Busonis</persName> im ersten und dem Epilog im vierten Heft, wodurch er sich in eine Reihe mit seinen Vorbildern stellt. Öffentlich gespielt hat <persName ref="#p0017">Busoni</persName> allerdings nur <rs ref="#w0040">Heft 2 bis 4</rs> ohne Epilog (Vgl. Insa Bernds An die Jugend S. 77 bis 87).
<note resp="#theresa.menard"><quote>Der Jugend gehört meine Liebe und soll fortan gehören.</quote>“ (<bibl><ref target="#b0035">Weindel 2006 [1909]</ref> S. 39</bibl>), schreibt <persName ref="#p0017">Busoni</persName> in einem Text kurz nach Vollendung der vier herausgegeben Hefte <title ref="#w0040">An die Jugend</title>.
 Bei den darin enthaltenen Stücken handelt es sich nicht um einen Zyklus, sondern um eine Sammlung verschiedener kurzer Klavierwerke, mit welchen er durch Bearbeitungen einen Bogen schlägt von <persName ref="#p0012">Bach</persName>, über <persName ref="#p0010">Mozart</persName> bis <persName ref="#p0081">Paganini</persName>, welcher für <persName ref="#p0017">Busoni</persName> der <persName ref="#p0013">Liszt</persName> des Geigenspiels war. Diese vier Namen hatten für <persName ref="#p0017">Busoni</persName> seit jeher eine große Bedeutung, stehen sie für ihn doch als allumfassender Rahmen der Virtuosität und vor allem der Weiterentwicklung und Erneuerung der Musik und somit als Inbegriff der betitelten „Jugend“. Umklammert werden diesen Bearbeitungen durch Eigenkompositionen <persName ref="#p0017">Busonis</persName> im ersten und dem Epilog im vierten Heft, wodurch er sich in eine Reihe mit seinen Vorbildern stellt. Öffentlich gespielt hat <persName ref="#p0017">Busoni</persName> allerdings nur <rs ref="#w0040">Heft 2 bis 4</rs> ohne Epilog (vgl. <bibl><ref target="#b0039">Bernds 2004</ref> S. 77 bis 87</bibl> und <bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> S. 77 f.</bibl>).
</note>. <rs ref="#w0040">'An
<lb/>die Jugend'</rs>
<note resp="#theresa.menard" type="ed_t" subtype="minor">
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<lb/>an die neue <choice><sic>Genera- tion</sic><corr>Generation</corr></choice> wendet. Würden Sie <!-- Die Schreibweise Genera- tion ergibt sich durch das Datum quer über dem Blatt -->
<lb/>sich mit der Idee versöhnen können, dass
<lb/>z.&#8239;B. ein viertes Heft Ihr <rs ref="#w0019">12/8-Stück</rs> <hi rend="underline">im</hi> <hi rend="underline">Original</hi>
<lb/><hi rend="underline">u.</hi> <hi rend="underline">in</hi> <hi rend="underline">meiner</hi> <hi rend="underline">Paraphrasierung</hi> brächte? Dann
<lb/><hi rend="underline">u.</hi> <hi rend="underline">in</hi> <hi rend="underline">meiner</hi> <hi rend="underline"><rs ref="#w0032">Paraphrasierung</rs></hi> brächte? Dann
<lb/>würde ich es dem Verleger vorschlagen und das
<lb/>mir ausgezahlte Honorar (welches sehr bescheiden ist
<lb/>u. vielleicht 300 <choice><unclear cert="high">Mk</unclear><unclear cert="low">MK</unclear></choice>
......
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