Commit 299c2efa authored by busoni-nachlass-student's avatar busoni-nachlass-student
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Zeilenumbrüche, Unterstreichungen

parent 68a562e1
......@@ -5,7 +5,7 @@
<fileDesc>
<titleStmt>
<title>Brief von Ferruccio Busoni an Hans Huber
<!-- DATUM DES BRIEFS -->
<lb/>(ORT, 15. Oktober 1915)</title>
<principal>
<persName ref="#christian.schaper">
......@@ -19,7 +19,7 @@
<affiliation>
<orgName>Humboldt-Universität zu Berlin</orgName>
<address>
<street>Unter den Linden 6</street>
<street>Unter den LindenA 6</street>
<postCode>10099</postCode>
<settlement>Berlin</settlement>
<country key="DE">Deutschland</country>
......@@ -38,10 +38,10 @@
</respStmt>
<respStmt>
<resp>Prepared by</resp>
<!-- NAME DES CODIERERS -->
<persName ref="#max.mustercodierer">
<forename> <!-- VORNAME --> </forename>
<surname> <!-- NACHNAME --> </surname>
<persName ref="max.mustercodierer">
<forename>Anna</forename>
<surname>Prothmann</surname>
</persName>
</respStmt>
<respStmt>
......@@ -86,13 +86,12 @@
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<msContents>
<summary>
<!-- ZUSAMMENFASSUNG DES BRIEFS.
HÄUFIG GENUTZTE PERSONENIDS: <persName ref="#p0017">Busoni</persName> <persName ref="#p0125">Huber</persName> -->
<persName ref="#p0017">Busoni</persName> <persName ref="#p0125">Huber</persName>
</summary>
<msItem>
<!-- EXPLIZIT GENANNTES DATUM -->
<docDate><date when-iso="0000-00-00"/></docDate>
<!-- POSTSTEMPEL AM ABSENDEORT -->
<docDate><date when-iso="2015-03-03"/></docDate>
<!-- VERFASST AM -->
<docDate resp="#post" sameAs="#post_abs"><date when-iso="0000-00-00"/></docDate>
<!-- POSTSTEMPEL VOM -->
<docDate resp="#post" sameAs="#post_rec"><date when-iso="0000-00-00"/></docDate>
......@@ -106,11 +105,11 @@
<measure type="folio"><!-- X Bogen --> </measure>
<measure type="pages"><!-- X beschriebene Seiten --> </measure>
</extent>
<collation><!-- MGL. BESONDERHEITEN DER SEITENFOLGE. --> </collation>
<condition><!-- ZUSTAND --> Der Brief ist gut erhalten.</condition>
<collation></collation>
<condition>Der Brief ist gut erhalten.</condition>
</supportDesc>
</objectDesc>
<handDesc> <!-- BESCHREIBUNG DER "HÄNDE" -->
<handDesc>
<handNote xml:id="major_hand" scope="major" medium="black_ink"
scribe="author" scribeRef="#p0017">Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in
schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.</handNote>
......@@ -185,7 +184,7 @@
</physDesc>
<history>
<!-- INFORMATIONEN ZUR ENTSTEHUNG DES BRIEFES -->
<origin>Der Brief wurde in <!-- ORTSNAME; HÄUFIG GENUTZTE: <origPlace ref="#l0029">Berlin</origPlace> <origPlace ref="#l0132">Zürich</origPlace> -->
<origin>Der Brief wurde in <origPlace ref="#l0029">Berlin</origPlace> <origPlace ref="#l0132">Zürich</origPlace> -->
am <origDate when-iso="0000-00-00">15. Oktober 1915</origDate> verfasst.</origin>
<acquisition>Geschenk von <persName ref="#p0127">Dr. Edgar Refardt</persName> (<date when-iso="1942">1942</date>)</acquisition>
</history>
......@@ -205,15 +204,14 @@
</projectDesc>
<editorialDecl>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt mit dem Attribut <att>n</att>="2" auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<punctuation marks="all" placement="external">
<p>Alle im Text vorkommenden Interpunktionszeichen wurden beibehalten und werden in der diplomatischen Umschrift wiedergegeben. Bei Auszeichnung durch XML-Elemente wurden umgebende Satzzeichen nicht mit einbezogen.</p>
</punctuation>
<quotation marks="none">
<p>Anführungszeichen wurden in keinem Fall beibehalten.
Bei den betreffenden Elementen ist angegeben,
welche Art von Anführungszeichen benutzt wurde, und zwar wie folgt:
<p>Anführungszeichen wurden in keinem Fall beibehalten. Im Attribut <att>rend</att> der Elemente
<gi>q</gi> und <gi>soCalled</gi> ist angegeben, welche Art von Anführungszeichen benutzt wurde, und zwar wie folgt:
<list type="gloss">
<label>dq-uu-straight</label>
<item>double quotes, both up, straight, open and close ("…")</item>
......@@ -250,21 +248,21 @@
<!-- URL DES HTML-DOKUMENTS: -->
<correspDesc ref="http://www.busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-huber/0000-00-00-bh.html">
<correspAction type="sent">
<persName ref="http://d-nb.info/gnd/118518011" key="p0017">Busoni, Ferruccio</persName>
<persName ref="http://d-nb.info/gnd/118518011">Ferruccio Busoni</persName>
<!-- ABSENDEDATUM -->
<date when="0000-00-00"/>
<date when="1915-10-15"/>
<!--
ORT-ID BEI GEONAMES SUCHEN:
AUF http://www.geonames.org/advanced-search.html ORT EINGEBEN,
IM SUCHERGEBNIS AUF DIE GRAFIK HINTER DER ORDNUNGSZAHL (GANZ VORNE) KLICKEN,
ZAHL AUS DER URL KOPIEREN
-->
<placeName ref="http://www.geonames.org/ID_DES_ORTES" key="l....">ORT</placeName>
<placeName ref="http://www.geonames.org/ID_DES_ORTES">ORT</placeName>
</correspAction>
<correspAction type="received">
<persName ref="http://d-nb.info/gnd/118707469" key="p0125">Huber, Hans</persName>
<!-- (EMPFANGSORT- UND DATUM, NUR FALLS SERIÖS ERMITTELBAR, SONST WEGLASSEN)
<placeName ref="http://www.geonames.org/ID_DES_ORTES" key="l....">ORT</placeName>
<persName ref="http://d-nb.info/gnd/118707469">Hans Huber</persName>
<placeName ref="http://www.geonames.org/ID_DES_ORTES">ORT</placeName>
<!-- (MUTMASSLICHES EMPFANGSDATUM, NUR FALLS SERIÖS ERMITTELBAR, SONST WEGLASSEN)
<date when="0000-00-00"/> -->
</correspAction>
......@@ -275,9 +273,9 @@
<!-- ZU DIESEM BRIEF IST DER FOLGENDE DIE ANTWORT -->
<ref type="repliedBy" target="#0000-00-00-hb"/>
<!-- VORHERIGER BRIEF -->
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<!-- NÄCHSTER BRIEF -->
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<ref type="next" target="#1915-10-18-bh"/>
</correspContext>
</correspDesc>
<langUsage>
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<!-- DOKUMENTENSTAND -->
<revisionDesc status="todo">
<change when-iso="2017-01" who="#jakob.schmidt"> Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend. </change>
<change when-iso="2016-12-10" who="#jakob.schmidt"> Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend. </change>
</revisionDesc>
</teiHeader>
<text>
<body>
<div type="transcription">
<pb n="1" facs="xxxx.png"/>
<pb n="1" facs="1915-10-15-bh.png"/>
<dateline rend="align(right)">
<placeName ref="#l0038">Zürich,</placeName>
<date when-iso="1915-10-15">15.O.1915</date>
<lb/><address><placeName>Rigistraße 42</placeName>
</address>
<lb/>(von Montag ab.)
</dateline>
<opener><salute></salute>
<lb/>Verehrtester Meister,
<lb/>Zum 100. Geburtstag Liszt’s (1911)
<lb/>gab ich, in <placeName ref="#l0029">Berlin,</placeName>, 6 Abende mit 80
<lb/>Stücken dieser Componisten, um einmal
<lb/>sein Clavierschaffen in Resummé darzulegen.
<lb/>Es wird mir schwer, aus dieser Fülle,
<lb/>ein einziges Programm zu kondensieren,
<lb/>wie es für unseren Zyklus geplant
<lb/>ist. – Darum möchte ich, daß sie
<lb/>mir in der Wahl, durch die Äusserung Ihrer Wünsche
<lb/>beistünden. – Mir schiene es – in
<lb/>Ihrem Lande – angebracht, die Serie
<lb/><hi rend="underline">„La Suisse“</hi>(welche 9 Stücke umfasst)
<lb/><hi rend="underline">vollständig</hi> zu bringen; aber sie liesse für
<lb/>alles Andere, wenig Raum übrig.
<lb/>Andererseits enthält dieses Werk Einiges
<lb/>Vom Schöns(t)en: Chapelle de Guillaume Tell,
<lb/>Vallée d’Obermann, le mal du pays...
<lb/>Wenn dazu die <hi rend="underline">Sonate</hi> käme, so
<lb/>wäre das Maas beinahe voll, und man
<lb/>könnte mit den beiden Legenden schließen.
<pb n="2" facs="1915-10-15-bh.png" break="no"/>
<lb/>Wie vieles muss unberücksichtigt
<lb/>Bleiben! Die Etüden, die Rhapsodien,
<lb/>die italienischen Transcriptionen, –
<lb/><hi rend="underline">„Italie“</hi> und der wundersame <hi rend="underline">dritte</hi>
<lb/>Band der Annier de Pilsinger. –
<lb/>Man könnte, mit ebensolchem Rechte,
<lb/>das nämliche um Beethovens bedauern
<lb/>Aber hier gilt es nicht, ihn (sozusagen)
<lb/>Erst bekannt zu machen, wie es bei
<lb/>Liszt noch immer eine imperative
<lb/>Aufgabe verblieben ist! – Wer kennt
<lb/>Die Rhapsodien 16 – 19? Die
<lb/>„valses oubliées“? den Weihnachts-
<lb/>baum? Gewiss Sie, und einige
<lb/>regsamere Pianisten; nicht aber
<lb/>das Publikum, kaum die
<lb/>Musikalienhändler – Also
<lb/>erbitte ich Ihre Ansicht.
<lb/>Es war mir eine reine Freude,
<lb/>Sie wiederzusehen u. zu sprechen
<lb/>Ihren Anlegungen zu lauschen!
<lb/>Dieses „Prometheus“ Spitteler`s
<lb/>Macht mir aber grosse Mühe. Ich
<lb/>Habe ihn noch nicht erfasst. Auf den ersten
<lb/>Blick hielt ich ihn für „den Schatten
<lb/>Zarathustras´s“ – Das Tempo ist immer
<lb/>Andante sostenuto. – aber vielleicht bin ich
<lb/>Noch nicht soweit. – In herzlicher Verehrung
<salute rend="align(right)">Ihr sehr ergebener
<signed> rend="indent">F.Busoni</signed></salute>
</opener>
</div>
</body>
</text>
</TEI>
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