Commit 6f22dd2d authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper
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mentioned, soCalled, Zitate mit anchor

parent b80e706a
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<div xml:id="d23-1907" corresp="#d25-1916">
<p><q>Notation</q> (<soCalled rend="dq-du">S<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>ription</soCalled>) bringt mich auf Trans<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>rip
<p><mentioned rend="dq-du">Notation</mentioned> (<soCalled rend="dq-du">S<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>ription</soCalled>) bringt mich auf Trans<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>rip
<lb break="no"/>tion: gegenwärtig ein recht missverstandener<choice><orig/><reg>,</reg></choice> fast
<lb/>schimpflicher Begriff. Die häufige Opposition<choice><orig/><reg>,</reg></choice> die ich
<lb/>mit <soCalled rend="dq-du">Trans<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>riptionen</soCalled> erregte<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und die Opposition, die
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<div xml:id="d25-1907" corresp="#d27-1916">
<p><soCalled rend="dq-du">Musikalisch</soCalled> ist ein Begriff<choice><orig/><reg>,</reg></choice> der den Deutschen
<p><mentioned rend="dq-du">Musikalisch</mentioned> ist ein Begriff<choice><orig/><reg>,</reg></choice> der den Deutschen
<lb/>angehört<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und die Anwendung des Wortes selbst<choice><sic>,</sic><reg/></choice> findet
<lb/>sich in dieser Sinn-Übertragung in keiner anderen
<lb/>Sprache. Es ist ein Begriff<choice><orig/><reg>,</reg></choice> der den Deutschen ange
<lb break="no"/>hört und nicht der allgemeinen Kultur, und seine Be
<lb break="no"/>zeichnung ist falsch und unübersetzbar. <q>Musikalisch</q>
<lb/>ist von Musik hergeleitet, wie <q>poetisch</q> von Poesie
<lb/>und <q>physikalisch</q> von Physik. Wenn ich sage:
<lb break="no"/>zeichnung ist falsch und unübersetzbar. <mentioned rend="dq-du">Musikalisch</mentioned>
<lb/>ist von Musik hergeleitet, wie <mentioned rend="dq-du">poetisch</mentioned> von Poesie
<lb/>und <mentioned rend="dq-du">physikalisch</mentioned> von Physik. Wenn ich sage:
<lb/><persName ref="#p0002">Schubert</persName> war einer der musikalisch<choice><orig>e</orig><reg/></choice>sten Menschen, so
<lb/>ist das dasselbe<choice><orig/><reg>,</reg></choice> als ob
ich sagte: <persName ref="#p0003">Helmholtz</persName> war einer
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<lb/>musikalischer Mensch</hi> heißen.</p></note>
Im vergleichen
<lb break="no"/>den Sinne kann <soCalled rend="dq-du">musikalisch</soCalled> allenfalls noch wohl
<lb break="no"/>den Sinne kann <mentioned rend="dq-du">musikalisch</mentioned> allenfalls noch wohl
<lb break="no"/>lautend bedeuten.</p>
<p>
......@@ -1147,9 +1147,9 @@
<lb/><soCalled rend="dq-du">Musikalische</soCalled> von höchster Bedeutung geworden. –
<lb/>Demnach mü<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>te ein Künstler, der technisch vollkommen
<lb/>spielt<choice><orig/><reg>,</reg></choice> für den meist musikalischen Spieler gelten; weil
<lb/>man aber mit <soCalled rend="dq-du">Technik</soCalled> nur die mechanische Be
<lb break="no"/>herrschung des Instruments meint, so hat man <soCalled rend="dq-du">technisch</soCalled>
<lb/>und <soCalled rend="dq-du">musikalisch</soCalled> zu Gegensätzen gemacht.</p>
<lb/>man aber mit <mentioned rend="dq-du">Technik</mentioned> nur die mechanische Be
<lb break="no"/>herrschung des Instruments meint, so hat man <mentioned rend="dq-du">technisch</mentioned>
<lb/>und <mentioned rend="dq-du">musikalisch</mentioned> zu Gegensätzen gemacht.</p>
<p>Man ist so weit gegangen, ein Musikstück selbst
<lb/>als <soCalled rend="dq-du">musikalisch</soCalled> zu bezeichnen,
......@@ -1169,7 +1169,7 @@
<lb/>sagen gehört. Sollte der Hund über <persName ref="#p0005">Berlioz</persName> gestellt werden?</p>
</note>
<soCalled rend="dq-du">Unmusikalisch</soCalled>
<mentioned rend="dq-du">Unmusikalisch</mentioned>
<lb/>ist der stärkste Tadel; er kennzeichnet den damit Be
<lb break="no"/>troffenen und macht ihn zum Geächteten.
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<p><q>Einheit der Tonart.</q></p>
<p><q>Sie meinen wohl<choice><orig> <soCalled rend="dq-du">Tonart</soCalled> und <soCalled rend="dq-du">Tonarten</soCalled></orig><reg>, ‚Tonart‘ und ‚Tonarten‘</reg></choice>
<p><q>Sie meinen wohl<choice><orig/><reg>,</reg></choice> <soCalled rend="dq-du">Tonart</soCalled> und <soCalled rend="dq-du">Tonarten</soCalled>
<lb/>sind der Sonnenstrahl und seine Zerlegung in Farben?</q></p>
<p>Nein, nicht das kann ich meinen. Denn unser
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<note resp="#jupp.wegner">Ob die Zahl 113 hier eine Übertreibung <persName ref="#p0017">Busonis</persName> darstellt, ist schwer zu sagen.
Eine genauere algorithmische Betrachtung des Problems zeigt, dass unter Zuhilfenahme
aller zwölf gleichstufigen Halbtöne innerhalb einer Oktave 729 siebentönige aufsteigende
Skalen kombiniert werden können. Nach Eliminierung der in der Intervallstruktur identischen Skalen und Analyse der Tonleitern bezüglich nicht leitertypischer Elemente (z.B.
Skalen kombiniert werden können. Nach Eliminierung der in der Intervallstruktur identischen Skalen und Analyse der Tonleitern bezüglich nicht leitertypischer Elemente (z.&#8239;B.
chromatischer Passagen und aufeinanderfolgender Terzen) bleiben 59 siebentönige aufsteigende Skalen übrig. Mit 113 ist <persName ref="p0017">Busoni</persName> weder nahe an der einen
noch an der anderen Zahl, was die Frage aufwirft, welche Ansprüche Busoni an eine solche von ihm
neu erdachte Leiter überhaupt hat.</note>
......@@ -1750,60 +1750,64 @@
<note style="*-repeat" place="bottom" n="1">
<p>
<bibl><title rend="dq-du">New Music for an old World. <persName ref="#p0018">Dr. Thaddeus Cahill’s</persName>
<anchor subtype="quoteStart" type="delimiter" rend="dq-du"/><bibl><title ref="#b0042">New Music for an old World. <persName ref="#p0018">Dr. Thaddeus Cahill’s</persName>
<lb/>Dynamophone, an extraordinary electrical Invention for producing
<lb/>scientifically perfect music by <persName ref="#p0089">Ray Stannard Baker</persName></title>. Mc. Clure’s
<lb/>scientifically perfect music</title> by <persName ref="#p0089">Ray Stannard Baker</persName><anchor subtype="quoteEnd" type="delimiter" rend="dq-du"/>. Mc. Clure’s
<lb/>Magazine, July 1906. Vol. XXVII, No. 3.</bibl>
</p>
<quote>
<p>Über diesen trans<choice><orig>c</orig><reg>z</reg></choice>endentalen Tonerzeuger berichtet <persName ref="#p0089">Mr.
<lb/>Baker</persName> des Weiteren: … Die Wahrnehmung der Unvollkommenheit
<lb/>der Tongebung bei allen Instrumenten<choice><orig>,</orig><reg/></choice> führte <persName ref="#p0018">Dr. Cahill</persName> zum
<lb/>Nachdenken. Material, Indisposition, Temperatur, klimatische
<lb/>Zustände beeinträchtigen die Zuverlä<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>igkeit eines jeden. Der
<lb/>Klavierspieler verliert die Macht über den absterbenden Klang der
<lb/>Saite<choice><orig>,</orig><reg/></choice> von dem Augenblick an, wo die Taste angeschlagen wurde.
<lb/>Auf der Orgel kann die Empfindung an der festgehaltenen Note
<lb/>nichts ändern. <persName ref="#p0018">Dr. Cahill</persName> ersann die Idee eines Instruments,
<lb/>welches dem Spieler die <hi rend="spaced-out">absolute Kontrolle</hi> über jeden zu
<lb/>erzeugenden Ton und über dessen Ausdruck gewährte. Er nahm
<lb/>sich die Theorien <persName ref="#p0003">Helmholtz’</persName> zum Vorbild, die ihn lehrten, da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>
<lb/>die Verhältnisse der Zahl und der Stärke der Obertöne zum
<lb/>Grundton den Ausschlag über den Klangcharakter der verschiedenen
<lb/>Instrumente geben. Demnach konstruierte er zu dem Apparat,
<lb/>welcher den Grundton schwingen lä<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>t, eine Anzahl supplem<choice><sic>änte</sic><corr>entä</corr></choice>rer
<lb/>Apparate, von welchen jeder einen der Obertöne erzeugt; und
<lb/>konnte solche in beliebiger Anordnung und Stärke dem Grundton
<lb/>zuhäufen. So ist jeder Klang einer mannigfaltigsten Charakteri
<lb break="no"/>sierung fähig; sein Ausdruck auf das empfindlichste dynamisch zu
<pb sameAs="#pb_n32"/>
regeln; die Stärke vom fast unhörbaren Pianissimo bis zur uner
<lb break="no"/>träglichen Lautmacht zu produzieren. Und weil das Instrument
<lb/>von einer Klaviatur aus gehandhabt wird, bleibt ihm die Fähigkeit
<lb/>bewahrt, der Eigenart eines Künstlers zu folgen.</p>
<p>Eine Reihe solcher Klaviaturen<choice><orig/><reg>,</reg></choice> von mehreren Spielern ge
<lb break="no"/>spielt, kann zu einem Orchester zusammengestellt werden.</p>
<p>Der Bau des Instrumentes ist außerordentlich umfangreich
<lb/>und kostspielig<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und sein praktischer Wert mü<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>te mit Recht ange
<lb break="no"/>zweifelt werden. Zum Vermittler der Schwingungen zwischen
<lb/>dem elektrischen Strom und der Luft wählte der Erfinder das
<lb/>Telephon-Diaphragma. Durch diesen glücklichen Einfall ist es
<lb/>möglich geworden<choice><orig/><reg>,</reg></choice> von einer Zentralstelle aus<choice><orig>,</orig><reg/></choice> nach allen den mit
<lb/>Drähten verbundenen Plätzen, selbst auf große Entfernungen hin,
<lb/>die Klänge des Apparates zu versenden; und gelungene Experimente
<lb/>haben erwiesen, da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice> auf diesem Wege weder von den Feinheiten
<lb/>noch von der Macht der Töne etwas eingebüßt wird. Der in
<lb/>Verbindung stehende Raum wird zauberhaft mit Klang erfüllt,
<lb/>einem wissenschaftlich vollkommenen, niemals versagenden Klang,
<lb/>unsichtbar, mühelos und unermüdlich. Dem Bericht, dem ich diese
<lb/>Nachrichten entnehme, sind authentische Photographien des Appa
<lb break="no"/>rates beigegeben, welche jeden Zweifel über die Wirklichkeit
<lb/>dieser allerdings fast unglaublichen Schöpfung beseitigen. Der
<lb/>Apparat sieht aus wie ein Maschinenraum.</p>
</quote>
<p>Über diesen trans<choice><orig>c</orig><reg>z</reg></choice>endentalen Tonerzeuger berichtet <persName ref="#p0089">Mr.
<lb/>Baker</persName> des Weiteren:
<note resp="#christian.schaper">
Der folgende Text ist eine freie Paraphrase <persName ref="#p0017">Busonis</persName>, kein direktes Zitat des <rs ref="#b0042">Artikels</rs> von <persName ref="#p0089">Ray Stannard Baker</persName>.
</note>
… Die Wahrnehmung der Unvollkommenheit
<lb/>der Tongebung bei allen Instrumenten<choice><orig>,</orig><reg/></choice> führte <persName ref="#p0018">Dr. Cahill</persName> zum
<lb/>Nachdenken. Material, Indisposition, Temperatur, klimatische
<lb/>Zustände beeinträchtigen die Zuverlä<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>igkeit eines jeden. Der
<lb/>Klavierspieler verliert die Macht über den absterbenden Klang der
<lb/>Saite<choice><orig>,</orig><reg/></choice> von dem Augenblick an, wo die Taste angeschlagen wurde.
<lb/>Auf der Orgel kann die Empfindung an der festgehaltenen Note
<lb/>nichts ändern. <persName ref="#p0018">Dr. Cahill</persName> ersann die Idee eines Instruments,
<lb/>welches dem Spieler die <hi rend="spaced-out">absolute Kontrolle</hi> über jeden zu
<lb/>erzeugenden Ton und über dessen Ausdruck gewährte. Er nahm
<lb/>sich die Theorien <persName ref="#p0003">Helmholtz’</persName> zum Vorbild, die ihn lehrten, da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>
<lb/>die Verhältnisse der Zahl und der Stärke der Obertöne zum
<lb/>Grundton den Ausschlag über den Klangcharakter der verschiedenen
<lb/>Instrumente geben. Demnach konstruierte er zu dem Apparat,
<lb/>welcher den Grundton schwingen lä<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>t, eine Anzahl supplem<choice><sic>änte</sic><corr>entä</corr></choice>rer
<lb/>Apparate, von welchen jeder einen der Obertöne erzeugt; und
<lb/>konnte solche in beliebiger Anordnung und Stärke dem Grundton
<lb/>zuhäufen. So ist jeder Klang einer mannigfaltigsten Charakteri
<lb break="no"/>sierung fähig; sein Ausdruck auf das empfindlichste dynamisch zu
<pb sameAs="#pb_n32"/>
regeln; die Stärke vom fast unhörbaren Pianissimo bis zur uner
<lb break="no"/>träglichen Lautmacht zu produzieren. Und weil das Instrument
<lb/>von einer Klaviatur aus gehandhabt wird, bleibt ihm die Fähigkeit
<lb/>bewahrt, der Eigenart eines Künstlers zu folgen.</p>
<p>Eine Reihe solcher Klaviaturen<choice><orig/><reg>,</reg></choice> von mehreren Spielern ge
<lb break="no"/>spielt, kann zu einem Orchester zusammengestellt werden.</p>
<p>Der Bau des Instrumentes ist außerordentlich umfangreich
<lb/>und kostspielig<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und sein praktischer Wert mü<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>te mit Recht ange
<lb break="no"/>zweifelt werden. Zum Vermittler der Schwingungen zwischen
<lb/>dem elektrischen Strom und der Luft wählte der Erfinder das
<lb/>Telephon-Diaphragma. Durch diesen glücklichen Einfall ist es
<lb/>möglich geworden<choice><orig/><reg>,</reg></choice> von einer Zentralstelle aus<choice><orig>,</orig><reg/></choice> nach allen den mit
<lb/>Drähten verbundenen Plätzen, selbst auf große Entfernungen hin,
<lb/>die Klänge des Apparates zu versenden; und gelungene Experimente
<lb/>haben erwiesen, da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice> auf diesem Wege weder von den Feinheiten
<lb/>noch von der Macht der Töne etwas eingebüßt wird. Der in
<lb/>Verbindung stehende Raum wird zauberhaft mit Klang erfüllt,
<lb/>einem wissenschaftlich vollkommenen, niemals versagenden Klang,
<lb/>unsichtbar, mühelos und unermüdlich. Dem Bericht, dem ich diese
<lb/>Nachrichten entnehme, sind authentische Photographien des Appa
<lb break="no"/>rates beigegeben, welche jeden Zweifel über die Wirklichkeit
<lb/>dieser allerdings fast unglaublichen Schöpfung beseitigen. Der
<lb/>Apparat sieht aus wie ein Maschinenraum.</p>
</note>
Dieser Mann hat einen umfangreichen
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