Commit 793d4636 authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper
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status candidate

parent e610cefc
......@@ -83,7 +83,7 @@
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<persName ref="#p0017">Busoni</persName> übermittelt seinen Programmentwurf für die vier Klaviernachmittage.
<persName ref="#p0017">Busoni</persName> übermittelt seinen Programmentwurf für vier Konzerte (Klavier) im Rahmen seines <placeName ref="#l0097">Basler</placeName> Meisterkurses.
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<msItem>
<docDate><date when-iso="1910-07-19"/></docDate>
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<measure type="folio">1 Bogen</measure>
<measure type="pages">2 beschriebene Seiten</measure>
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<collation>Die Seiten sind in der Reihenfolge 1, 3 beschrieben.</collation>
<collation>Nur die Recto-Seiten (1, 3) sind beschrieben.</collation>
<condition>Der Brief ist gut erhalten.</condition>
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<text>
......@@ -260,7 +261,7 @@
<title ref="#w0201">Écossaises (<persName ref="#p0001">Beethoven</persName>)</title>,
<title ref="#w0018">Fantasia contrappuntistica</title>,
<title ref="#w0205">Introduzione und Capriccio (<persName ref="#p0081">Paganini</persName>)</title>,
Sonatine [unklar, ob <title ref="#w0204">K 159</title> oder <title ref="#w0220">K 257</title>],
Sonatine [unklar, ob <rs ref="#w0204">K 159</rs> oder <rs ref="#w0220">K 257</rs>],
<title ref="#w0203">Mephisto-Walzer (<persName ref="#p0013">Franz Liszt</persName>)</title>.
</item>
</list>
......@@ -283,8 +284,8 @@
<persName ref="#p0015">C. Franck</persName>,
<lb/><persName ref="#p0009">Brahms</persName>
<lb/><choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Eigenes<choice><orig>.</orig><reg/></choice>
<lb rend="indent-first-neg"/>(darunter die Fuge<choice><orig/><reg>,</reg></choice> die ich
<lb/>Ihnen zusende<choice><orig>.)</orig><reg>).</reg></choice>
<lb/><hi rend="no-indent">(darunter die Fuge<choice><orig/><reg>,</reg></choice> die ich
<lb/><hi rend="align(right)">Ihnen zusende<choice><orig>.)</orig><reg>).</reg></choice></hi></hi>
<note resp="#juliane.imme">
Es handelt sich vermutlich um die <title ref="#w0018">Fantasia contrappuntistica</title>, deren Komposition
......@@ -301,7 +302,7 @@
<note type="foliation" place="top-right" resp="#archive">(2)</note>
<p>
<lb/>Darin sind – glaube ich –
Darin sind – glaube ich –
<lb/>die bezeichnendesten <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice>
<lb/>größten Werke der <choice><orig>Clavier</orig><reg>Klavier</reg></choice>
<lb break="no"/>literatur enthalten<del rend="strikethrough">,</del><choice><orig/><reg>.</reg></choice>
......@@ -318,7 +319,7 @@
<lb/>vorzuschreiben. –
</p>
<p>
<lb/>Bitte meine allerherzlich
Bitte meine allerherzlich
<lb break="no" rend="after:-"/>sten <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> hochachtungsvollen
<lb/><choice><orig>Grüsse</orig><reg>Grüße</reg></choice> freundlichst entgegen<choice>
<orig><lb/></orig>
......
......@@ -103,7 +103,7 @@
<unclear cert="low" reason="illegible"><date when-iso="1910-07-26"/></unclear>
</choice>
</docDate>
<incipit>Leider erst seit gestern in Vitznau angelangt</incipit>
<incipit>Leider erst seit gestern in <placeName ref="#l0200">Vitznau</placeName> angelangt</incipit>
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<physDesc>
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<text>
......@@ -232,7 +233,7 @@
</note>
<opener>
<dateline rend="align(center)">
<dateline rend="indent">
<hi rend="underline"><placeName ref="#l0200">Vitznau</placeName></hi>
<choice>
<unclear reason="illegible" cert="high"><date when-iso="1910-07-24">24<choice><orig/><reg>.</reg></choice> Juli 1910</date></unclear>
......@@ -240,7 +241,7 @@
</choice>
<lb/><placeName ref="#l0233"><choice><orig>Luzernersee</orig><reg>Luzerner See</reg></choice></placeName>
</dateline>
<salute>Verehrtester!</salute>
<salute rend="indent">Verehrtester!</salute>
</opener>
<p>
......
......@@ -202,6 +202,7 @@
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<change when-iso="2017-03-15" who="#juliane.imme">Erstmalige Briefkodierung, status="unfinished".</change>
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<change when-iso="2017-04-27" who="#christian.schaper">Durchsicht abgeschlossen; status="candidate"</change>
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<text>
......
......@@ -203,6 +203,7 @@
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<change when-iso="2017-03-12" who="#juliane.imme">Erste Bearbeitung; status="unfinished".</change>
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<text>
......
......@@ -40,6 +40,10 @@
<forename>Juliane</forename>
<surname>Imme</surname>
</persName>
<persName ref="#christian.schaper">
<forename>Christian</forename>
<surname>Schaper</surname>
</persName>
</respStmt>
<respStmt>
<resp>Digitization by</resp>
......@@ -196,6 +200,7 @@
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<change when-iso="2017-03-15" who="#juliane.imme">Erstmalige Briefkodierung; status="unfinished".</change>
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</revisionDesc>
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<text>
......@@ -261,17 +266,21 @@
<lb/><hi rend="align(right)">nicht suchen.</hi>
</p>
<!--
das lange Rezensionszitat zum Verweis auf ein eigenes Dokument machen? wo bestellen? im Nachlass enthalten?
für Verwendung hier kürzen?
-->
<note resp="#juliane.imme">
Karl Ref, <orgName ref="#o0019"><placeName ref="#">Basler</placeName> Nachrichten</orgName>,
<date when="1910-10-06">6. Oktober 1910</date>, Nr. 273:
<lb/>
<quote source="b0047">
Durch Herrn <persName ref="#p0017">Busoni</persName>, der hier einen Meisterkurs abhielt, ist unsere Musiksaison
gleich von Anfang an kräftig belebt worden. [...] Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName> ist einer der allergrößten
Könner unter den Pianisten der Gegenwart. [...] [A]uch in bezug auf Anschlagsnüancen ist er ein Krösus, es lebt ein
<quote source="b0047">Durch Herrn <persName ref="#p0017">Busoni</persName>, der hier einen Meisterkurs abhielt, ist unsere Musiksaison
gleich von Anfang an kräftig belebt worden. […] Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName> ist einer der allergrößten
Könner unter den Pianisten der Gegenwart. […] [A]uch in bezug auf Anschlagsnüancen ist er ein Krösus, es lebt ein
seltener Tonsinn in dem Künstler. Um so mehr mußte es überraschen, daß er beim Vortrag der großen Meister
<persName ref="#p0012">Bach</persName>, <persName ref="#p0001">Beethoven</persName> und <persName ref="#p0137">Chopin</persName>
eine Auffassung huldigt, die das, was man als die elementarste Vorbedingung betrachtet, einfach in den Wind schlägt. Er wendet ein
einer Auffassung huldigt, die das, was man als die elementarste Vorbedingung betrachtet, einfach in den Wind schlägt. Er wendet ein
Rubatospiel an, das das rhythmische Bild einzelner Takte vollständig verändert, den Rhythmus willkürlich verzerrt. Besonders störend
war das z.&#8239;B. im zweiten Thema des ersten Satzes der <title ref="#w0167">Waldsteinsonate</title>, im Adagio der
<title ref="#w0003">Hammerklaviersonate</title> von <persName ref="#p0001">Beethoven</persName>, im Adagio der
......@@ -280,13 +289,15 @@
der einzelnen Takte rhythmische Änderungen vorzunehmen, das wird kein deutscher Musiker gutheißen. Auch bei
<persName ref="#p0137">Chopin</persName> nicht. Es ist gar nicht einmal nötig, daran zu erinnern, daß <persName ref="#p0137">Chopin</persName>
einmal gesagt hat, <quote rend="sq-du">die linke Hand soll wie dein Kapellmeister sein, nicht auf einen Augenblick darf sie
<!-- Nachweis Chopin-Zitat? -->
unsicher und wankend sein</quote>, und daß alle großen Meister auf strenge Einhaltung des Rhythmus hielten.
<persName ref="#p0010">Mozart</persName> z.&#8239;B. schreibt einmal, daß er <quote rend="sq-du">immer accurat im Takte bleibe</quote>.
<!-- Nachweis Mozart? -->
Für mein Gefühl verdirbt Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName> sogar seine eigenen Kompositionen durch seine rhythmischen
Rückungen. Seine Sonatina, <!-- Um welche Sonatine es sich handelt, ist nicht bekannt. -->
Rückungen. Seine Sonatina [unklar, ob <rs ref="#w0204">K 159</rs> oder <rs ref="#w0220">K 257</rs>],
die er im Konservatorium spielte, fängt rhythmisch interessant an, die höheren Feinheiten bestehen hier wie überall in den Kontrasten
von Haupt- und Nebenstimmen; sie werden vollständig zerstört, wenn man die Hauptstimme willkürlich ändert. Der Rhythmus in der Musik
ist was die Proportionen in der bildenden Kunst. <!-- Fehlt hier möglicherweise ein Wort? -->
ist was die Proportionen in der bildenden Kunst.
Wenn Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName> Architekt wäre, möchte ich nicht in einem seiner Häuser wohnen, ich fürchtete,
daß es zusammenstürzte. Ähnliche Gedanken hat man oft bei seinem Spiel. Man steht vor einem Rätsel, wie kann ein so bedeutender
Könner einer solchen Manier huldigen? Seine große Komposition, sein <rs ref="#w0014">Concerto</rs>, hat die Auflösung gebracht.
......@@ -296,7 +307,7 @@
<persName ref="#p0017">Busoni</persName> scheint das zu suchen, aber er sucht auf falschem Weg. Die Gefühlstiefe von
<persName ref="#p0012">Bach</persName> und <persName ref="#p0001">Beethoven</persName>, die romantische Schwärmerei von
<persName ref="#p0137">Chopin</persName> scheinen ihm in ihrem Kern verschlossen zu bleiben, oder wenigstens muß die Art, wie er sie
durch rhythmische Umwertungen zu heben sucht, entschieden verurteilt werden. [...] Er nennt sein großes Werk Concerto. Die italienische
durch rhythmische Umwertungen zu heben sucht, entschieden verurteilt werden. [] Er nennt sein großes Werk Concerto. Die italienische
Bezeichnung ist treffend gewählt. Man könnte aus den Satzüberschriften und vorausgeschickten Erläuterungen schließen, es handle sich
um eine Art Sinfonie mit obligatem Klavier. Das ist aber, wegen des ganz melodisch-homophonen Stils, nicht zutreffend. Der Komponist
gibt sich in seinem Werk als Vollblut-Italiener, und das macht es sympathisch. Er wird deshalb nicht trivial, sondern durch des
......@@ -306,9 +317,7 @@
erschwert die Auffassung, aber es fehlt nicht an wirkungsvollen Kontrasten, eine verschwenderische Fülle von schönen Klangwirkungen
ist über das Ganze ausgestreut. Besonders geschickt verwendet der Komponist die Blasinstrumente, namentlich das Blech, effektvoll auch das
Schlagzeug. Durch die solistische Mitwirkung des Klaviers sind entschieden neue Klangwirkungen gewonnen. Deutsche Tiefe muß man in dem
<title ref="#w0014">Concerto</title> nicht suchen, aber es ist echt italienisch sinnenfreudige Musik. [...]
</quote>
<lb/><bibl>- <ref target="#b0047">Refardt 1939</ref>, S. 7.</bibl>
<title ref="#w0014">Concerto</title> nicht suchen, aber es ist echt italienisch sinnenfreudige Musik. […]</quote> <bibl>(<ref target="#b0047">Refardt 1939</ref>, S. 7.)</bibl>
</note>
<!-- Widerspruch zwischen Konzertprogramm und Kritik? Gem. Refardt sind Bach und Chopin
......@@ -321,6 +330,23 @@
<lb/>Tiefe in der Musik bedeutet.
<lb/>Ich stehe ganz hilflos!
</p>
<note resp="#christian.schaper">
Reflexionen über <soCalled>Tiefe des Gefühls</soCalled> sind als
<ref type="essay" subtype="entwurf" target="#entwurf1916" n="29">neuer Abschnitt</ref> in die
<ref type="essay" subtype="entwurf" target="#entwurf1916">zweite Ausgabe</ref> des
<title ref="#w0043">Entwurfs einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title> eingegangen. Vgl. auch den
<ref type="letter" subtype="busoni-huber" target="#1916-04-27-bh">Brief Busonis an Huber vom 27. April 1916</ref>.
</note>
<!--
– Busoni-Text über "Tiefe des Gefühls" (offenbar schon 1909)
http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-2882878
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001B18B00000000
– Verweis auf Mus.Nachl. F.Busoni C I, 63
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001B16400000016
-->
<p>
Ich höre in <persName ref="#p0001">Beethoven</persName> eine
<lb/>große Menschlichkeit, Freiheit
......@@ -330,6 +356,7 @@
<lb break="no"/>zeichen), in <persName ref="#p0012">Bach</persName> Gefühl,
<lb/>Andacht, <choice><orig>Grösse</orig><reg>Größe</reg></choice> <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Können.
</p>
<p>
<hi rend="underline">Deutsch</hi>, ausgesprochen
<lb/>deutsche Art – wie sie
......@@ -341,14 +368,14 @@
<note type="foliation" place="top-right" resp="#archive_fol">(2)</note>
ist eigentlich Verkleinerung,
<lb/><choice><orig>Provinzialisirung</orig><reg>Provinzialisierung</reg></choice>. Deutsch
<lb/>Provinzialisi<choice><orig/><reg>e</reg></choice>rung. Deutsch
<lb/>ist: <title ref="#w0160">Lohengrin</title>, <title ref="#w0161">Freischütz</title>,
<lb/>der Männergesang und
<lb/>unser gefeierter Zeitgenosse
<lb/><persName ref="#p0097">Max Reger</persName>. <persName ref="#p0008">Schumann</persName>
<lb/>auch, aber wo ist hier die
<lb/><hi rend="underline">Tiefe</hi>, die Dante und
<lb/>Michelangelo nicht hätten?
<lb/><hi rend="underline">Tiefe</hi>, die <persName ref="#p0215">Dante</persName> und
<lb/><persName ref="#p0007">Michelangelo</persName> nicht hätten?
</p>
<p>
Ganz <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> gar deutsch sind
......@@ -370,7 +397,7 @@
<lb/>Künstler nicht <hi rend="underline">über</hi> den
<lb/>Problemen stehen, und
<lb/>sie tanzen lassen, als ob
<lb/>er das Weltall zu <choice><orig>dirigiren</orig><reg>dirigieren</reg></choice>
<lb/>er das Weltall zu dirigi<choice><orig/><reg>e</reg></choice>ren
<lb/>hätte, ganz nach eigenem
<lb/>Tempo? – Sagen Sie! –
</p>
......@@ -380,13 +407,17 @@
<div>
<p>
Darf ich mir das <placeName ref="#l0241"><choice><sic>Mühlhauser</sic><corr>Mülhauser</corr></choice></placeName>
Darf ich mir das <placeName ref="#l0241"><choice><sic>h</sic><corr/></choice>lhauser</placeName>
<lb/>Auftreten noch kurze Zeit
<lb/>überlegen? – Ich <choice><orig>weiss</orig><reg>weiß</reg></choice> noch
<lb/>überlegen? – Ich wei<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice> noch
<lb/>nicht recht, danke aber herz
<lb break="no"/>lich für die sehr <choice><abbr><unclear reason="illegible">freundl.’</unclear></abbr><expan>freundliche</expan></choice> Einladung.
<!-- Nähere Umstände zur Einladung nach Mülhausen sind nicht bekannt. -->
<lb break="no"/>lich für die sehr <choice><abbr>freundl.’</abbr><expan>freundliche</expan></choice> Einladung.
</p>
<note resp="#juliane.imme">
Nähere Umstände zur Einladung nach <placeName ref="#l0241">Mülhausen</placeName> sind nicht bekannt.
</note>
<closer>
<salute>Ihr <soCalled rend="dq-du">tief</soCalled> ergebener Freund</salute>
<signed rend="align(right)"><persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName></signed>
......
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