Commit 7ef45dd3 authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper
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parent 500c9d57
......@@ -240,7 +240,7 @@
<q>Payersbach</q>. </note>
<date when-iso="1903-09-10">10.<choice><orig>/</orig><reg/></choice>9.1903</date>
</dateline>
<salute rend="inline indent-first">
<salute rend="indent-first">
<choice>
<unclear cert="low">Hochverehrter</unclear>
<unclear cert="high">Hoch verehrter</unclear>
......@@ -250,7 +250,7 @@
<q>Hochverehrter</q>.</note> Herr Professor,</salute>
</opener>
<p>aus Ihrem Briefe <lb/>an <persName ref="#p0024">Herrn Dr. Schenker</persName>,
<p rend="inline">aus Ihrem Briefe <lb/>an <persName ref="#p0024">Herrn Dr. Schenker</persName>,
dessen <title ref="#w0016">Syrische</title> <note resp="#christian.schaper"
type="ed_w_2003" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0003">Weindel 2003</ref> (316)</bibl> fälschlich:
......
......@@ -213,9 +213,9 @@
<dateline rend="align(right)">
<placeName ref="#l0002">Wien</placeName> <date when-iso="1903-09-20">20.September 1903</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr geehrter Herr Professor,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr Professor,</salute>
</opener>
<p>meinen allerherzlichsten
<p rend="inline">meinen allerherzlichsten
<lb/>Dank für Ihren sehr liebenswürdigen Brief und
<lb/>Ihre Absicht sich um mein <title ref="#w0012">Werk</title> zu bemühen.
<lb/>Ich habe dasselbe<note resp="#christian.schaper" type="ed_w" subtype="major"><bibl><ref target="#b0003">Weindel 2003</ref> (318) </bibl>fälschlich: <q>die Mappe</q>.</note> gestern an Ihre Adresse abgeschickt.
......
......@@ -200,10 +200,10 @@
<placeName ref="#l0002">Wien</placeName>
<date when-iso="1903-12-16">16<choice><orig>/12. </orig><reg>.12.</reg></choice>1903</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Hochverehrter Herr Professor,</salute>
<salute>Hochverehrter Herr Professor,</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
es ist augenblicklich <lb/>
eine Anzahl von Bekannten <choice><orig>bestrebt</orig><reg>bestrebt,</reg></choice> mir von <lb/>
einigen Kunstfreunden den zur Aufführung meiner <lb/>
......
......@@ -312,9 +312,9 @@
</add>
<substJoin target="#delAddr02 #addAddr02"/>
</byline>
<salute rend="inline indent-first">Sehr geehrter Herr,</salute>
<salute rend="indent-first">Sehr geehrter Herr,</salute>
</opener>
<p>ich hatte öfters das
<p rend="inline">ich hatte öfters das
<lb/>Vergnügen zu erfahren, <choice><orig>daß</orig><reg>dass</reg></choice> Sie sich über meine
<lb/><choice><orig>Compositionen</orig><reg>Kompositionen</reg></choice> günstig geäußert hatten. Ich hoffe
<lb/><choice><orig>deshalb</orig><reg>deshalb,</reg></choice> mich nicht vergebens an Sie zu
......@@ -455,7 +455,7 @@
<add place="across">er</add>
</subst>
<lb/>Mühe lohnen könnten.</p>
<p rend="inline">Ich
<p>Ich
<choice>
<orig>hoffe</orig>
<reg>hoffe,</reg>
......
......@@ -268,9 +268,9 @@
<substJoin target="#del_sig #add_sig"/>
<salute rend="inline">Sehr geehrter Herr,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr,</salute>
</opener>
<p>herzlichen Dank für Ihren
<p rend="inline">herzlichen Dank für Ihren
<lb/>freundlichen Brief. Die <rs ref="#w0019">Klavierstücke</rs>
<note resp="#maximilian.furthmüller">Es handelt sich um die ersten beiden der <rs ref="#w0019">Drei Klavierstücke op.&#8239;11</rs> von <persName ref="#p0023">Schönberg</persName>, die beide im <date when-iso="1909-02">Februar 1909</date> fertiggestellt worden waren. Das dritte Stück entstand erst im <date when-iso="1909-08">August</date>.</note> habe
<lb/>ich erst nochmals abgeschrieben und sende
......
......@@ -274,9 +274,9 @@
</note>
<opener>
<salute rend="inline">Sehr geehrter Herr,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr,</salute>
</opener>
<p>ich <supplied reason="incomplete">habe</supplied> lange über Ihren Einwand
<p rend="inline">ich <supplied reason="incomplete">habe</supplied> lange über Ihren Einwand
<lb/>gegen meinen Klavierstil nachgedacht und
<lb/>komme zu dem Resultat, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> Sie in einer gewissen
<lb/>Hinsicht unbedingt Recht haben. Die sehr geistreiche
......@@ -336,9 +336,9 @@
<lb/>Vielleicht ist es Ihnen <choice><sic>möglich</sic><corr>möglich,</corr></choice> mir von Ihrer
<lb/>Reise aus zu schreiben.<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0017">Busoni</persName> begab sich am <date when-iso="1909-08-02"></date>2. August 1909 (<bibl><ref target="#b0020">Weindel 1999</ref>, S. 27</bibl>) auf eine Reise nach <placeName ref="#l0086">Florenz</placeName> und <persName ref="#l0085">Mailand</persName> (<bibl><ref target="#b0019">Dent 1933</ref>, S. 190</bibl>). Diese Reise hat im bisherigen Briefwechsel keine Erwähnung gefunden, darüber hinaus handelte es sich nicht um eine Tournee, sondern um eine zehntägige Ferienreise (<bibl><ref target="#b0020">Weindel 1999</ref>, S. 125</bibl>). Es ist nicht ersichtlich, wie <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> darüber informiert sein konnte.</note></p>
<closer>
<salute rend="inline">Einstweilen begrüße ich Sie aufs
<salute rend="indent-first">Einstweilen begrüße ich Sie aufs
<lb/>herzlichste und ergebenste Ihr</salute>
<signed rend="align(inline)">Arnold Schönberg</signed>
<signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
</closer>
<note place="center" resp="#author_addr_st1">
......
......@@ -200,11 +200,10 @@
<pb n="1" facs="1909-08-26-bs_1.jpg"/>
<opener>
<salute rend="align(inline)">Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0023"
>Schönberg</persName>.</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0023">Schönberg</persName>.</salute>
</opener>
<p>I<subst>
<p rend="inline">I<subst>
<del rend="overwritten">ch</del>
<add rend="across">hren</add>
</subst> Brief, so interessant <lb/>er ist – wenn auch mit einigen <choice>
......
......@@ -239,9 +239,9 @@
</add>
<substJoin target="#delAddr02 #addAddr02"/>
</byline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>meinen allerherzlichsten
<p rend="inline">meinen allerherzlichsten
<lb/>Dank für Ihre sehr liebenswürdige Bemühung.
<lb/>Ich hoffe sicher,
<choice>
......@@ -278,10 +278,10 @@
</p>
<closer>
<salute rend="align(inline)">Mit vielen ergebenen herzlichen Grüßen Ihr
<salute rend="indent-first>Mit vielen ergebenen herzlichen Grüßen Ihr
<lb/>Sie hochschätzender
</salute>
<signed rend="align(inline)">Arnold Schönberg</signed>
<signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
</closer>
<note type="stamp" place="bottom" resp="#sbb_st_red">
......
......@@ -209,10 +209,10 @@
</address>
</stamp>
</byline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
ich vermisse <lb/>
schon seit langem irgend eine Nachricht <lb/>
von Ihnen und zerbreche mir den Kopf <lb/>
......
......@@ -248,9 +248,9 @@
<date when-iso="1910-07-03"/>
</stamp>
</byline>
<salute rend="inline">Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
</opener>
<p>die Absicht meines
<p rend="inline">die Absicht meines
<lb/>Verlegers, meine <title ref="#w0019">Klavier-Stücke</title> und Ihre Transkription<note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist Busonis "Konzertmäßige Interpretation
von Schönbergs Klavierstück op. 11 Nr. 2.</note> <!-- Schönberg-Center: Transcription -->
<lb/>des einen mit einem Vorwort von Ihnen<note resp="#ullrich.scheideler">Die letztlich bei der Universal-Edition veröffentlichte Fassung der Transkiption enthält eine knappe Vorbemerkung, die wie folgt lautet:
......@@ -598,10 +598,10 @@
von Opus 11 Nr. 2 folgte spätestens Anfang November 1910.</note>
</p>
<closer>
<salute rend="align(inline)">Indem ich Sie aufs Herzlichste grüße, bin
<salute>Indem ich Sie aufs Herzlichste grüße, bin
<lb/>ich in vorzüglicher Hochachtung Ihr
</salute>
<signed rend="align(inline)"><persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName></signed>
<signed rend="inline"><persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName></signed>
</closer>
<note><stamp rend="align(center)">(Deutsche<lb/>Staatsbibliothek<lb/><placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>)</stamp></note>
<note><stamp rend="align(bottom)">Nachlaß <persName ref="#p0017">Busoni</persName></stamp></note>
......
......@@ -226,9 +226,9 @@
</address>
</stamp>
</byline>
<salute rend="align(inline)">Geehrtester</salute>
<salute>Geehrtester</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
Ich
<lb/> werde Ihr 2.=Stück<note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist Busonis "Konzertmäßige Interpretation" von Schönbergs
Klavierstück op. 11 Nr. 2.</note>
......
......@@ -259,12 +259,12 @@
<dateline rend="top-left">
<date when-iso="1911-08-29">29/8. 1911</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Verehrte<supplied reason="incomplete">r</supplied>
<salute>Verehrte<supplied reason="incomplete">r</supplied>
<note resp="#maximilian.furthmüller" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (186)</bibl> und
<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> (185)</bibl>: <quote>„Verehrter“</quote>.</note> Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>ich erfuhr, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> Sie sich für die <choice><sic>Ueber<lb break="no"/>siedlung</sic><corr>Über<lb break="no"/>siedlung</corr></choice> nach <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>, die man mit mir <choice><sic>vor hat</sic><corr>vorhat</corr></choice>, interessieren.<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Überlegung, <placeName ref="#l0002">Wien</placeName> zu verlassen und nach <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> zu ziehen, ist besonders vor dem Hintergrund der letzten Monate zu betrachten. Seine wirtschaftliche Situation war trotz des Zuwachses von Schülern und wachsender Bekanntheit alles andere als gesichert, was besonders anlässlich des Aufenthalts in <placeName ref="#l0065">Berg</placeName> erneut ersichtlich wurde. Darüber hinaus blieb ihm die erhoffte Professur an der <orgName ref="#o0011">Wiener Akademie</orgName>, vermutlich aus antisemitischen Gründen, zunächst verwehrt (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 128&#8239;ff.</bibl>). Von <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> erhoffte er sich eine wesentliche Besserung der pekuniären Nöte und besonders die Möglichkeit, Anerkennung (vgl. <bibl><ref target="#b0028">Weber 1995</ref>, S. 60</bibl>) sowie neue Wege zur künstlerischen Entwicklung zu finden (<bibl><ref target="#b0021">Brand (u.&#8239;a.), 2007</ref>, S. 60&#8239;ff.</bibl>). Die Bekanntschaft mit <persName ref="#p0067">Kandinsky</persName> und <persName ref="#p0043">Reinhardt</persName>, sowie der Tod <persName ref="#p0047">Mahlers</persName> mögen die Entscheidung ebenfalls beeinflusst haben (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 133&#8239;f.</bibl>). Dabei scheint <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> lange fest mit einer Rückkehr nach <placeName ref="#l0002">Wien</placeName> gerechnet zu haben (<bibl><ref type="ext" subtype="asc" target="#7933">Brief von <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> an <persName ref="#p0068">Bopp</persName> vom <date when-iso="1911-08-22">22. August</date></ref></bibl>). Die endgültige Entscheidung fiel erst aufgrund des erfolgreichen <ref target="https://archive.org/stream/Pan1910-111.jgnr.1-22?ui=embed#page/n784/mode/1up' width='480px' height='430px">Aufrufs</ref> im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> (vgl. Kommentierung des <ref target="#1911-09-16-bs">Briefes vom <date when-iso="1911-09-16">16. September</date></ref>) (<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref>, S. 105</bibl>). Dass <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hier eine Art passive Formulierung wählt, mag auf die vorangegangenen Bemühungen seiner <placeName ref="#l0029">Berliner</placeName> Unterstützer – z.B. durch <persName ref="#p0028">Clark</persName> (<bibl>vgl. <ref type="ext" subtype="asc" target="#20358">Brief von <persName ref="#p0028">Clark</persName> an <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> vom <date when-iso="1911-06-09">9. Juni 1911</date></ref></bibl>) – anspielen.</note>
<p rend="inline">ich erfuhr, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> Sie sich für die <choice><sic>Ueber<lb break="no"/>siedlung</sic><corr>Über<lb break="no"/>siedlung</corr></choice> nach <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>, die man mit mir <choice><sic>vor hat</sic><corr>vorhat</corr></choice>, interessieren.<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Überlegung, <placeName ref="#l0002">Wien</placeName> zu verlassen und nach <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> zu ziehen, ist besonders vor dem Hintergrund der letzten Monate zu betrachten. Seine wirtschaftliche Situation war trotz des Zuwachses von Schülern und wachsender Bekanntheit alles andere als gesichert, was besonders anlässlich des Aufenthalts in <placeName ref="#l0065">Berg</placeName> erneut ersichtlich wurde. Darüber hinaus blieb ihm die erhoffte Professur an der <orgName ref="#o0011">Wiener Akademie</orgName>, vermutlich aus antisemitischen Gründen, zunächst verwehrt (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 128&#8239;ff.</bibl>). Von <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> erhoffte er sich eine wesentliche Besserung der pekuniären Nöte und besonders die Möglichkeit, Anerkennung (vgl. <bibl><ref target="#b0028">Weber 1995</ref>, S. 60</bibl>) sowie neue Wege zur künstlerischen Entwicklung zu finden (<bibl><ref target="#b0021">Brand (u.&#8239;a.), 2007</ref>, S. 60&#8239;ff.</bibl>). Die Bekanntschaft mit <persName ref="#p0067">Kandinsky</persName> und <persName ref="#p0043">Reinhardt</persName>, sowie der Tod <persName ref="#p0047">Mahlers</persName> mögen die Entscheidung ebenfalls beeinflusst haben (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 133&#8239;f.</bibl>). Dabei scheint <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> lange fest mit einer Rückkehr nach <placeName ref="#l0002">Wien</placeName> gerechnet zu haben (<bibl><ref type="ext" subtype="asc" target="#7933">Brief von <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> an <persName ref="#p0068">Bopp</persName> vom <date when-iso="1911-08-22">22. August</date></ref></bibl>). Die endgültige Entscheidung fiel erst aufgrund des erfolgreichen <ref target="https://archive.org/stream/Pan1910-111.jgnr.1-22?ui=embed#page/n784/mode/1up' width='480px' height='430px">Aufrufs</ref> im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> (vgl. Kommentierung des <ref target="#1911-09-16-bs">Briefes vom <date when-iso="1911-09-16">16. September</date></ref>) (<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref>, S. 105</bibl>). Dass <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hier eine Art passive Formulierung wählt, mag auf die vorangegangenen Bemühungen seiner <placeName ref="#l0029">Berliner</placeName> Unterstützer – z.B. durch <persName ref="#p0028">Clark</persName> (<bibl>vgl. <ref type="ext" subtype="asc" target="#20358">Brief von <persName ref="#p0028">Clark</persName> an <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> vom <date when-iso="1911-06-09">9. Juni 1911</date></ref></bibl>) – anspielen.</note>
<lb/>Da jetzt durch ein unglückseliges Ereignis zu diese<supplied>r</supplied> Angelegenheit
<lb/>ein beschleunigendes Element hinzugetreten ist, das eine
<lb/>Situation erzeugt hat, zu deren Entwirrung eine starke Hand
......@@ -407,9 +407,9 @@
<lb/>an die Feinde wenden.<note resp="#maximilian.furthmüller">Es ist unklar, ob es sich hierbei um eine konkrete Bezugnahme auf Personen handelt oder ob <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hiermit eine mögliche Abkehr von seinen Umzugsplänen andeuten möchte.</note></p>
<p>Ich <choice><orig>hoffe</orig><reg>hoffe,</reg></choice> bald Nachricht von Ihnen zu
<lb/><choice><orig>haben</orig><reg>haben,</reg></choice> und bin</p>
<closer rend="inline">
<salute>mit vielen herzlichen Grüßen
<lb/>Ihr</salute><signed>Arnold Schönberg</signed>
<closer>
<salute rend="inline">mit vielen herzlichen Grüßen
<lb/>Ihr</salute><signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
</closer>
<note type="stamp" place="bottom" resp="#sbb_st_red">
......
......@@ -245,9 +245,9 @@
<dateline rend="top-left">
<date when-iso="1911-09-19">19/9. 1911</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>herzlichsten Dank für Ihren sehr lieben
<p rend="inline">herzlichsten Dank für Ihren sehr lieben
<lb/>Brief. Ich war schon sehr beunruhigt, als ich keine Antwort
<lb/>erhielt. Ich konnte <choice><sic>mirs</sic><corr>mir&#8217;s</corr></choice> gar nicht erklären und vermutete,
<lb/><choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> <choice><sic>ich</sic><corr>ich,</corr></choice> ohne es zu wollen, irgendwo<!-- orig. getrennt? Herr Furthmüller plädiert nach Rückfrage für zusammen --> angestoßen sei. Nun klärte
......@@ -374,14 +374,14 @@
<lb/>ahne, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> einem groß angelegten Menschen, wie Sie, derartige
<lb/>Dinge nicht fremd vorkommen.</p>
<p>Ich hoffe<choice><orig/><reg>,</reg></choice> bald von Ihnen Nachricht zu erhalten<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und</p>
<closer rend="inline">
<salute>bin
<closer>
<salute rend="inline">bin
<lb/>mit vielen herzlichen verehrungsvollen <choice><sic>Grußen
<note resp="#maximilian.furthmüller" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (189)</bibl> und
<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> (190)</bibl> stillschweigend: <quote>„Grüßen“</quote>.</note>
</sic><corr>Grüßen</corr></choice> Ihr</salute>
<signed>Arnold Schönberg</signed>
<signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
</closer>
<note type="stamp" place="bottom" resp="#sbb_st_red">
......
......@@ -199,9 +199,9 @@
<dateline rend="align(right)">
<date when-iso="1911-10-24"><choice><orig>24/10. 1911</orig><reg>24.10.1911</reg></choice></date>
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
ich bin jetzt
<lb/>mit der Instandsetzung meiner Wohunng fertig <note resp="ullrich.scheideler">Schönberg war am 1. Oktober 1911 in die Villa Lepcke in Berlin Zehlendorf gezogen.</note>
<lb/>und möchte Sie (ich hatte bis dahin keine Zeit)
......
......@@ -212,9 +212,9 @@
<dateline rend="align(left)">
<date when-iso="1911-11-11"><choice><sic>11/11. 1911</sic><reg>11.11.1911</reg></choice></date>
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr <persName ref="#p0017">Busoni</persName>,</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
ich schrieb Ihnen am 24. Oktober <lb/>
und fragte Sie, wann ich Sie besuchen kann. Sie ant
<lb break="no"/>worteten nicht. Aber das ist doch wohl keine Absicht; eher <lb/>
......
......@@ -283,10 +283,10 @@
<date when-iso="1912-01-22">22/1. 1912</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Lieber verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Lieber verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>nun habe ich
<p rend="inline">nun habe ich
<lb/>die Besetzung für meine <rs ref="#w0013">8händige Orchesterstück</rs>-
<lb break="no"/>Aufführung beisammen. Und jetzt, wo ich nicht
<lb/>mehr in den Verdacht kommen kann – denn
......
......@@ -278,9 +278,9 @@
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>Herr <persName ref="#p0028">Clark</persName> sagte mir,
<p rend="inline">Herr <persName ref="#p0028">Clark</persName> sagte mir,
<lb/>Sie hätten die Absicht für mich und Ihren Freund
<lb/><persName ref="#p0031">Petri</persName> ein Konservatorium zustande zu bringen,
<lb/>an dem Sie selbst Meisterkurse halten wollten, während
......
......@@ -262,9 +262,9 @@
<date when-iso="1912-07-28">28/7. 1912</date>
</dateline>
<salute rend="inline">Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>Sie tun mir
<p rend="inline">Sie tun mir
<lb/>und meiner Fantasie unrecht. Ich will nicht be
<lb break="no"/>streiten, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> sie sich schon gelegentlich für einen
<lb/>Gegenstand entzündet hat, dessen tatsächlicher Wert
......
......@@ -244,10 +244,10 @@
<dateline rend="align(right)">
<date when-iso="1914-11-18"><choice><orig>18/XI. 1914</orig><reg>18.11.1914</reg></choice></date>
</dateline>
<salute rend="inline">
<salute>
Sehr verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>
<p rend="inline">
ich möchte Sie sehr gern
<lb/>einmal besuchen. Wann sind Sie <hi rend="underline">für mich</hi> zu Hause?
<lb/>Ich habe kein wie immer geartetes Anliegen – ich möchte
......@@ -259,7 +259,8 @@
<lb break="no"/>mittag ich zu Ihnen kommen kann. </p>
<closer>
<salute rend="inline">Mit den ergebensten
<lb/>Grüßen Ihr</salute> <signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
<lb/>Grüßen Ihr</salute>
<signed rend="inline">Arnold Schönberg</signed>
</closer>
<note type="stamp" place="bottom-right" resp="#sbb_st_red"><stamp rend="align(right)">(Deutsche<lb/>Staatsbibliothek<lb/><placeName ref="#l0029"><hi rend="spaced-out">Berlin</hi></placeName>)</stamp></note>
......
......@@ -203,9 +203,9 @@
<del rend="strikethrough"><idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 24 (Busoni-Nachl. B II)</idno></del>
</note>
<salute rend="inline">Lieber verehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Lieber verehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>ich habe ja einen
<p rend="inline">ich habe ja einen
<lb/>d<subst>
<del rend="overwritten">
<gap extent="2" unit="char" reason="overwritten"/>
......
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