Commit 96be9ea5 authored by Dr. Ullrich Scheideler's avatar Dr. Ullrich Scheideler
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parent ded3ab27
......@@ -1605,6 +1605,30 @@
<idno type="GND">4023118-5 <!-- ist von Hamburg --></idno>
</place>
<place xml:id="l0174">
<settlement>Doorn</settlement>
<location>
<geo>52.042222 5.450556</geo>
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<idno type="GND"></idno>
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<place xml:id="l0175">
<settlement>Klamm</settlement>
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<geo> 47.656389 15.8725</geo>
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<idno type="GND"></idno>
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<settlement>Watertown</settlement>
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<geo>42.370833 -71.183333</geo>
</location>
<idno type="GND"></idno>
</place>
</listPlace>
</body>
......
......@@ -2377,7 +2377,63 @@
<occupation>Bratschist</occupation>
<occupation>Musiktheoretiker</occupation>
</person>
<person xml:id="p0116">
<idno type="GND">118551256</idno>
<persName>
<forename>Wilhelm II</forename>
<surname>von Preußen</surname>
</persName>
<birth>
<date when-iso="1859-01-27">27. Januar 1859</date>
<placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>
</birth>
<death>
<date when-iso="1941-06-04">4. Juni 1941</date>
<placeName ref="#l0174">Doorn</placeName>
</death>
<sex value="1"/>
<occupation>Deutscher Kaiser 1888-1914</occupation>
</person>
<person xml:id="p0117">
<idno type="GND"></idno>
<persName>
<forename>Franz</forename>
<forename>Wolfgang</forename>
<surname>Bülau</surname>
</persName>
<birth>
<date when-iso="1883">1883</date>
<placeName><!-- nicht eruiert --></placeName>
</birth>
<death>
<date when-iso="1950">1950</date>
<placeName><!-- nicht eruiert --></placeName>
</death>
<sex value="1"/>
<occupation>Komponist</occupation>
<occupation>Konzertmeister</occupation>
</person>
<person xml:id="p0118">
<idno type="GND">128400420</idno>
<persName>
<forename>Rudolf</forename>
<surname>Kolisch</surname>
</persName>
<birth>
<date when-iso="1896-07-20">20. Juli 1896</date>
<placeName ref="#l0175">Klamm (Niederösterreich)</placeName>
</birth>
<death>
<date when-iso="1978-08-01">1. August 1978</date>
<placeName ref="#l0176">Watertown</placeName>
</death>
<sex value="1"/>
<occupation>Geiger</occupation>
<occupation>Primarius des Wiener Streichquartetts bzw. des Kolisch-Quartetts</occupation>
</person>
<!--
Personen nur oberhalb dieses Kommentars ergänzen!
......
......@@ -1653,6 +1653,21 @@
</monogr>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="w0106">
<monogr>
<author ref="#p0023">Arnold Schönberg</author>
<title>Vier Orchesterlieder op. 22</title>
<!--<idno type="GND"></idno>-->
<imprint>
<date from-iso="1913" to-iso="1916">Komposition</date>
</imprint>
<imprint>
<date when-iso="1917">Erstausgabe</date>
<pubPlace ref="#l0002">Wien</pubPlace>
</imprint>
</monogr>
</biblStruct>
</listBibl>
</body>
</text>
......
......@@ -297,7 +297,7 @@
<lb/>des nicht eingetroffenen Materials -
<lb/>aus der Liste verschwand.</p>
<p>Gestern noch - mit einem
<lb/>intelligenten Herrn Bülau -
<lb/>intelligenten Herrn <persName ref="p0117">Bülau</persName> -
<lb/>besangen wir Ihr <title ref="#w0039">Harmoniebuch</title>.</p>
<p>Sie ersehen daraus, <choice>
<orig>daß</orig>
......@@ -321,8 +321,8 @@
<reg>müsste</reg>
</choice> es wieder hervorbrechen.</p>
<p>Ich schrieb ein kleines
<lb/>Feuilleton über den Soldaten=
<lb/>Tod eines hervorragenden Malers;
<lb/>Feuilleton<note resp="#ullrich.scheideler">Busonis Aufsatz "Der Kriegsfall Boccioni", datiert "Zürich, August 1916".</note> über den Soldaten=
<lb/>Tod eines hervorragenden <persName ref="p0083">Malers</persName>;
<lb/>keine Friedensschrift, aber eine,
<lb/>worin die Kunst - in einer
<lb/>knappen Andeutung - gegen den
......
......@@ -252,8 +252,8 @@
<salute>Lieber Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>hin- und hergeworfen von Friedenshoff<lb break="no"/>
nungen und Enttäuschungen fand ich keine <choice>
<p>hin- und hergeworfen von Friedenshoff
<lb break="no"/>nungen und Enttäuschungen fand ich keine <choice>
<orig>Ruhe</orig>
<reg>Ruhe,</reg>
</choice> Ihnen für<lb/>Ihren lieben Brief<note resp="#ullrich.scheideler">Busonis Brief vom 24. November 1916</note> zu danken.
......@@ -328,7 +328,7 @@
Wein- und Blumen-Gelüste, / schwellende Lippen und Brüste /
bis hinauf zur Sonne – / ja: ihr wiegt uns in Wonne!</note>, der II. "Der bürgerliche Gott", der III. <lb/>
<title ref="#w0103">"Totentanz der Prinzipien"</title> der IV. <title ref="#w0104">"die Himmels<lb break="no"/>
leiter"</title>. Den Text zum 3. habe ich fertig<note resp="#ullrich.scheideler">Totentanz der Prinzipien wurde am 15. Januar 1915 fertiggestellt.</note>, den zum 4. zu <lb/>
leiter"</title>. Den Text zum 3. habe ich fertig<note resp="#ullrich.scheideler">"Totentanz der Prinzipien" war bereits am 15. Januar 1915 fertiggestellt worden.</note>, den zum 4. zu <lb/>
2 <choice>
<orig>Dritteilen</orig>
<reg>Drittteilen</reg>
......@@ -344,17 +344,20 @@
<orig>möglich</orig>
<reg>möglich,</reg>
</choice> was zu arbeiten. Und <lb/>
jetzt: viel ists nicht. Zunächst möchte ich eine von <lb/>
jetzt: viel <choice>
<orig>ists</orig>
<reg>ist's</reg>
</choice> nicht. Zunächst möchte ich eine von <lb/>
fast 10 Jahren angefangene <title ref="#w0102">II. Kammersymphonie</title> vollenden, <lb/>
dann an meiner Symphonie weiterarbeiten. Dazwischen teilweise <lb/>
Neubearbeitung der <title ref="#w0039">Harmonielehre</title> für <lb/>
die II. Auflage<note resp="#ullrich.scheideler">Die 2. Auflage der Harmonielehre erschien im Jahr 1917.</note> und Korrekturlesen (<title ref="#w0021">"Glückliche Hand"</title> <lb/>
und das <title ref="#w0022">"Monodram"</title> sind gestochen und sollen dem<lb break="no"/>
nächst erscheinen<note resp="#ullrich.scheideler">Die Partituren zum Monodram <title ref="#w0022">"Erwartung"</title> und zum Drama mit Musik <title ref="#w0021">"Die glückliche Hand"</title>
erschienen am 5. April 1917 und am 23. Mai 1917. Die Korrekturlesung hatten neben Schönberg Alben Berg und Erwin Stein besorgt.</note>; ebenso 4 Orchesterlieder<note resp="#ullrich.scheideler">Die Orchesterlieder op. 22 erschienen am 7. November 1917.</note>.) Das ist alles.</p>
erschienen am 5. April 1917 und am 23. Mai 1917. Die Korrekturlesung hatten neben Schönberg Alben Berg und Erwin Stein besorgt.</note>; ebenso <title ref="w0106">4 Orchesterlieder</title><note resp="#ullrich.scheideler">Die Orchesterlieder op. 22 erschienen am 7. November 1917.</note>.) Das ist alles.</p>
<p>Könnte ich Ihr Feuilleton über den Tod eines hervor<lb break="no"/>
ragenden Malers nicht bekommen? Bitte vielmals darum. <lb/>
ragenden <persName ref="p0083">Malers</persName> nicht bekommen? Bitte vielmals darum. <lb/>
Kann ich Ihnen etwas von mir senden?</p>
<p><persName ref="#p0112">Frau Mahler</persName> hat geheiratet<note resp="#ullrich.scheideler">Die Hochzeit hatte bereits am 18. August 1915 stattgefunden.</note>. Ihr Mann, Architekt <lb/>
<persName ref="#p0114">Gropius</persName> steht als Leutnant seit Kriegsbeginn im Feld. <lb/>
......@@ -384,7 +387,7 @@
<reg>lässt</reg>
</choice> es mir also keine <lb/>
Ruhe. Und ohne Ruhe kann ich nichts gut tun.</p>
<p>Haben Sie davon gehört, daß ich in New-York die <lb/>
<p>Haben Sie davon gehört, daß ich in <placeName ref="#l0031">New-York</placeName> die <lb/>
<title ref="#w0042">"Gurrelieder"</title> dirigieren soll<note resp="#ullrich.scheideler">Pläne für eine Gurre-Lieder-Aufführung in New York gab es seit August 1916 und zogen sich über ein Jahr hin.
Sie ließen sich nicht realisieren.</note>. Aber ich kann wohl nicht hinüber, <lb/>
weil die Engländer niemanden durchlassen.</p>
......@@ -453,8 +456,8 @@
<orig>daß</orig>
<reg>dass</reg>
</choice> die Lösung, die er vorschlägt, heute <lb/>
bereits verwirklicht werden könnte. Zudem hat auch der Deutsche <lb/>
Kaiser <note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist Kaiser Wilhelm II.</note>in seinem Friedensangebot versprochen, sich an die die Spitze einer <lb/>
bereits verwirklicht werden könnte. Zudem hat auch der <persName ref="p0116">Deutsche <lb/>
Kaiser</persName> in seinem Friedensangebot <note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist vermutlich das Friedensangebot der Mittelmächte vom 12. Dezember 1916</note>versprochen, sich an die die Spitze einer <lb/>
Aktion zur Verhinderung von Kriegen zu stellen. Die Frage eines <lb/>
dauernden Friedens scheint also nicht mehr für eine Utopie zu <lb/>
<choice>
......
......@@ -225,16 +225,25 @@
<pb n="1" facs="1917-03-00-sb_1.png"/>
<!-- Die Vorderseite mit den diversen Stempeln und Eintragungen fehlt noch -->
<pb n="2" facs="1917-03-00-sb_2.png"/>
<opener>
<salute>Sehr geehrter Herr Busoni,</salute>
<salute>Sehr geehrter Herr Busoni,</salute>
</opener>
<p>darf ich Sie bitten mir mitzuteilen,
<lb/>ob Sie ein Manuskript, daß[?] ich Ihnen vor mehr als 10
<lb/>Wochen geschickt habe, erhalten haben. Ich empfehle mich mit
<lb/>ob Sie ein Manuskript<note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist vermutlich das "Friedenssicherung" überschriebene Manuskript,
das dem Brief vom 30. Januar 1917 beilag.</note>, <choice>
<orig>daß</orig>
<reg>das</reg>
</choice> ich Ihnen vor mehr als 10
<lb/>Wochen geschickt habe, erhalten haben<choice>
<orig>.</orig>
<reg>?</reg>
</choice> Ich empfehle mich mit
<lb/>hochachtungsvollen Grüßen Ihr Arnold Schönberg</p>
<pb n="2" facs="1917-03-00-sb_2.png"/>
<pb n="1" facs="1917-03-00-sb_1.png"/>
<pb n="2" facs="1917-03-00-sb_2.png"/>
......
......@@ -309,7 +309,8 @@
<p>Sie haben mir zwar keine
<lb/>Antwort gegeben auf Briefe,
die ich Ihnen in der
<lb/>letzten Zeit geschrieiben habe. Aber heute <choice>
<lb/>letzten Zeit geschrieben habe<note resp="#ullrich.scheideler">Die letzten beiden überlieferten Briefe Schönbergs an Busoni stammen
vom 30. Januar 1917 sowie aus dem Frühjahr 1917.</note>. Aber heute <choice>
<orig>drängts</orig>
<reg>drängt's</reg>
</choice>
......@@ -323,11 +324,11 @@
<choice>
<orig>Anlaß</orig>
<reg>Anlass</reg>
</choice>: Steuer<lb break="no"/> mann spielt in dem Verein für Mus. Priv.
Aufführungen <lb/>Ihre 6 <choice>
</choice>: <persName ref="#p0071">Steuer<lb break="no"/> mann</persName> spielt in dem Verein für Mus. Priv.
Aufführungen <lb/>Ihre <title ref="#w0079">6 <choice>
<orig>Elegien</orig>
<reg>Elegien,</reg>
</choice> und die gefallen mir so außerordentlich,
</choice> </title>und die gefallen mir so außerordentlich,
<lb/><choice>
<orig>daß</orig>
<reg>dass</reg>
......@@ -344,7 +345,9 @@
segens<lb break="no"/> reich wirken. Allerdings: erste Voraussetzung ist
tadellose <lb/>Vorbereitung der Aufführungen. Um ihnen einen <lb/>Begriff zu
geben, was ich darunter verstehe, so erinnere <lb/>ich Sie an die Einstudierung
meines Pierrot. Ich <lb/>kann sagen, daß wir dieses Niveau im Durch<lb
meines <title ref="#w0041">Pierrot</title><note resp="#ullrich.scheideler">Vor der Uraufführung von Pierrot lunaire am 16. Oktober 1912
hatten seit Juli 25 Proben mit dem Ensemble stattgefunden. Hinzu kamen zahlreiche Einzelproben mit der Interpretin der Sprechstimme
Alberine Zehme.</note> Ich <lb/>kann sagen, daß wir dieses Niveau im Durch<lb
break="no"/>
<pb n="2" facs="1919-02-26-sb_2.png"/>
......@@ -356,12 +359,12 @@
<reg>Z. Bsp.</reg>
</choice> in der vierhändigen <lb/>Aufführung von
<persName ref="#p0047">Mahlers</persName> <choice>
<orig><title ref="w0105">VIII</title></orig>
<orig><title ref="#w0105">VIII</title></orig>
<reg>VIII.</reg>
</choice> <note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint ist sicher Mahlers 7. Symphonie, deren Aufführung im ersten Vereinskonzert am 29. Dezember 1918 stattfand (Wiederholung am 16. Januar 1919) </note>und <choice>
<orig><persName ref="#p0022">Strauß'</persName></orig>
<reg>Strauss'</reg>
</choice> <title ref="w0072">Don Quixote</title>.<note resp="#ullrich.scheideler">Die Aufführung von Don Quixote hatte am 12. Januar 1919 (Wiederholung; 30. Januar 1919) stattgefunden.</note> <lb/><persName ref="#p0071">Steuermann</persName> spielt Ihre <title ref="#w0079">Elegien</title> sehr
</choice> <title ref="#w0072">Don Quixote</title>.<note resp="#ullrich.scheideler">Die Aufführung von Don Quixote hatte am 12. Januar 1919 (Wiederholung; 30. Januar 1919) stattgefunden.</note> <lb/><persName ref="#p0071">Steuermann</persName> spielt Ihre <title ref="#w0079">Elegien</title> sehr
schön!<note resp="#ullrich.scheideler">Die Aufführung von Busonis 6 Elegien fand am 2. März 1919 statt (drei Wiederholungen in den folgenden Monaten). Die Bemerkung Schönbergs dürfte sich auf die Proben beziehen.</note></p>
<p>Könnten Sie mir nicht sagen, was wir dem<lb break="no"/> nächst von Ihnen bringen
sollen? Am liebsten hätte <lb/>ich etwas aus Ihrer letzten Schaffensperiode<note resp="#ullrich.scheideler">Im Verein wurden zu einem späteren Zeitpunkt außerdem von Busoni die I. Sonatine für Klaiver, die Violinsonate op. 29 sowie die Toccata für Klavier aufgeführt.</note>.</p>
......@@ -410,7 +413,7 @@
<reg>Bewusstsein</reg>
</choice> <lb/>von seinen eigenen Bedürfnissen und
Wünschen, und so <lb/>werden also die Werke geschätzt, geachtet, gepriesen und
<lb/>bejubelt oder mißachtet<choice>
<lb/>bejubelt oder <choice>
<orig>mißachtet</orig>
<reg>missachtet</reg>
</choice>, getadelt und abgelehnt - <hi rend="space-no">bloß
......
......@@ -217,6 +217,19 @@
<text>
<body>
<div type="transcription">
<pb n="1" facs="1927-04-19-sb_1.png"/>
<note type="shelfmark" place="top" resp="#archive">
<subst>
<del rend="strikethrough"><idno type="stabi.berlin.olim">Mus. ep. A, Schönberg 29
(Busoni-Nachl. B II)</idno></del>
<add place="top"><idno type="stabi.berlin">Mus. Nachl. F.
Busoni B II,4568</idno></add>
</subst>
</note>
<opener>
<byline>
<note type="stamp" place="top-left" rend="align(left) majuscule" resp="#author_addr_st1">
......@@ -235,17 +248,17 @@
</note>
</byline>
<dateline rend="align(right)"><date when-iso="1927-04-19">19.IV.1927</date></dateline>
<dateline rend="align(right)"><date when-iso="1927-04-19">1<subst><del rend="strikethrough">1</del><add place="across">9</add></subst>.IV.1927</date></dateline>
<salute>P T Busoni-Comité,</salute>
</opener>
<p>Herr Kolisch sendet mir Ihren Brief vom 22. März.</p>
<p>Herr <persName ref="#p0118">Kolisch</persName> sendet mir Ihren Brief vom 22. März<note resp="#ullrich.scheideler">Dieser Brief scheint nicht erhalten.</note>.</p>
<p>Sehr gerne würde ich zu dem schönen Zweck, dem Sie dienen,
<lb/>das meinige tun. Dem steht aber leider im Weg, dass die Briefe,
<lb/>um die es sich handelt, für mich augenblicklich unerreichbar
<lb/>sind. Soviel ich auswendig sagen kann, kommen etwa 3-4 Briefe
<lb/>ungefähr aus dem Jahr 1908 in Betracht. Ich habe sie gewiss auf<lb break="no"/>
bewahrt und sie müssen sich in einer Kiste befinden, die in Mödling
<lb/>ungefähr aus dem Jahr 1908 in Betracht<note resp="#ullrich.scheideler">Gemeint sind wohl die Briefe aus dem Jahr 1909.</note>. Ich habe sie gewiss auf<lb break="no"/>
bewahrt und sie müssen sich in einer Kiste befinden, die in <placeName ref="#p0089">Mödling</placeName>
<lb/>(aus Raummangel: so wie viele meiner Manuskripte) auf
<lb/>dem Speicher stand. Da mir nun aber auch Manuskripte fehlen, so
<lb/>ist es leider nicht ausgeschlossen, dass Dienstmädchen und
......@@ -257,13 +270,14 @@
<lb/>Spediteur befindet. Erst, wenn ich eine Wohnung habe und meine
<lb/>Sachen alle wieder bei mir sind, kann ich nachschauen. Und
<lb/>wenn es auch vielleicht mühevoll sein sollte, Briefe und Manu<lb break="no"/>
<pb n="2" facs="1927-04-19-sb_2.png"/>
skripte von fast 20 Jahren zu durchsuchen, so will ich doch
<lb/>gegebenenfalls nichts unversucht lassen, sie zu finden.</p>
<p>Ich empfehle mich mit vorzüglicher Hochachtung, ergebenst </p> <closer>Arnold Schönberg</closer>
<p>Ich empfehle mich mit vorzüglicher Hochachtung, ergebenst </p>
<closer>Arnold Schönberg</closer>
<pb n="1" facs="1927-04-19-sb_1.png"/>
<pb n="2" facs="1927-04-19-sb_2.png"/>
<!--FAKS-->
</div>
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