Commit b80cbc2e authored by busoni-nachlass-student's avatar busoni-nachlass-student
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<author ref="#p0070">Hans Huber</author>
<title>Quintett für Klavier und Bläser op. 136</title>
<idno type="GND">1060702290</idno>
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<date when-iso="1918-06-15">Uraufführung</date>
<pubPlace ref="#?">Lausanne</pubPlace>
</imprint>
<imprint>
<pubPlace ref="#l0132">Zürich</pubPlace>
<date when-iso="1920">Erstdruck</date>
</imprint>
</monogr>
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......
......@@ -293,8 +293,8 @@
<div type="transcription">
<pb n="1" facs="1916-02-14-bh_1.png"/>
<note type="unclear" place="top-right" resp="#archive" cert="medium">15.</note>
<note type="unclear" place="top-right" resp="#archive" cert="high">
<note place="top-right" resp="#archive" cert="medium">15.</note>
<note place="top-right" resp="#archive" cert="high">
<date when-iso="1915-12-11">14 Febr. 1916</date>
</note>
<opener>
......@@ -304,63 +304,68 @@
<lb/>von der Schwäche des kleinen Verdrusses
<lb/>bemeistert, die mich (entgegen einer
<lb/>50-jährigen Weisheit) überfiel. Inzwischen
<lb/>erwiederte Herr <persName ref="#p?">Boller</persName> befriedigend. Hingegen
<lb/>Ihr Brief war herzlichst erfreuend u.
<lb/>wohlthuend. - Ihr <persName ref="#p0090">Nietzsche</persName> - Zitat
<lb/>erwiederte Herr <persName ref="#p?">Boller</persName> <!--Wer ist Boller?-->befriedigend. Hingegen
<lb/>Ihr Brief war herzlichst erfreuend <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice>
<lb/><choice><orig>wohlthuend</orig><reg>wohltuend</reg></choice>. &#8211; <!--Bindestrick?-->Ihr <persName ref="#p0090">Nietzsche</persName> - Zitat <!--Welches?-->
<lb/>veranlasst mich Ihnen zwei Druckbögelchen
<lb/>zu schicken, die etwas über Bach geäußertes
<lb/>enthalten. -
<lb/>zu schicken, die etwas über <persName ref="#p0013">Bach</persName> geäußertes
<lb/>enthalten. &#8211;
</p>
<p rend="indent-first">Noch habe ich mich verschöpfend
<lb/>über Ihr Werk gesprochen. Es war sehr
<lb/>über Ihr <rs ref="#w?">Werk</rs> <!--Welches?--> gesprochen. Es war sehr
<lb/>die Scheu einem Meister gegenüber (ob
<lb/>Sie's zugeben, oder nicht) überhaupt von
<lb/>ihm zu reden. Ein Lob ist nicht weniger
<lb/>die Anmaassung eines Urtheils, als ein
<lb/>Tadel. "Sie loben mich, also kritisieren Sie"
<lb/> - so habe ich oft empfunden.
<lb/>die<choice><orig>Anmaassung</orig><reg>Anmaßung</reg></choice> eines <choice><orig>Urtheils</orig><reg>Urteils</reg></choice>, als ein
<lb/>Tadel. rend="dq-uu-straight" Sie loben mich, also kritisieren Sie <!--Wer hat das gesagt? Anführungszeichen?-->
<lb/> &#8211; so habe ich oft empfunden.
</p>
<p rend="indent-first">In der That aber habe ich mich
<lb/>zunehmender künstlerischen Freude das Quintett studiert, obwohl ich es - zum
<lb/>ersten Male - nicht so spielen konnte, als
<lb/>wenn es ein mein Blut gedrungen waere.
<p rend="indent-first">In der <choice><orig>That</orig><reg>Tat</reg></choice>aber habe ich mich
<lb/>zunehmender künstlerischen Freude das
<lb/><title ref="#w0118">Quintett</title> <!--Welches Werk? Index? Lausanne? Wann publiziert? Erstdruck?-->studiert, obwohl ich es &#8211; zum
<lb/>ersten Male &#8211; nicht so spielen konnte, als
<lb/>wenn es ein mein Blut gedrungen <choice><orig>waere</orig><reg>wäre</reg></choice>.
<lb/>Auch fehlte mir die Freiheit. Aber ich
<lb/>genoss den Zug, die Frische, den Klang
</p>
<pb n="2" facs="1916-02-14-bh_2.png" />
<ab resp="#natalia.kononchuk">[Rückseite von Textseite 1, vacat]</ab>
<pb n="3" facs="1916-02-14-bh_3.png" />
<p>u. das Lebendige in Ihrem Werke,
<lb/>das zu der glühenden Art der Kammermusik
<lb/>gehört. - Wenn sie nur selber ein Bischen
<lb/>froh gewesen, - dies waere das beste Er
<lb/>gehört. &#8211; Wenn sie nur selber ein<choice><orig>Bischen</orig><reg>bisschen</reg></choice>
<lb/>froh gewesen, &#8211; dies waere das beste Er
<lb break="no"/>gebnis für die kleine, willigste Mühe!
</p>
<p rend="indent-first">Dass Sie beim Liszt-Abend zugegen
<p rend="indent-first">Dass Sie beim <persName ref="#p0013">Liszt</persName>-Abend <!--Was ist das?-->zugegen
<lb/>sein wollen, beglückt mich. Ich bräch
<lb/>ungern so unvermittelt mit Bach ab,
<lb/>ungern so unvermittelt mit <persName ref="#p0012">Bach</persName> ab,
<lb/>wo ich schon zwei erinnerungswertliche
<lb/>Episoden erlebt. - Der 8. Februar war
<lb/>Episoden erlebt. &#8211; Der 8. Februar <!--Was ist das?-->war
<lb/>ein schöner (vorläufiger) Abschluß und
<lb/>dafür möchte ich, dass Sie auch Ihrer
<lb/>verehrsten Frau meinen Dank übermitteln.
<lb/>Grüssen Sie Eli-sabeth von Einem,
<lb/>der auch nach Rom geht, und
<lb/>verehrsten <rs ref="#p?">Frau</rs> meinen Dank übermitteln.
<lb/>Grüssen Sie <rs ref="#p?">Eli-sabeth</rs> <!--Wie kodiert man das?-->von Einem,
<lb/>der auch nach <placeName ref="#?">Rom</placeName> <!--Index?-->geht, und
<lb/>seien Sie ebenso verehrungsvoll als
<lb/>herzlich gegrüsst von
</p>
<closer>
<salute><lb rend="align(right)"/>Ihrem ganz ergebenen</salute>
<signed rend="align(right)"><persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName></signed>
<signed rend="align(right)"><persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni rend="across" </persName></signed> <!--unterstreichen-->
<dateline>
<placeName ref="#l0132">Zürich</placeName><date when-iso="1916-02-14">14. Februar, 1916.-</date>.
</dateline>
</closer>
<pb n="4" facs="1916-02-14-bh_4.png" />
<!--Rückseite wieder?-->
</div>
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......
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