Commit bfc2e2f0 authored by christian's avatar christian

Apostroph statt Minutenzeichen

parent e8a95504
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<gap extent="3" unit="char" reason="strikethrough"/>
</del>
Im Frieden hat es sich wenigstens nicht so gezeigt –
<lb/>fast darf man glauben: da waren <choice><orig>sies</orig><reg>sie's</reg></choice> noch nicht. <choice><orig>Gewiß</orig><reg>Gewiss</reg></choice> wird ein
<lb/>fast darf man glauben: da waren <choice><orig>sies</orig><reg>sies</reg></choice> noch nicht. <choice><orig>Gewiß</orig><reg>Gewiss</reg></choice> wird ein
<lb/>Schiedsrichter einen Stecken brauchen, der jeden erreicht, der schuld ist.
<lb/>Aber <choice><orig>muß</orig><reg>muss</reg></choice> man sie vorher böse und unglücklich werden lassen? Sehen Sie
<lb/>böse und unglücklich, das ist im Materiellen identisch. Im Geistigen
......
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leiter"</title>. Den Text zum 3. habe ich fertig<note type="commentary" resp="#E0300313">"Totentanz der Prinzipien" war bereits am 15. Januar 1915 fertiggestellt worden.</note>, den zum 4. zu <lb/>
2 <choice><orig>Dritteilen</orig><reg>Drittteilen</reg></choice><note type="commentary" resp="#E0300313">Der Text zur Jakobsleiter wurde erst am 26. Mai 1917 abgeschlossen.</note>. Solange Friedensaussichten <choice><orig>waren</orig><reg>waren,</reg></choice> konnte ich
<lb/>arbeiten. Dann sank mein Mut wieder. Beim Militär
<lb/><choice><orig>wars</orig><reg>war's</reg></choice> mir natürlich nicht <choice><orig>möglich</orig><reg>möglich,</reg></choice> was zu arbeiten. Und
<lb/>jetzt: viel <choice><orig>ists</orig><reg>ist's</reg></choice> nicht. Zunächst möchte ich eine von
<lb/><choice><orig>wars</orig><reg>wars</reg></choice> mir natürlich nicht <choice><orig>möglich</orig><reg>möglich,</reg></choice> was zu arbeiten. Und
<lb/>jetzt: viel <choice><orig>ists</orig><reg>ists</reg></choice> nicht. Zunächst möchte ich eine von
<lb/>fast 10 Jahren angefangene <title key="E0400102">II. Kammersymphonie</title> vollenden,
<lb/>dann an meiner Symphonie weiterarbeiten. Dazwischen teilweise
<lb/>Neubearbeitung der <title key="E0400039">Harmonielehre</title> für
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<pb n="3"/>
Er ist ein sehr sympathischer Mensch. Zwischen <persName key="E0300112">Frau Mahler (Gropius)</persName> <lb/>
und mir <choice><orig>gabs</orig><reg>gab's</reg></choice> (fast ein Jahr lang) eine arge Verstimmung, die <lb/>
und mir <choice><orig>gabs</orig><reg>gabs</reg></choice> (fast ein Jahr lang) eine arge Verstimmung, die <lb/>
jetzt aufgehoben ist, deshalb weiß ich nicht allzuviel von ihr. <lb/>
Morgen aber komme ich zu ihr und werde sie von Ihnen grüßen.</p>
......
......@@ -154,7 +154,7 @@
<lb/>Weltweite des Gefühls ein sehr
<lb/>fein besaitetes Gemüth, ohne starke
<lb/>Kontrate, aber mit starker lyrischer
<lb/>Unterlage! - So ungefähr sagt's
<lb/>Unterlage! - So ungefähr sagts
<lb/>der Schulmeister, werden Sie ausrufen!
<lb/>Irrtum, ich finde alle diese Dinge in
<lb/>Ihren 3 Seiten vereinigt <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> habe
......
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</list></p>
<p><figure place="margin-left" resp="#recipient"><figDesc>Mit schwarzem Buntstift getätigte Markierung in Form zweier senkrechter Linie am linken Textrand des nachfolgenden Absatzes.</figDesc></figure>Ich <del rend="strikethrough">ha<choice><unclear reason="incomplete" cert="unknown">t</unclear><unclear reason="incomplete" cert="unknown">l</unclear><unclear reason="incomplete" cert="unknown">b</unclear></choice></del> glaube, in dieser
<lb/>Form würde Ihr Werk
<lb/>dem <choice><orig><persName key="E0300008">Schumann</persName>'schen</orig><reg><persName key="E0300008">Schumann</persName>schen</reg></choice>
<lb/>dem <choice><orig><persName key="E0300008">Schumann</persName>schen</orig><reg><persName key="E0300008">Schumann</persName>schen</reg></choice>
<lb/><choice><orig><title key="E0400299">op 17</title></orig><reg><title key="E0400299">op. 17</title></reg></choice> nicht nachstehen.</p>
<p rend="indent-first">Nach <placeName key="E0500108">Mannheim</placeName>
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<lb/>doch bitte ich gelegentlich
<lb/><persName key="E0300143">d’Albert</persName> zu grüßen
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300143">D’Albert</persName> und <persName key="E0300017">Busoni</persName> waren zwei der berühmtesten Pianisten ihrer Zeit. Zwischen ihnen scheint keine Korrespondenz bestanden zu haben. Überliefert sind einige Aussagen <persName key="E0300017">Busonis</persName>, aus denen hervorgeht, dass er <persName key="E0300143">d’Albert</persName> und dessen Spielweise nicht goutierte. <persName key="E0300049">Gottfried Galston</persName> notierte einige rückblickende Aussagen <persName key="E0300017">Busonis</persName>, in denen dieser <persName key="E0300143">d'Albert</persName> des Plagiats bezichtigt (<bibl><ref target="E0800119">Weindel 2000</ref>: 85</bibl>) und ihm abspricht, einer der <quote>größten Pianisten</quote> (<bibl><ref target="E0800119">dies.</ref>: 41</bibl>) zu sein, da <quote>der wirklich große Virtuose - ein Bahnbrecher, ein Markstein der Evolutionskurve sein müsse</quote> (<bibl><ref target="E0800119">ebd.</ref></bibl>).
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300143">D’Albert</persName> und <persName key="E0300017">Busoni</persName> waren zwei der berühmtesten Pianisten ihrer Zeit. Zwischen ihnen scheint keine Korrespondenz bestanden zu haben. Überliefert sind einige Aussagen <persName key="E0300017">Busonis</persName>, aus denen hervorgeht, dass er <persName key="E0300143">d’Albert</persName> und dessen Spielweise nicht goutierte. <persName key="E0300049">Gottfried Galston</persName> notierte einige rückblickende Aussagen <persName key="E0300017">Busonis</persName>, in denen dieser <persName key="E0300143">dAlbert</persName> des Plagiats bezichtigt (<bibl><ref target="E0800119">Weindel 2000</ref>: 85</bibl>) und ihm abspricht, einer der <quote>größten Pianisten</quote> (<bibl><ref target="E0800119">dies.</ref>: 41</bibl>) zu sein, da <quote>der wirklich große Virtuose - ein Bahnbrecher, ein Markstein der Evolutionskurve sein müsse</quote> (<bibl><ref target="E0800119">ebd.</ref></bibl>).
Zudem beklagt <persName key="E0300017">Busoni</persName>, offenbar nicht ganz neidlos, <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> Verhältnis zu Presse und Publikum: <quote>Lauter Dinge, die einem anderen das Genick gekostet hätten. Wie haben sie mir gelauert und ausgespäht nach schwachen Punkten!! Wie hätten sie mich abgeschlachtet, ihm aber geschah nicht nur nichts, sondern er steht da als der einzige Held</quote> (<bibl><ref target="E0800119">ebd.</ref>: 42</bibl>).
Verstärkt wurden diese Konkurrenzgedanken sicher auch dadurch, dass beide Pianisten mit <persName key="E0300037">Herrmann Wolff</persName> denselben Konzertagenten hatten: <quote>Damals hatte Wolff d’Albert, er mußte lanciert werden, zwei [Pianisten] konnte er nicht brauchen - also wurde Busoni nach Amerika spediert</quote> (<bibl>Dents mschr. Aufzeichnungen seiner Interviews mit Gerda Busoni; RML, Dents Papers, o. Sign. zitiert nach <ref target="E0800023">Weindel 2015</ref>: 792, Fußnote 1</bibl>).</note>
......
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<lb/>um des Interessanten willen. Ich
<lb/>würde dann, wenn Sie Lust fänden,
<lb/><persName key="E0300294">Harden</persName> schreiben, dass er Sie <choice><orig>einla<supplied reason="omitted">e</supplied>dt</orig><reg>einlädt</reg></choice>,
<lb/>wie <choice><sic>sichs</sic><corr>sich's</corr></choice> ja Ihnen gegenüber geziemt,
<lb/>wie <choice><sic>sichs</sic><corr>sichs</corr></choice> ja Ihnen gegenüber geziemt,
<lb/><choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> dann kö<choice><abbr></abbr><expan>nn</expan></choice>te die Sache losgehen.</p>
<p>Was meinen Sie dazu?</p> <p rend="inline">Ich selbst
<lb/>schreibe i<choice><abbr></abbr><expan>mm</expan></choice>er weniger Essays, desto
......
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</altIdentifier>
</msIdentifier>
<msContents>
<summary><persName key="E0300024">Schenker</persName> will mit dem Zusammenbau der <title key="E0400252">Fantasie</title> beginnen; hofft, dass <persName key="E0300143">d'Albert</persName> und <persName key="E0300017">Busoni</persName> bald etwas von ihm spielen.</summary>
<summary><persName key="E0300024">Schenker</persName> will mit dem Zusammenbau der <title key="E0400252">Fantasie</title> beginnen; hofft, dass <persName key="E0300143">dAlbert</persName> und <persName key="E0300017">Busoni</persName> bald etwas von ihm spielen.</summary>
<msItem>
<docDate resp="#unknown_hand"><date when-iso="1898" cert="low"/></docDate>
<incipit>Ihre Güte ist ausserordentlich. Ich besitze noch eine Manuscript der künftigen <title key="E0400252">Fantasie</title></incipit>
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<lb/>Zeit wieder so freundschaftlich
<lb/>bekräftigtes Wort einlösen wird?
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300024">Schenker</persName> und <persName key="E0300143">d’Albert</persName> korrespondierten bereits seit <date when-iso="1894">1894</date>, wobei die Briefe <persName key="E0300024">Schenkers</persName> verschollen sind. Überliefert sind jedoch die Antwortschreiben <persName key="E0300143">d’Alberts</persName>. <date when-iso="1894">1894</date> schrieb <persName key="E0300024">Schenker</persName> ein Porträt über <persName key="E0300143">d’Albert</persName>, für welches er in dessen Werke Einsicht nehmen wollte (vgl. <bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 55</bibl>). Zu dem Zeitpunkt äußert er sich noch euphorisch über das Spiel <rs key="E0300143">des Pianisten</rs>, welcher <quote>die Sprache von <persName key="E0300009">Brahms</persName></quote>, spräche, <quote>aber so schön, so vollkommen, daß man schwören möchte, es führe <persName key="E0300009">Brahms</persName> selbst das Wort. Nirgends spürt man den Fluch, den nachahmenden Naturen selbst die entliehene Begeisterung noch beklemmt, – Alles klingt so frei, sicher, eigen, als wäre <persName key="E0300143">d’Albert</persName> gar <persName key="E0300009">Brahms’</persName> Doppelgänger</quote> (<bibl><persName key="E0300024">Schenker</persName> in <title key="E0400401"><hi rend="italic">Eugen d'Albert</hi></title>, zitiert nach <ref target="E0800122">Federhofer 1990</ref>: 119</bibl>) Während <persName key="E0300024">Schenker</persName> sich über die <rs key="">beiden ersten Opern</rs> <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> noch anerkennend äußert, lassen sich bereits ab <date when-iso="1897">1897</date> deutlich kritischere Bemerkungen über diesen finden: <quote><persName key="E0300143">[D]’Albert</persName> spielt die <title key="E0400306">Variation meiner <title key="E0400252">Fantasie</title></title> à vista (<placeName key="E0500537">Hotel Bristol</placeName>). Der Künstler selbst eine unvollendete Persönlichkeit: es fehlt ihm zum großen Künstler, zum großen Menschen …</quote> (<bibl><ref type="sdo" target="OJ-01-01_1897-02/r0001"><persName key="E0300024">Schenkers</persName> Tagebucheintrag vom <date when-iso="1897-02-07">7.&#8239;Februar 1897</date></ref></bibl>. Siehe weiterführend die Einträge vom <date when-iso="1907-0204">4.2.1907</date>, <date when-iso="1907-02-08">8.2.1907</date>, <date when-iso="1912-02-08">8.2.1912</date>, <date when-iso="1912-11-15">15.11.1912</date> und <date when-iso="1913-12-05">5.12.1913</date>). Nichtsdestotrotz bewirkten <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> Empfehlungen nicht nur <date when-iso="1897">1897</date> die Veröffentlichung der <title key="E0400271"><hi rend="italic">5 kleinen Klavierstücke</hi></title>, welche er <persName key="E0300143">d’Albert</persName> zudem widmete, sondern auch <date when-iso="1905">1905</date> für <persName key="E0300024">Schenkers</persName> zweites theoretisches Werk <title key="E0400422"><hi rend="italic">Harmonielehre</hi></title> (vgl. <bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 22&#8239;f.</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300024">Schenker</persName> und <persName key="E0300143">d’Albert</persName> korrespondierten bereits seit <date when-iso="1894">1894</date>, wobei die Briefe <persName key="E0300024">Schenkers</persName> verschollen sind. Überliefert sind jedoch die Antwortschreiben <persName key="E0300143">d’Alberts</persName>. <date when-iso="1894">1894</date> schrieb <persName key="E0300024">Schenker</persName> ein Porträt über <persName key="E0300143">d’Albert</persName>, für welches er in dessen Werke Einsicht nehmen wollte (vgl. <bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 55</bibl>). Zu dem Zeitpunkt äußert er sich noch euphorisch über das Spiel <rs key="E0300143">des Pianisten</rs>, welcher <quote>die Sprache von <persName key="E0300009">Brahms</persName></quote>, spräche, <quote>aber so schön, so vollkommen, daß man schwören möchte, es führe <persName key="E0300009">Brahms</persName> selbst das Wort. Nirgends spürt man den Fluch, den nachahmenden Naturen selbst die entliehene Begeisterung noch beklemmt, – Alles klingt so frei, sicher, eigen, als wäre <persName key="E0300143">d’Albert</persName> gar <persName key="E0300009">Brahms’</persName> Doppelgänger</quote> (<bibl><persName key="E0300024">Schenker</persName> in <title key="E0400401"><hi rend="italic">Eugen dAlbert</hi></title>, zitiert nach <ref target="E0800122">Federhofer 1990</ref>: 119</bibl>) Während <persName key="E0300024">Schenker</persName> sich über die <rs key="">beiden ersten Opern</rs> <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> noch anerkennend äußert, lassen sich bereits ab <date when-iso="1897">1897</date> deutlich kritischere Bemerkungen über diesen finden: <quote><persName key="E0300143">[D]’Albert</persName> spielt die <title key="E0400306">Variation meiner <title key="E0400252">Fantasie</title></title> à vista (<placeName key="E0500537">Hotel Bristol</placeName>). Der Künstler selbst eine unvollendete Persönlichkeit: es fehlt ihm zum großen Künstler, zum großen Menschen …</quote> (<bibl><ref type="sdo" target="OJ-01-01_1897-02/r0001"><persName key="E0300024">Schenkers</persName> Tagebucheintrag vom <date when-iso="1897-02-07">7.&#8239;Februar 1897</date></ref></bibl>. Siehe weiterführend die Einträge vom <date when-iso="1907-0204">4.2.1907</date>, <date when-iso="1907-02-08">8.2.1907</date>, <date when-iso="1912-02-08">8.2.1912</date>, <date when-iso="1912-11-15">15.11.1912</date> und <date when-iso="1913-12-05">5.12.1913</date>). Nichtsdestotrotz bewirkten <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> Empfehlungen nicht nur <date when-iso="1897">1897</date> die Veröffentlichung der <title key="E0400271"><hi rend="italic">5 kleinen Klavierstücke</hi></title>, welche er <persName key="E0300143">d’Albert</persName> zudem widmete, sondern auch <date when-iso="1905">1905</date> für <persName key="E0300024">Schenkers</persName> zweites theoretisches Werk <title key="E0400422"><hi rend="italic">Harmonielehre</hi></title> (vgl. <bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 22&#8239;f.</bibl>).</note>
</p>
<p>Dass Sie einmal von mir was
......
......@@ -51,7 +51,7 @@
</altIdentifier>
</msIdentifier>
<msContents>
<summary><persName key="E0300024">Schenker</persName> bittet <persName key="E0300017">Busoni</persName> um Hilfe bei der Verlagsgewinnung von <orgName key="E0600002">Breitkopf &amp; Härtel</orgName> für die <title key="E0400252">Fantasie</title>; berichtet von einem Konzert <persName key="E0300143">d'Alberts</persName>.</summary>
<summary><persName key="E0300024">Schenker</persName> bittet <persName key="E0300017">Busoni</persName> um Hilfe bei der Verlagsgewinnung von <orgName key="E0600002">Breitkopf &amp; Härtel</orgName> für die <title key="E0400252">Fantasie</title>; berichtet von einem Konzert <persName key="E0300143">dAlberts</persName>.</summary>
<msItem>
<docDate><date when-iso="1898-02-15"/></docDate>
<incipit>Ich glaube endlich mit Allem, was Sie wünschten, fertig zu sein</incipit>
......@@ -264,7 +264,7 @@
<lb/>mir noch unbegreiflicher Rücksicht plötzlich
<lb/>meine Stücke ankündigte.
<note type="commentary" resp="#E0300317">In einem Brief an <persName key="E0300295">Kalbeck</persName> schreibt <persName key="E0300024">Schenker</persName>: <quote><persName key="E0300143">E. d’Albert</persName> überraschte mich mit der Ankündigung von vier Klavierstücken aus meinem <title key="E0400271">op. 4</title> für <date when-iso="1898-01-24">Montag Abend[sic]</date>. Somit ginge, was auch Sie mir riethen[sic], eine Erstaufführung meiner Sachen vor sich</quote> (<bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 16</bibl>).
 Siehe hierfür auch die Konzertankündigung in der <orgName key="E0600035">Neuen Freien Presse</orgName>: <quote>Eugen d' Albert hat zu seinem am <date when-iso="1898-01-24">Montag den 24.</date> d., -Abends, im <placeName key="E0500312">Saale Bösendorfer</placeName> stattfindenden Concert[sic] folgendes Programm festgestellt: […] <persName key="E0300024">Schenker</persName>, <rs key="E0400271">vier Clavierstücke</rs></quote> (<bibl><ref target="E0800128"><orgName key="E0600035">Neue Freie Presse</orgName> <date when-iso="1898-01-22">22.&#8239;Januar 1898</date></ref>: 7</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">In einem Brief an <persName key="E0300295">Kalbeck</persName> schreibt <persName key="E0300024">Schenker</persName>: <quote><persName key="E0300143">E. d’Albert</persName> überraschte mich mit der Ankündigung von vier Klavierstücken aus meinem <title key="E0400271">op. 4</title> für <date when-iso="1898-01-24">Montag Abend[sic]</date>. Somit ginge, was auch Sie mir riethen[sic], eine Erstaufführung meiner Sachen vor sich</quote> (<bibl><ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 16</bibl>).
 Siehe hierfür auch die Konzertankündigung in der <orgName key="E0600035">Neuen Freien Presse</orgName>: <quote>Eugen d Albert hat zu seinem am <date when-iso="1898-01-24">Montag den 24.</date> d., -Abends, im <placeName key="E0500312">Saale Bösendorfer</placeName> stattfindenden Concert[sic] folgendes Programm festgestellt: […] <persName key="E0300024">Schenker</persName>, <rs key="E0400271">vier Clavierstücke</rs></quote> (<bibl><ref target="E0800128"><orgName key="E0600035">Neue Freie Presse</orgName> <date when-iso="1898-01-22">22.&#8239;Januar 1898</date></ref>: 7</bibl>).</note>
Wegen <choice><orig>übergrosser</orig><reg>übergroßer</reg></choice>
<lb/>Länge <add place="above">des Progra<choice><abbr></abbr><expan>mm</expan></choice>s</add> spielte er nur 2 <add place="above">Stücke</add>, statt 4 <add place="above">(No<supplied reason="omitted">.</supplied> 1,2)</add>. Ich
......@@ -303,7 +303,7 @@
<lb/>für meine Sache.</p>
<p><persName key="E0300224">Heuberger</persName> <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> die <orgName key="E0600035"><choice><abbr>N.</abbr><expan>Neue</expan></choice> <choice><orig>freie</orig><reg>Freie</reg></choice> Presse</orgName> besprachen
<lb/><persName key="E0300143">d’Albert</persName><choice><orig>s'</orig><reg>s</reg></choice> <choice><orig>Concert</orig><reg>Konzert</reg></choice> überhaupt gar nicht,
<lb/><persName key="E0300143">d’Albert</persName><choice><orig>s</orig><reg>s</reg></choice> <choice><orig>Concert</orig><reg>Konzert</reg></choice> überhaupt gar nicht,
<lb/>weil in der <placeName key="E0500402">Oper</placeName> eine Gastgabe der Frau
<lb/><persName key="E0300296"><choice><orig>Rili</orig><reg>Lilli</reg></choice> Lehmann</persName> zugleich stattfand.
......@@ -346,11 +346,11 @@
er stehe mir i<choice><abbr></abbr><expan>mm</expan></choice>er, unter allen Umständen
<lb/>zur Verfügung.
<note type="commentary" resp="#E0300317">Auf welche Aussage <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> sich <persName key="E0300024">Schenker</persName> hier bezieht, konnte nicht ermittelt werden. Als Beispiel mag eine Zeile aus einem von <persName key="E0300143">d'Alberts</persName> Briefe an <persName key="E0300024">Schenker</persName> gelten: <quote>Bitte über mich ganz und gar zu verfügen; was in meinen schwachen Kräften steht, soll geschehen</quote> (<bibl>Brief <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> an <persName key="E0300024">Schenker</persName> vom <date when-iso="1896-04-05">05.&#8239;April 1896</date>, zitiert nach <ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 60</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">Auf welche Aussage <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> sich <persName key="E0300024">Schenker</persName> hier bezieht, konnte nicht ermittelt werden. Als Beispiel mag eine Zeile aus einem von <persName key="E0300143">dAlberts</persName> Briefe an <persName key="E0300024">Schenker</persName> gelten: <quote>Bitte über mich ganz und gar zu verfügen; was in meinen schwachen Kräften steht, soll geschehen</quote> (<bibl>Brief <persName key="E0300143">d’Alberts</persName> an <persName key="E0300024">Schenker</persName> vom <date when-iso="1896-04-05">05.&#8239;April 1896</date>, zitiert nach <ref target="E0800079">Federhofer 1985</ref>: 60</bibl>).</note>
Von Ihnen hängt es also
<lb/>nun ab, was ich zu <choice><orig>thun</orig><reg>tun</reg></choice> habe: <choice><orig>ich</orig><reg>Ich</reg></choice> denke,
<lb/>Sie brauchen <persName key="E0300143"><choice><abbr>d'Alb.</abbr><expan>d'Albert</expan></choice></persName>s Mithilfe nicht, <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice>
<lb/>Sie brauchen <persName key="E0300143"><choice><abbr>dAlb.</abbr><expan>dAlbert</expan></choice></persName>s Mithilfe nicht, <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice>
<lb/>es genügt, wenn ich gegenüber dem Verleger
<lb/>mit Ihrem schriftlichen Versprechen (vielleicht
<lb/>so?), dass <subst><del rend="overwritten">s</del><add place="across">S</add></subst>ie das Stück spielen wollen,
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<stamp xml:id="post_abs" rend="round border majuscule align(center)">
<placeName key="E0500012">Paris</placeName> XIV - <lb/><date when-iso="1913-01-15">15 <lb/>Janv <lb/>7 <hi rend="underline">30</hi>
<lb/> 13</date>
<lb/>D'Orleans </stamp>
<lb/>DOrleans </stamp>
</note>
<address rend="space-above">
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<note type="foliation" place="top-right" resp="#archive" rend="underline">4</note>
<lb/>Mir auch nicht nehmen, was der
<lb/>Arlecchino <note type="commentary" resp="#E0300417">Die Figur des
Arlecchino stammt aus der italienischen Theaterform der Commedia dell'arte,
Arlecchino stammt aus der italienischen Theaterform der Commedia dellarte,
die sich ab dem 16. Jahrhundert verbreitete. Für gewöhnlich wird er mit den Charaktereigenschaften naiv, fröhlich,
ironisch und lustig verkörpert.</note> wirklich ist. Sie, mit
<lb/>der edlen Haltung des Schöpfers,
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<persName key="E0300126">Rubiner</persName> erkundigt sich nach dem
Ergehen <persName key="E0300017">Busoni</persName>, da zwei Opern vom
Spielplan abgesetzt wurden; Beschreibt seine ablehnende Haltung zu
<persName key="E0300143">Albert, Eugen d'</persName> neuen Opern;
<persName key="E0300143">Albert, Eugen d</persName> neuen Opern;
Bezieht in einem kurzem Einschub Stellung zum Streit <persName
key="E0300084">Pfitzner</persName> - <persName key="E0300017"
>Busoni</persName>; Berichtet über die Entdeckung einer geeigneten
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<lb/>Ich las hier in der Confiserie, wo Zeitungen
<lb/>hängen (was meine Person anbetrifft, würde ich
<lb/>es wohl mehr Tabagie<note type="commentary" resp="#E0300446">Bezeichnung für Wirtschaften mit eher zweifelhaftem Ruf, in den Tabak genossen wurde</note> nennen) Berichte
<lb/>über die neuen Opern<note type="commentary" resp="#E0300446">tba</note> von d'Albert;
<lb/>über die neuen Opern<note type="commentary" resp="#E0300446">tba</note> von dAlbert;
<lb/>das scheint ein wahrhaft unwahrschein
<lb break="no"/>licher Dreck zu sein; da<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice> man dergleichen
<lb/>aufführt und nach dazu bespricht, beweist
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