Commit c03be4c3 authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper

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parent 4d8c8f25
......@@ -183,7 +183,7 @@
<choice><orig>Conc</orig><reg>Konz</reg></choice>erte</soCalled>
<note type="commentary" resp="#E0300314">Offenbar verwechselt <persName key="E0300023">Schönberg</persName> die Reihe zumindest ihrem Namen nach mit der von <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> veranstalteten; gemeint sind <persName key="E0300017">Busonis</persName> <orgName key="E0600003">Berliner Orchesterabende</orgName>.</note>
<note type="commentary" resp="#E0300314">Offenbar verwechselt <persName key="E0300023">Schönberg</persName> die Reihe zumindest ihrem Namen nach mit der von <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> veranstalteten; gemeint sind <persName key="E0300017">Busonis</persName> <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName>.</note>
in <placeName key="E0500029">Berlin</placeName>
<lb/>abhalten.
......
......@@ -129,7 +129,7 @@
<addrLine><fw type="postcard" place="margin-left" rend="tiny align(center)">Wohnung<lb/>(Straße und Hausnummer)</fw> <placeName key="E0500077">IX. Liechtensteinstraße 68/70</placeName></addrLine>
<addrLine rend="align(center)">II/22</addrLine>
</address>
</accMat>
</physDesc>
<history>
......@@ -196,7 +196,7 @@
<pb n="1"/>
<p rend="align(center)"><seg type="opener" subtype="salute">Verehrter:</seg> Ich habe <title key="E0400012">Pelleas <choice><abbr>u</abbr><expan>und</expan></choice> Melisande</title>
<p><seg type="opener" subtype="salute">Verehrter:</seg> Ich habe <title key="E0400012">Pelleas <choice><abbr>u</abbr><expan>und</expan></choice> Melisande</title>
<lb/>erhalten – und bis zu Ende durchgesehen.
<lb/>Sie sind ein Meister des Orchesters, das
<lb/>scheint mir auf den <choice><orig>E</orig><reg>e</reg></choice>rsten Eindruck zweifellos.
......@@ -219,7 +219,6 @@
<salute>Freundlichst ergeben</salute>
<signed rend="inline">Ihr <persName key="E0300017">F<reg>.</reg> Busoni</persName></signed>
</closer>
</div>
</body>
</text>
......
......@@ -216,7 +216,7 @@
<lb/>finden in der nächsten Sai
<lb break="no" rend="after:-"/>son <hi rend="underline">nicht</hi> statt
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte <date when-iso="1902">1902</date> die Konzertreihe der <orgName key="E0600003">Berliner Orchesterabende</orgName> ins Leben gerufen, welche unter Mithilfe seines Konzertagenten <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName> im <placeName key="E0500074">Beethovensaal</placeName> mit dem <orgName key="E0600007">Philharmonischen Orchester</orgName> stattfanden. Die starke Ausrichtung der Konzertprogramme auf unbekannte und zeitgenössische Werke aus dem gesamten europäischen Raum stieß jedoch bei einem Großteil des an <soCalled>deutscher</soCalled> Musik interessierten Publikums und bei der ebenso orientierten Fachpresse auf breite Ablehnung, so dass der Plan, drei Konzerte pro Saison aufzuführen, bald aufgegeben werden musste. Die Reihe wurde schließlich aus finanziellen Gründen mit dem letzten Konzert am <date when-iso="1909-01-02">2. Januar 1909</date> eingestellt (<bibl><ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;96 ff.</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte <date when-iso="1902">1902</date> die Konzertreihe der <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName> ins Leben gerufen, welche unter Mithilfe seines Konzertagenten <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName> im <placeName key="E0500074">Beethovensaal</placeName> mit dem <orgName key="E0600007">Philharmonischen Orchester</orgName> stattfanden. Die starke Ausrichtung der Konzertprogramme auf unbekannte und zeitgenössische Werke aus dem gesamten europäischen Raum stieß jedoch bei einem Großteil des an <soCalled>deutscher</soCalled> Musik interessierten Publikums und bei der ebenso orientierten Fachpresse auf breite Ablehnung, so dass der Plan, drei Konzerte pro Saison aufzuführen, bald aufgegeben werden musste. Die Reihe wurde schließlich aus finanziellen Gründen mit dem letzten Konzert am <date when-iso="1909-01-02">2. Januar 1909</date> eingestellt (<bibl><ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;96 ff.</bibl>).</note>
– (ich hatte
<lb/>bereits an Ihre <rs key="E0400023">Kammer
......
......@@ -163,14 +163,14 @@
<lb/>seinerzeit hatte ich eine Partitur von
<lb/><title key="E0400012">Pelleas <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Melisande</title> in Händen.
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300023">Schönberg</persName> hatte <persName key="E0300017">Busoni</persName> bereits <date when-iso="1903">1903</date> <rs key="E0400012">Pelleas und Melisande</rs> aus Anlass der Aufführung seiner <rs key="E0400017">Instrumentierung</rs> von <persName key="E0300024">Schenkers</persName> <rs key="E0400016">Syrischen Tänzen</rs> bei den <orgName key="E0600003">Berliner Orchesterabenden</orgName> angeboten (vgl. den <ref target="#D0100001">Brief vom <date when-iso="1903-09-10">10. September 1903</date></ref>) und eine Partitur zukommen lassen (vgl. den <ref target="#D0100003">Brief vom <date when-iso="1903-09-20">20. September 1903</date></ref>). Zu einer Aufführung war es nicht gekommen, da <persName key="E0300023">Schönberg</persName> eine anderweitige Darbietung des Werks (im Rahmen der Konzerte der <orgName key="E0600008">Vereinigung schaffender Tonkünstler</orgName>) in Aussicht hatte und die Partitur zurückforderte (vgl. den <ref target="#D0100005">Brief vom <date when-iso="1903-12-16">16. Dezember 1903</date></ref>; siehe auch <bibl><ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;101 f.</bibl>). <persName key="E0300017">Busoni</persName> scheint sich daran offenbar nicht mehr erinnert zu haben.</note>
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300023">Schönberg</persName> hatte <persName key="E0300017">Busoni</persName> bereits <date when-iso="1903">1903</date> <rs key="E0400012">Pelleas und Melisande</rs> aus Anlass der Aufführung seiner <rs key="E0400017">Instrumentierung</rs> von <persName key="E0300024">Schenkers</persName> <rs key="E0400016">Syrischen Tänzen</rs> bei den <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabenden</orgName> angeboten (vgl. den <ref target="#D0100001">Brief vom <date when-iso="1903-09-10">10. September 1903</date></ref>) und eine Partitur zukommen lassen (vgl. den <ref target="#D0100003">Brief vom <date when-iso="1903-09-20">20. September 1903</date></ref>). Zu einer Aufführung war es nicht gekommen, da <persName key="E0300023">Schönberg</persName> eine anderweitige Darbietung des Werks (im Rahmen der Konzerte der <orgName key="E0600008">Vereinigung schaffender Tonkünstler</orgName>) in Aussicht hatte und die Partitur zurückforderte (vgl. den <ref target="#D0100005">Brief vom <date when-iso="1903-12-16">16. Dezember 1903</date></ref>; siehe auch <bibl><ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;101 f.</bibl>). <persName key="E0300017">Busoni</persName> scheint sich daran offenbar nicht mehr erinnert zu haben.</note>
Die
<lb/><rs key="E0400017">Instrumentation</rs> von <persName key="E0300024">Schenker<orig></orig>s</persName> <rs key="E0400016">Tänzen</rs>
<lb/>(die ich in <placeName key="E0500029">Berlin</placeName> zur
Aufführung brachte)
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte die <rs key="E0400016">Syrischen Tänze</rs> von <persName key="E0300024">Schenker</persName> in der <rs key="E0400017">Instrumentation</rs> von <persName key="E0300023">Schönberg</persName> im Rahmen des dritten Konzerts der <orgName key="E0600003">Berliner Orchesterabende</orgName> am <date when-iso="1903-11-05">5. November 1903</date> aufgeführt <bibl>(<ref target="#E0800019"/>, S.&#8239;332 f.)</bibl>.</note>
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte die <rs key="E0400016">Syrischen Tänze</rs> von <persName key="E0300024">Schenker</persName> in der <rs key="E0400017">Instrumentation</rs> von <persName key="E0300023">Schönberg</persName> im Rahmen des dritten Konzerts der <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName> am <date when-iso="1903-11-05">5. November 1903</date> aufgeführt <bibl>(<ref target="#E0800019"/>, S.&#8239;332 f.)</bibl>.</note>
<lb/>bewies den bewunderungswürdigen Orchester<choice><orig>-<lb break="no"/>V</orig><reg>v</reg></choice>irtuosen. Von diesen gegebenen Punkten
<lb/>ausgehend, waren mir <rs key="E0400019">Ihre Klavierstücke</rs>
......
......@@ -542,7 +542,7 @@
<lb/>weitab geführt<choice><orig>, von dem</orig><reg> von dem,</reg></choice> was ich
<lb/>schon für erreicht hielt.
<note type="commentary" resp="#E0300317">Im Sommer <date when-iso="1909">1909</date> vollendete <persName key="E0300023">Schönberg</persName> die <title key="E0400013">Fünf Orchesterstücke op.&#8239;16</title>. Dieses Werk gilt als eines der Hauptwerke von <persName key="E0300023">Schönbergs</persName> Atonalität. <persName key="E0300023">Schönberg</persName> nahm <date when-iso="1909">1909</date> auch mit <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> Kontakt auf, konnte ihn aber nicht für die Aufführung der <rs key="E0400013">Orchesterstücke</rs> mit dem <orgName key="E0600007">Berliner Philharmonischen Orchester</orgName> gewinnen. Erst <date when-iso="1912">1912</date> wurde das <rs key="E0400013">Werk</rs> schließlich aufgeführt (vgl. die Briefe von <persName key="E0300023">Schönberg</persName> an <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> vom <ref type="ext" subtype="asc" target="#6583"><date when-iso="1909-07-14">14. Juli 1909</date></ref> und <ref type="ext" subtype="asc" target="#6584"><date when-iso="1909-07-28">28. Juli 1909</date></ref>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">Im Sommer <date when-iso="1909">1909</date> vollendete <persName key="E0300023">Schönberg</persName> die <title key="E0400013">Fünf Orchesterstücke op.&#8239;16</title>. Dieses Werk gilt als eines der Hauptwerke von <persName key="E0300023">Schönbergs</persName> Atonalität. <persName key="E0300023">Schönberg</persName> nahm <date when-iso="1909">1909</date> auch mit <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> Kontakt auf, konnte ihn aber nicht für die Aufführung der <rs key="E0400013">Orchesterstücke</rs> mit dem <orgName key="E0600007"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Philharmonischen Orchester</orgName> gewinnen. Erst <date when-iso="1912">1912</date> wurde das <rs key="E0400013">Werk</rs> schließlich aufgeführt (vgl. die Briefe von <persName key="E0300023">Schönberg</persName> an <persName key="E0300022">Richard Strauss</persName> vom <ref type="ext" subtype="asc" target="#6583"><date when-iso="1909-07-14">14. Juli 1909</date></ref> und <ref type="ext" subtype="asc" target="#6584"><date when-iso="1909-07-28">28. Juli 1909</date></ref>).</note>
</p>
......
......@@ -151,7 +151,7 @@
<lb/>Sie <hi rend="underline">mich</hi> ausersehen haben, um
<lb/>Ihrem Herzen Luft zu machen.</p>
<p rend="indent-first">Bei dem Züricher III. Symphonie=
<p rend="indent-first">Bei dem <placeName key="E0500132">Züricher</placeName> III. Symphonie=
<lb/>Konzert stand Ihr "<title key="E0400012">Pelleas und
<lb/>Melisande</title>" auf dem Programm,
<lb/>und schon freuten sich die
......
......@@ -351,7 +351,7 @@
<lb/><persName key="E0300009">Brahms</persName><choice><orig><rs key="E0400303">Conzert</rs></orig><reg><rs key="E0400303">Konzert</rs></reg></choice> erlaubte ich mir, <persName key="E0300026">Herrn Weingartner</persName>
<lb/>in der <placeName key="E0500002">Wiener</placeName> <orgName key="E0600123" rend="dq-du">Neuen Revue</orgName> zu belasten.
<note type="commentary" resp="#E0300317">In besagtem Aufsatz <title key="E0800210">Die Berliner Philharmoniker</title> aus der <orgName key="E0600123">Neuen Revue</orgName> übt <persName key="E0300024">Schenker</persName> besonders Kritik am Dirigenten <persName key="E0300026">Felix Weingartner</persName> in Bezug auf das Tempo: <quote>Auch fielen als starke Verstöße gegen Meister <persName key="E0300009">Brahms</persName> die zu schnellen Tempi in der <title key="E0400414">tragischen Ouverture</title>, sowie im <title key="E0400303">Clavierconcert D-moll</title> auf. Das Gewissen <persName key="E0300026">Weingartner’s</persName> hat sie zu tragen</quote> (zit. nach <bibl><ref target="#E0800122"/>, S. 224</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">In besagtem Aufsatz <title key="E0800210">Die <placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Philharmoniker</title> aus der <orgName key="E0600123">Neuen Revue</orgName> übt <persName key="E0300024">Schenker</persName> besonders Kritik am Dirigenten <persName key="E0300026">Felix Weingartner</persName> in Bezug auf das Tempo: <quote>Auch fielen als starke Verstöße gegen Meister <persName key="E0300009">Brahms</persName> die zu schnellen Tempi in der <title key="E0400414">tragischen Ouverture</title>, sowie im <title key="E0400303">Clavierconcert D-moll</title> auf. Das Gewissen <persName key="E0300026">Weingartner’s</persName> hat sie zu tragen</quote> (zit. nach <bibl><ref target="#E0800122"/>, S. 224</bibl>).</note>
</p>
<p>So ist ja recht? </p>
......
......@@ -208,7 +208,7 @@
<lb/>ich <persName key="E0300223">Nov<choice><orig>a</orig><reg>á</reg></choice>ček</persName><orig></orig>s <rs key="E0400300"><choice><orig>Concert</orig><reg>Konzert</reg></choice></rs>
<lb/>einzuführen versuchte.
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300223">Ottokar Nováčeks</persName> <title key="E0400300">Concerto Eroico</title> hatte <persName key="E0300017">Busoni</persName> als Solist unter <persName key="E0300025">Nikisch</persName> mit den <orgName key="E0600007">Berliner Philharmonikern</orgName> <date when-iso="1896">1896</date> uraufgeführt. Das Werk wurde aufgrund seines Misserfolges bald wieder abgesetzt: <quote>Und hervor trat <persName key="E0300017">Herr Ferruccio Busoni</persName> und spielte (zum 1. Mal) ein <title rend="dq-du">Concerto eroico (op. 8)</title> von <persName key="E0300223">O. Nováček</persName>. Wenn Du, verehrter Leser, einen großen Kettenhund mit den Vorderpfoten auf die Klaviatur stellst und ihn dann von hinten durchpeitschest, hat der Zuhörer genau denselben Effekt, als wenn dies slavische Radaukonzert gespielt wird, das sämtliche Klavier-Treffübungen planlos aneinanderreiht. Wie konnte man diese Novität hervorzerren? Ist es gut bezahlt worden? Andernfalls wär’s unbegreiflich!</quote> (<bibl><ref target="#E0600127"/></bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317"><persName key="E0300223">Ottokar Nováčeks</persName> <title key="E0400300">Concerto Eroico</title> hatte <persName key="E0300017">Busoni</persName> als Solist unter <persName key="E0300025">Nikisch</persName> mit den <orgName key="E0600007"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Philharmonikern</orgName> <date when-iso="1896">1896</date> uraufgeführt. Das Werk wurde aufgrund seines Misserfolges bald wieder abgesetzt: <quote>Und hervor trat <persName key="E0300017">Herr Ferruccio Busoni</persName> und spielte (zum 1. Mal) ein <title rend="dq-du">Concerto eroico (op. 8)</title> von <persName key="E0300223">O. Nováček</persName>. Wenn Du, verehrter Leser, einen großen Kettenhund mit den Vorderpfoten auf die Klaviatur stellst und ihn dann von hinten durchpeitschest, hat der Zuhörer genau denselben Effekt, als wenn dies slavische Radaukonzert gespielt wird, das sämtliche Klavier-Treffübungen planlos aneinanderreiht. Wie konnte man diese Novität hervorzerren? Ist es gut bezahlt worden? Andernfalls wär’s unbegreiflich!</quote> (<bibl><ref target="#E0600127"/></bibl>).</note>
<lb/>Die Widmung betrachte
<lb/>ich als eine Ehre, die
......
......@@ -228,7 +228,7 @@
<lb/>der gar kein Streit ist, sondern von
<lb/>der einen Seite Unrecht und dumpfes, niedriges
<lb/>Niveau, von der anderen&#8239;: das Ideenreich.
<lb/>Mit schwerem Geschütz, in Berlin und hier,
<lb/>Mit schwerem Geschütz, in <placeName key="E0500029">Berlin</placeName> und hier,
<lb/>gleichzeitig. –
</p>
<p>Ich glaube, ich bin ganz leichtfertig
......
......@@ -315,7 +315,7 @@
<lb/>von mir, wie ich jetzt zeigte.
</p>
<p rend="intend">
<p rend="indent">
Von mir, dem eingefleischtesten
<lb/>und unausrottbarsten Gro
<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice>städter,
......
......@@ -236,7 +236,7 @@
Weiteres, das hei<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice>t: bis <lb/> auf Ihre hoffentlich baldige Wiederkunft, oder <lb/> bis
auf Ihr Veto. &#8211; Ich tat dies zunächst ohne <lb/> Bedenken, weil Sie selbst <!-- Wann haben sich Busoni und Rubiner zuletzt in Zürich gesehen? -->
mir in <placeName key="E0500132">Zürich</placeName> die Schwierig <lb break="no"
/>keiten als mehr berlinischer Art und vor allem <lb/> durch <persName
/>keiten als mehr <placeName key="E0500029">berlinischer</placeName> Art und vor allem <lb/> durch <persName
key="E0300351">Rita</persName> zu entscheiden dargelegt hatten. Die <lb/>
drei Gründe waren: <choice><orig>1.)</orig><reg>Erstens,</reg></choice> der persönliche Grund: <lb/> Dass Ihre Wohnung der herrlichste Arbeits
<lb break="no"/>platz von der Welt ist, voll von Wundern, <pb n="2"
......
......@@ -144,7 +144,7 @@
– Wann werde
<lb/>ich selbst Sie kennenlernen?
<lb/>(Es verlautet, dass Sie vielleicht
<lb/>bald näher zu Berlin kommen<reg>.</reg>)
<lb/>bald näher zu <placeName key="E0500029">Berlin</placeName> kommen<reg>.</reg>)
<note type="commentary" resp="#E0300388">Tatsächlich war <persName key="E0300111">Bekker</persName> anlässlich der Uraufführung der Kantate <title key="E0400353">Von deutscher Seele</title> von <persName key="E0300084">Hans Pfitzner</persName> am <date when-iso="1922-01-27">27. Januar 1922</date> in Berlin. Dazu äußerte er sich in zwei Rezensionen in der <orgName key="E0600070">Frankfurter Zeitung</orgName> (<date when-iso="1922-01-28">28. Januar 1922</date>, Abendblatt; <date when-iso="1922-02-09">9. Februar 1922</date>, 1. Morgenblatt; <bibl>vgl. <ref target="#E0800171"/>, S. 704</bibl>). Ob es zu einem Treffen mit <persName key="E0300017">Busoni</persName> gekommen ist, geht aus dem Briefwechsel nicht hervor.</note>
......
......@@ -254,7 +254,7 @@
</subst>
</note>
<fw type="letterhead" place="top-center" rend="caps large bold">
<orgName key="E0600130">Berliner Hôtel-Gesellschaft</orgName>
<orgName key="E0600130"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Hôtel-Gesellschaft</orgName>
</fw>
<fw type="letterhead" place="left" rend="align(center) tiny">
......@@ -320,7 +320,7 @@
<note type="commentary" resp="#E0300361">
Am <date when-iso="1904-11-10">10. November 1904</date> fand das 4. Konzert in der von <persName key="E0300017">Busoni</persName>
initiierten Reihe der <orgName key="E0600003">Berliner Orchesterabende</orgName> (Novitäten-Konzerte) statt. Unter der Leitung von <persName key="E0300509">Karl Muck</persName>
initiierten Reihe der <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName> (Novitäten-Konzerte) statt. Unter der Leitung von <persName key="E0300509">Karl Muck</persName>
kamen im ersten Teil des Programms <persName key="E0300010">Mozarts</persName> Ouvertüre zur <title key="E0400387">Entführung aus dem Serail</title>
(mit einem Konzertschluss von <persName key="E0300017">Busoni</persName>) und der dritte Satz (Hymnus) aus <persName key="E0300223">Ottokar Nováčeks</persName>
<title key="E0400039">Streichquartetts op. 13</title> in einer Version für volles Streichorchester zur Aufführung. (bei <bibl><ref target="#E0800253">Weindel 2004a</ref>, S. 30</bibl>
......@@ -344,7 +344,7 @@
<note type="commentary" resp="#E0300361">
Gemeint ist eine <ref target="#E0800252">Konzertrezension</ref> von <persName key="E0300032">Leopold Schmidt</persName>, die am
<date when-iso="1904-11-11">Tag nach der Uraufführung</date> von <persName key="E0300017">Busonis</persName> <title key="E0400014">Klavierkonzert</title>
im <orgName key="E0600050">Berliner Tageblatt</orgName> abgedruckt wurde. <q>Dem Ganzen gegenüber konnte ich eine peinliche Empfindung nicht loswerden</q>,
im <orgName key="E0600050"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Tageblatt</orgName> abgedruckt wurde. <q>Dem Ganzen gegenüber konnte ich eine peinliche Empfindung nicht loswerden</q>,
schreibt <persName key="E0300032">Schmidt</persName> im letzten Absatz, und dann: <q>Es mutet an wie die musikalische Pose eines Mannes, der um jeden Preis
bedeutend und neu sein will, der seine Herrschaft der Mittel mißbraucht, weil er uns im Grunde nichts zu sagen hat.</q> Das Zugeständnis, dass
<persName key="E0300017">Busonis</persName> <rs key="E0400014">Werk</rs> das <q>Resultat einer jahrelangen ernsten Arbeit</q> ist, konnte
......
......@@ -207,7 +207,7 @@
<lb/>gehe, das <choice><orig>C</orig><reg>K</reg></choice>lavier zu prüfen.</p>
<p rend="indent-first">Für <ref type="E010007" target="#D0100525">Ihren letzten Brief</ref> und
<lb/>dessen guten Inhalt 1000 Dank
<lb break="no"/>gebete. Der Züricher Abend <!-- Kommentar über Konzert -->würde sich
<lb break="no"/>gebete. Der <placeName key="E0500132">Züricher</placeName> Abend <!-- Kommentar über Konzert -->würde sich
<lb/>in meiner <choice><orig>C</orig><reg>K</reg></choice>omponisten Geschichte
<lb/>dem Amsterdammer <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Bolognaser <!-- Kommentar über Komponisten -->
<lb/>glänzend anreihen! </p>
......
......@@ -255,7 +255,7 @@
<lb break="no"/>bedingungen machen es nötig meine<del rend="strikethrough">n</del>
<lb/>nächsten <choice><orig>C</orig><reg>K</reg></choice>oncertpläne <note type="commentary" resp="#E0300364">Das Extra-Konzert am 11. Feb. 1908 an der <orgName key="E0600024">Tonhalle-Gesellschaft</orgName>, <placeName key="E0500132">Zürich</placeName></note> rechtzeitig fest zu
<lb break="no"/>stellen <choice><abbr>u</abbr><expan>und</expan></choice> so w<choice><orig>ae</orig><reg>ä</reg></choice>re es mir sehr erwünscht
<lb/>auch die schöne Züricher Gelegenheit bald
<lb/>auch die schöne <placeName key="E0500132">Züricher</placeName> Gelegenheit bald
<lb/><soCalled rend="dq-uu">buchen</soCalled> zu können. Ich dachte als
<lb/>Programme: Das <soCalled rend="dq-uu"><choice><orig>Concerto</orig><reg>Konzert</reg></choice></soCalled> – die <title key="E0400170">24 Préludes</title>
<lb/>von <persName key="E0300137">Chopin</persName> und den <title key="E0400365"><soCalled rend="dq-uu">To<choice><sic>d</sic><corr>t</corr></choice>entanz</soCalled></title> vorzuschlagen.
......
......@@ -213,7 +213,7 @@
</note>
<lb rend="center"/>der Gipfelpunkt Ihres instrumentalen
<lb/>Schaffens, soweit ich es ke<choice><abbr></abbr><expan>nn</expan></choice>e. Die Werke
<lb/>der Züricher Epoche<note type="commentary" resp="#E0300390">Diese Epoche dauerte von etwa 1915 bis 1920 an. Es ist verwunderlich, dass <persName key="E0300208">Freund</persName> angeblich diese Werke alle nicht zu kennen scheint.</note> ke<choice><abbr></abbr><expan>nn</expan></choice>e ich allerdings
<lb/>der Zürcher Epoche<note type="commentary" resp="#E0300390">Diese Epoche dauerte von etwa 1915 bis 1920 an. Es ist verwunderlich, dass <persName key="E0300208">Freund</persName> angeblich diese Werke alle nicht zu kennen scheint.</note> ke<choice><abbr></abbr><expan>nn</expan></choice>e ich allerdings
<lb/>nicht. Und ebenso nahm mich schon beim
<lb/>ersten Lesen die <title key="E0400015">Berceuse</title> mit ihrem
<lb/>Sti<choice><abbr></abbr><expan>mm</expan></choice>ungszauber gefangen. Von den Sona
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