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<lb/><choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> <choice><sic>ich</sic><corr>ich,</corr></choice> ohne es zu wollen, irgendwo angestoßen sei. Nun klärte
<lb/>es sich glücklicherweise anders auf.</p>
<p>Nun zur Sache selbst: Sie haben wohl sehr recht, <choice><sic>daß</sic><corr>dass</corr></choice> der
<lb/>zwar gut gemeinte <choice><sic>Aufruf,</sic><corr>Aufruf</corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller">Am <date when-iso="1911-09-16">16. September 1911</date> war im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> ein <ref target="https://archive.org/stream/Pan1910-111.jgnr.1-22?ui=embed#page/n784/mode/1up' width='480px' height='430px">Artikel</ref> mit einer Ankündigung von <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Umzug nach Berlin sowie einem Aufruf an potenzielle Schüler veröffentlicht worden (vgl. hierzu Kommentierung des <ref target="#1911-09-16-bs">Briefes vom <date when-iso="1911-09-16">16. September 1911</date></ref>).</note> etwas wenig wirksam ist. Vor
<lb/>zwar gut gemeinte <choice><sic>Aufruf,</sic><corr>Aufruf</corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller">Am <date when-iso="1911-09-16">16. September 1911</date> war im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> ein <ref target="https://archive.org/stream/Pan1910-111.jgnr.1-22?ui=embed#page/n784/mode/1up' width='480px' height='430px">Artikel</ref> erschienen, welcher den Umzug <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> nach <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> ankündigte und darüber hinaus um potenzielle Schüler warb (vgl. hierzu Kommentierung des <ref target="#1911-09-16-bs">Briefes vom <date when-iso="1911-09-16">16. September 1911</date></ref>).</note> etwas wenig wirksam ist. Vor
<lb/>Allem fehlt ihm die nötige sachliche Klarheit. Derlei Dinge
<lb/>dürfen nicht mit ungewöhnlichen Worten und schönklingenden
<lb/>Satzkonstruktionen gesagt werden, sondern <add place="above">nur</add> mit den nüchternsten
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<note resp="#maximilian.furthmüller" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (188)</bibl> und
<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref> (188)</bibl> fälschlich: <quote>„nicht“</quote>.</note>
</sic><corr>nicht</corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0042">Kerr</persName> zählte zu <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Unterstützern in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>, hatte ebenfalls den Aufruf im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> unterzeichnet und mitformuliert (<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref></bibl>). <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> lernte <persName ref="#p0042">Kerr</persName> persönlich erst im Herbst <date when-iso="1911">1911</date> in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> kennen (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 136</bibl>).</note> und bin ihm sehr dankbar für
</sic><corr>nicht</corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0042">Kerr</persName> zählte zu <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Unterstützern in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName>, hatte ebenfalls den Aufruf im <orgName ref="#o0005">Pan</orgName> unterzeichnet und auch mitformuliert (<bibl><ref target="#b0005">Theurich 1979</ref></bibl>). <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> lernte <persName ref="#p0042">Kerr</persName> persönlich erst im Herbst <date when-iso="1911">1911</date> in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> kennen (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 136</bibl>).</note> und bin ihm sehr dankbar für
<lb/>seine Absicht. Aber ich bin sicher, wenn Sie es vorher gelesen
<lb/>hätten, <choice><sic>wärs</sic><corr>wär&#8217;s</corr></choice> günstig gewesen.</p>
<p>Ich meine die ganze Aktion <choice><sic>müßte</sic><corr>müsste</corr></choice> etwas energischer
<lb/><choice><sic>angefaßt</sic><corr>angefasst</corr></choice> werden. Ich habe beispielsweise Herrn <persName ref="#p0028">Clark</persName><note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hatte <persName ref="#p0028">Clark</persName> am <date when-iso="1910-10-31">31. Oktober 1910</date> anlässlich einer Aufführung von <rs ref="#w0012">&#8222;Pelleas und Melisande&#8220;</rs> in <placeName ref="#l0029">Berlin</placeName> durch <persName ref="#p0041">Fried</persName> kennengelernt. <persName ref="#p0028">Clark</persName> zählte fortan zu <persName ref="#p0023">Schönbergs</persName> Unterstützern (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 124&#8239;f.</bibl>).</note> einen
<lb/>Entwurf für eine
<note resp="#maximilian.furthmüller" type="ed_t_1977" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (188)</bibl> fälschlich: <quote>„seine“</quote>.</note> Ankündigung meiner Kurse<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hatte bereits im Rahmen seines ersten Berliner Aufenthalt zwischen <date from-iso="1902" to-iso="1903">1902 und 1903</date> am <orgName ref="#o0012">Stern'schen Konservatorium</orgName> gelehrt &#8211; auf Empfehlung von <persName ref="#p0022">Strauss</persName> hatte er Kurse in Harmonielehre gegeben (<bibl><ref target="#b0026">Schenk 2001</ref>, S. 80</bibl>). Im Winter <date when-iso="1911">1911</date> nun gab <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> eine Vortragsreihe zu Ästhetik und Kompositionslehre (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 136</bibl>), die außerhalb des eigentlichen Lehrplans stattfand. Das <orgName ref="#o0012">Konservatorium</orgName> stellte lediglich einen Saal zur Verfügung und übernahm die Bekanntmachung der Veranstaltungen, verlangte im Gegenzug jedoch ein Drittel der Einnahmen. Die Vorträge fanden zwischen dem <date when-iso="1911-11-20">20. November 1911</date> und dem <date when-iso="1912-01-29">29. Januar 1912</date> statt. Am ersten Termin nahmen auch <persName ref="#p0017">Ferruccio</persName> und <persName ref="#p0059">Gerda Busoni</persName> teil (<bibl><ref target="#b0026">Schenk 2001</ref>, S. 82&#8239;f.</bibl>). Der Reihe war jedoch kein großer Erfolg beschieden (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 139</bibl>).</note>geschickt. Ich
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (188)</bibl> fälschlich: <quote>„seine“</quote>.</note> Ankündigung meiner Kurse<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0023">Schönberg</persName> hatte bereits im Rahmen seines ersten Berliner Aufenthalts zwischen <date from-iso="1902" to-iso="1903">1902 und 1903</date> am <orgName ref="#o0012">Stern'schen Konservatorium</orgName> gelehrt &#8211; auf Empfehlung von <persName ref="#p0022">Strauss</persName> hatte er Kurse in Harmonielehre gegeben (<bibl><ref target="#b0026">Schenk 2001</ref>, S. 80</bibl>). Im Winter <date when-iso="1911">1911</date> nun gab <persName ref="#p0023">Schönberg</persName> eine Vortragsreihe zu Ästhetik und Kompositionslehre (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 136</bibl>), die außerhalb des eigentlichen Lehrplans stattfand. Das <orgName ref="#o0012">Konservatorium</orgName> stellte lediglich einen Saal zur Verfügung und übernahm die Bekanntmachung der Veranstaltungen, verlangte im Gegenzug jedoch ein Drittel der Einnahmen. Die Vorträge fanden zwischen dem <date when-iso="1911-11-20">20. November 1911</date> und dem <date when-iso="1912-01-29">29. Januar 1912</date> statt. Am ersten Termin nahmen auch <persName ref="#p0017">Ferruccio</persName> und <persName ref="#p0059">Gerda Busoni</persName> teil (<bibl><ref target="#b0026">Schenk 2001</ref>, S. 82&#8239;f.</bibl>). Der Reihe war jedoch kein großer Erfolg beschieden (<bibl><ref target="#b0001">Stuckenschmidt 1974</ref>, S. 139</bibl>).</note>geschickt. Ich
<lb/><choice><sic>hatte
<note resp="#maximilian.furthmüller" type="ed_t" subtype="minor">
<bibl><ref target="#b0004">Theurich 1977</ref> (188)</bibl> und
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