Commit cdc0796f authored by Claudio Fuchs's avatar Claudio Fuchs
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<title>Brief von Ferruccio Busoni an Arnold Schönberg
<lb/>(Berlin, 26. August 1909)</title>
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<publisher>Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
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<title type="main">Der Nachlass Ferruccio Busonis in der
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Busoni zitiert Passagen eines Briefes an Breitkopf und Härtel,
in dem er über Schönberg, dessen eingesendete Klavierstücke, seine Bewunderung darüber
sowie über sein Transkriptionsprojekt schreibt. Zudem zitiert er die Passagen
für das Vorwort, die er ebenfalls an Breitkopf und Härtel geschrieben hat.
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<docDate when="1909-08-26"/>
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scribe="author" scribeRef="#p0017">Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in
schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.</handNote>
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scribe="archivist">Vermutlich Hand des Archivars, der die Stemplung vorgenommen hat.
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<origin>Der Brief wurde in <origPlace ref="#l0029">Berlin</origPlace>
am <origDate when-iso="1909-08-26">26. August 1909</origDate> verfasst.</origin>
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<p>Seminar «Der Nachlass Ferruccio Busonis in der Staatsbibliothek zu Berlin:
digitale Textedition ausgewählter Quellen mit TEI»</p>
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<!-- Der hier codierte Brief ist die Antwort auf: Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni vom 20.07.1909->
<ref type="previous" target="#........">Vorheriger Brief im Briefwechsel:
<persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName>
an <persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName>
(<date when-iso="1909-08-24">24. August 1909</date>).
</ref>
<!-- Der vorherige Brief innerhalb dieser Korrespondenz ist dieser:Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni vom 31.07.1909->
<ref type="replyFrom" target="#........">Auf diesen Brief antwortet der
von <persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName>
an <persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName>
am <date when-iso="1909-08-13">13. August 1909</date>.
</ref>
<!-- Der nächste Brief innerhalb dieser Korrespondenz ist dieser:Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni vom 13.08.1909->
<ref type="previous" target="#........">Vorheriger Brief im Briefwechsel:
<persName ref="#p0023">Arnold Schönberg</persName>
an <persName ref="#p0017">Ferruccio Busoni</persName>
(<date when-iso="1909-08-24">24. August 1909</date>).
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<div type="transcription">
<pb n="1" facs="1909-08-26-bs_1.png"/>
<opener>
<salute rend="align(left)">Sehr geehrter Herr Schönberg--,</salute>
</opener>
<div>
<p>Ihr Brief, so interessant
<lb/>er ist - wenn auch mit einigen Widersprüchen -
<lb/>und wiederum zur Zustimmung zwingend - kann
<lb/>ich heute leider nicht ausführlich beantworten.
<lb/>Ich danke Ihnen u. <hi rend="underline">glaube alles zu verstehen</hi>,
<lb/>künstlerisch u. moralisch.
</p>
</div>
<div>
<p>Heute erlaubte ich mir hinter Ihrem Rücken (u.A.)
<lb/>folgendes an <hi rend="underline">Breitkopf u. Härtel </hi> zu schreiben: (wörtlich)
<lb/>"Ich stehe seit ein Paar Monaten in Correspondenz
<lb/>"mit einem mir sonst persönlich unbekannten
<lb/>"Arnold Schönberg. - Die Veranlassung war
<lb/>"seine Einsendung von drei eigenen Klavier-
<lb break="no"/>"stücken. - Darin erweist sich Schönberg als ein
<lb/>"höchst eigenartiger , ja seltsamer, jedoch -
<lb/>"wie seine Briefe darlegen - zielbewusster Geist.
<lb/>"Die Stücke interessierten mich in dem Grade,
<lb/>"dass ich eines davon für meine Conzert-
<lb break="no"/>"Zwecke "transcribirte" Dieser Trans-scription
<lb/>"sollen (zur Verstädnigung) die wenigen Worte
<lb/>"- die ich Ihnen hier als Erläuterung beilege -
<lb/>"vorausgehen. - <hi rend="underline">Ohne sein Wissen</hi> frage
<lb/>"ich an, ob Sie dem hochstrebenden
<lb/>"Manne die allerdings ganz "unpopulären"
<lb/>"aber bedeutsamen 3 Stücke (von etwa 4
<lb/>"Druckseiten jedes) - unter Ihrer Flagge in
<lb/>"die Öffentlichkeit helfen wollten".
</p>
</div>
<div>
<p>
<lb/>Ich citiere an <hi rend="underline">Br. u. H.</hi> meine Transcription
<lb/>"für meine Concertzwecke" <hi rend="underline">nur</hi>, um diesen Leuten
<lb/>klar zu machen, wie <del rend="strikethrough">sehr</del>stark mein Interesse
<lb/>an den Stücken ist. - Ich selbst sehe von der
<lb/>Transcription ab, sende aber das kleine
<lb/>Vorwort an Br. u. H., welches noch einiges
<lb/>hinzufügt, um ihre Verleger-Neugier zu er-
<lb break="no"/>wecken. - Das Vorwort lautet:
<note type="stamp" place="bottom" rend="align(right)" resp="#archivist">
</note>
<pb n="2" facs="1909-08-26-bs_2.png"/>
"In einer kleinen Schrift, welche sich
<lb/>"vornimmt, breiteren Anschauungen einen
<lb/>"Weg zu bahnen, findet sich der Satz:
</p>
<p>
<lb/>'Kaleidoskopisches Durcheinanderschütteln
<lb/>'der 12 Halbtöne in der Dreispiegel-
<lb break="no"/>'kammer der Empfindung, des Geschmackes
<lb/>'und der Intuition: das Wesen der heutigen
<lb/>'Harmonie.'
</p>
<p>
<lb/>"Die in dem Satz zum Ausdruck gebrachte Idee
<lb/>"erscheint in dem <hi rend="underline">Schönberg</hi>'schen Clavierstück -
<lb/>"- vielleicht zum ersten Male - verwirklicht; der
<lb/>"Begriff einer Dur u. Moll Tonart und ihrer 12
<lb/>"Transpositionen ausgestrichen.
</p>
<p>
<lb/>"In dieser Komposition erblickte der Heraus-
<lb break="no"/>geber den Ansatz zu einer späteren tonkunst.
<lb/>"Die Wiedergabe fordert vom Spieler die ver-
<lb break="no"/>"feinerteste Anschlags u. Pedalkunst; einen
<lb/>"intimen, improvisierten "schwebenden",
<lb/>"empfundenen Vortrag; ein liebevolles
<lb/>"sich-Versenken in ihren Inhalt, dessen
<lb/>"Interpret - lediglich als Clavier<hi rend="underline">setzer</hi> -
<lb/>"hiermit sein zu dürfen, sich zu Künstler-
<lb break="no"/>"ischer Ehre rechnet.'
</p>
<p>
F.B."
</p>
</div>
<div>
<p>
Ich hoffe dass Sie mir diese freie handlungs-
<lb break="no"/>weise in der absicht auslegen, mit welcher
<lb/>sie begonnen wurde. - Sie kompromittirt
<lb/>Sie in keiner Weise. - Die Antwort werde
<lb/>ich Ihnen zuschicken und ich habe Ihnen
<lb/>wörtlich meine Zuschrift mitgetheilt, damit
<lb/>Sie aus der Br. u. H.-antwort (wie sie auch
<lb/>ausfällt) nichts anderes von meiner Seite
<lb/>vermuthen. -
</p>
</div>
<closer>
<salute rend="align(right)">
Mit sehr freundl. Grüßen
<lb/>Ihr Sie hochschätzender
</salute>
<signed rend="align(right)"><persName ref="#p0017">F. <hi rend="underline">Busoni</hi></persName></signed>
<dateline rend="align(left)">26. Aug. 1909</dateline>
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<title>Brief von Ferruccio Busoni an Arnold Schönberg
<lb/>(Berlin, 29. August 1909)</title>
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Busoni geht nochmals auf seinen Brief vom 26.08.1909 ein und geht dabei
auf ein Missverständnis ein, dass in diesem Brief nicht weiter erläutert wird.
Zudem erbittet er Anwesiungen von Schönberg, wie in dieser Sache (das Missverständnis betreffend)
weiter zu verfahren ist.
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<p>Seminar «Der Nachlass Ferruccio Busonis in der Staatsbibliothek zu Berlin:
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<!-- Der nächste Brief innerhalb dieser Korrespondenz ist dieser:Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni vom 13.08.1909->
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<opener>
<salute rend="align(center)">
Sehr Verehrter
<lb/>Herr Schönberg,
</salute>
</opener>
<p>
in der Voraussetzung - daß Sie meinen
<lb/>letzten Brief erhielten, freue ich mich
<lb/> jetzt, dass ich Ihnen den genauen Wort-
<lb break="no"/>laut meiner Zuschrift an <hi rend="underline">B. &amp; H.</hi> mit-
<lb break="no"/>theilte. Es hat sich, wie Sie sehen - und
<lb/>als ob ich <del rend="strikethrough">ihn</del>es geahnt hätte - ein Misver-
<lb break="no"/>ständnis, durch anscheinend <hi rend="underline">flüchtiges</hi>
<lb/>durchlesen (in Leipzig), gebildet. -
</p>
<p>
- Was wünschen Sie, dass ich thue?
<lb/>- Mit Ihren Anweisungen erbitte ich
<lb/>den Leipziger Brief zurück. -
</p>
<closer>
<salute rend="align(center-right)">
Freundlichst grüßend
<lb/>Ihr
</salute>
<signed rend="align(center-right)"><persName ref="#p0017"><hi rend="underline">Ferruccio Busoni</hi></persName></signed>
<dateline rend="align(left)">29. - Aug. - 09</dateline>
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<title>Brief von Ferruccio Busoni an Arnold Schönberg
<lb/>(Berlin, 07. Oktober 1909)</title>
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Staatsbibliothek zu Berlin</title>
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