Commit d50451d9 authored by furthmueller's avatar furthmueller
Browse files

Korrekturen

parent 3d94dfb4
......@@ -82,7 +82,7 @@
<idno>NL 30 : 22:A-H:16</idno>
</msIdentifier>
<msContents>
<summary><persName ref="#p0017">Busoni</persName> berichtet von den vor kurzem absolvierten Konzerten in <placeName ref="#l0132">Zürich</placeName> und stimmt dem Lob <persName ref="#p0125">Hubers</persName> für <persName ref="#p0192">Goetz</persName> zu. Zuletzt äußert sich <persName ref="#p0017">Busoni</persName> zur Planung zukünftger Konzerte.
<summary><persName ref="#p0017">Busoni</persName> berichtet von den vor kurzem absolvierten Konzerten in <placeName ref="#l0132">Zürich</placeName> und stimmt dem Lob <persName ref="#p0125">Hubers</persName> für <persName ref="#p0192">Goetz</persName> zu. Zuletzt äußert sich <persName ref="#p0017">Busoni</persName> zur Planung zukünftiger Konzerte.
</summary>
<msItem>
<docDate><date when-iso="1918-01-17"/></docDate>
......@@ -215,7 +215,7 @@
<lb/><persName ref="#p0013">Liszt</persName> fiel mir diesmal das
<lb/>Unvermittelte zwischen rohen
<lb/>Kraftausbrüchen <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> dünnem
<lb/><choice><sic>SalonStyl</sic><corr><choice><orig>Salonstyl</orig><reg>Salonstil</reg></choice></corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller">Dieser <soCalled rend="dq-du">Salonstil</soCalled> ist als Verweis auf die ab den <date when-iso="1830">1830er</date> Jahren etablierte Kultur der Salonmusik zu verstehen, welche für <persName ref="#p0013">Liszt</persName> prägenden Einfluss besaß (<bibl><ref target="#b0069">Gut 2009</ref>, S. 37&#8239;ff.</bibl>). Der Begriff Salonmusik diente, bereits zu dieser Zeit abwertend gebraucht, u.&#8239;a. als Repertoirebegriff für Virtuosenstücke sowie populäre Stücke kleiner Form, wie sie im 19. Jahrhundert in bürgerlichen Salons äußert erfolgreich waren (<bibl><ref target="#b0068">Ballstaedt 1998</ref>, Sp. 860&#8239;ff.</bibl>).</note> auf<unclear reason="low-ink" cert="low">.</unclear> &#8211; Trotzdem<choice><orig>....</orig><reg>...</reg></choice>!
<lb/><choice><sic>SalonStyl</sic><corr><choice><orig>Salonstyl</orig><reg>Salonstil</reg></choice></corr></choice><note resp="#maximilian.furthmüller">Dieser <soCalled rend="dq-du">Salonstil</soCalled> ist als Verweis auf die ab den <date when-iso="1830">1830er</date> Jahren etablierte Kultur der Salonmusik zu verstehen, welche für <persName ref="#p0013">Liszt</persName> prägenden Einfluss besaß (<bibl><ref target="#b0069">Gut 2009</ref>, S. 37&#8239;ff.</bibl>). Der Begriff Salonmusik diente, bereits zu dieser Zeit abwertend gebraucht, u.&#8239;a. als Repertoirebegriff für Virtuosenstücke sowie populäre Stücke kleiner Form, wie sie im 19. Jahrhundert in bürgerlichen Salons äußerst erfolgreich waren (<bibl><ref target="#b0068">Ballstaedt 1998</ref>, Sp. 860&#8239;ff.</bibl>).</note> auf<unclear reason="low-ink" cert="low">.</unclear> &#8211; <choice><sic>T</sic><corr>t</corr></choice>rotzdem<choice><orig>....</orig><reg>...</reg></choice>!
<lb rend="indent"/><persName ref="#p0047"><choice><sic>Mahler&#8217;s</sic><corr>Mahlers</corr></choice></persName> Spielzeugladen<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0017">Busonis</persName> Bezeichnung der <title ref="#w0219">4. Symphonie</title> als <quote>Spielzeugladen</quote> deckt sich mit dem Eindruck der kindlich-naiven Einfachheit, den viele Kritiker der Zeit in der Rückorientierung <persName ref="#p0047">Mahlers</persName> zur klassischen symphonischen Form zu erkennen meinten (<bibl><ref target="#b0076">Wandel 1999</ref>, S. 85&#8239;f.</bibl>).</note>
<lb/>(<title ref="#w0219"><choice><orig>IV</orig><reg>IV.</reg></choice> Symphonie</title>) besteht aus
<lb/>vier <choice><sic>SuitenSätzen</sic><corr>Suitensätzen</corr></choice>, die sich
......@@ -241,7 +241,7 @@
<lb/>ich mein Versprechen für <placeName ref="#l0097">Basel</placeName> aufrecht, sobald <rs ref="#p0206">er</rs> sich &#8211; &#8211;
<lb/>entschließt.<note resp="#maximilian.furthmüller">Höchstwahrscheinlich erneuert hiermit <persName ref="#p0017">Busoni</persName> sein Versprechen, gemeinsam mit dem Cellisten <persName ref="#p0206">Zweygberg</persName> ein Konzert in <placeName ref="#l0097">Basel</placeName> zu geben, welches bereits im <date when-iso="1917-03">März 1917</date> hatte stattfinden sollen (<bibl><ref type="letter" subtype="busoni-huber" target="#1917-02-08-hb">Brief vom <date when-iso="1917-02-08">8. Februar 1917</date></ref></bibl>), jedoch von <persName ref="#p0017">Busoni</persName> aus Zeitgründen verschoben (<bibl><ref type="letter" subtype="busoni-huber" target="#1917-02-09-bh">Brief vom <date when-iso="1917-02-09">9. Februar 1917</date></ref></bibl>) und in der Zwischenzeit nicht wieder erwähnt worden war. Vgl. hierzu die Kommentierung des <ref type="letter" subtype="busoni-huber" target="#1918-01-15-hb">Briefes vom <date when-iso="1918-01-15">15. Januar</date></ref>.</note></p>
<p rend="indent-first">Aus Ihrem Briefe entnahm
<lb/>ich Ihre völlige alte Frische.<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0206">Huber</persName> hatte sich, in Folge einer diabetischen Erkrankung (<bibl><ref target="#b0063">Refardt 1928</ref>, S. 143</bibl>), am <date when-iso="1917-09-26">26. September 1917</date> zu einem Kuraufenthalt nach <placeName ref="#l0284">Rheinfelden</placeName> begeben müssen. Nach einer weiteren Verschlechterung seiner Gesundheit hielt sich <persName ref="#p0206">Huber</persName> zur Kur den Winter über in <placeName ref="#l0183">Locarno</placeName> auf (<bibl><ref target="#b0053">Bundi, 1925</ref>, S. 133&#8239;f.</bibl>). Diese Erkrankung zwang ihn letztendlich jedoch im Sommer <date when-iso="1918">1918</date>, die Leitung des <orgName ref="#o0020">Basler Konservatoriums</orgName> abzugeben (<bibl><ref target="#b0059">Refardt 1944</ref>, S. 65</bibl>). Vgl. hierzu auch die Briefe aus den entsprechenden Zeiträumen.</note>
<lb/>ich Ihre völlige alte Frische.<note resp="#maximilian.furthmüller"><persName ref="#p0125">Huber</persName> hatte sich, in Folge einer diabetischen Erkrankung (<bibl><ref target="#b0063">Refardt 1928</ref>, S. 143</bibl>), am <date when-iso="1917-09-26">26. September 1917</date> zu einem Kuraufenthalt nach <placeName ref="#l0284">Rheinfelden</placeName> begeben müssen. Nach einer weiteren Verschlechterung seiner Gesundheit hielt sich <persName ref="#p0125">Huber</persName> zur Kur den Winter über in <placeName ref="#l0183">Locarno</placeName> auf (<bibl><ref target="#b0053">Bundi 1925</ref>, S. 133&#8239;f.</bibl>). Diese Erkrankung zwang ihn letztendlich jedoch im Sommer <date when-iso="1918">1918</date>, die Leitung des <orgName ref="#o0020">Basler Konservatoriums</orgName> abzugeben (<bibl><ref target="#b0059">Refardt 1944</ref>, S. 65</bibl>). Vgl. hierzu auch die Briefe aus den entsprechenden Zeiträumen.</note>
<lb/>Dies war das Beste an ihm,</p>
<closer>
<salute rend="indent">für Ihren Sie verehrungsvoll
......
Markdown is supported
0% or .
You are about to add 0 people to the discussion. Proceed with caution.
Finish editing this message first!
Please register or to comment