Commit e949f525 authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper
Browse files

Bindestrich-Anmerkung (hyphenation) für Busoni-Briefe

parent ec331c2c
......@@ -174,8 +174,8 @@
"silent" (stillschweigend) gekennzeichnet werden.
--></p>
</correction>
<hyphenation>
<p><!-- Bindestrichhandhabung wäre zu diskutieren! --></p>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization>
<p>In diplomatischer Umschrift werden keine Schreibungen normalisiert.
......
......@@ -188,7 +188,7 @@
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -127,7 +127,7 @@
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -147,14 +147,7 @@
--></p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<!--
Dies ist der Standard für Busoni-Briefe
("sh" heißt "single hyphen" = einfacher Bindestrich).
Bei Busonis Angewohnheit, gelegentlich die neue Zeile auch mit einem Bindestrich
zu beginnen, codieren Sie an den betreffenden Stellen
einfach mit <lb break="no"> und anschließendem zusätzlichen Bindestrich.
-->
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -133,8 +133,8 @@
"silent" (stillschweigend) gekennzeichnet werden.
--></p>
</correction>
<hyphenation>
<p><!-- Bindestrichhandhabung wäre zu diskutieren! --></p>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization>
<p>In diplomatischer Umschrift werden keine Schreibungen normalisiert.
......
......@@ -135,7 +135,7 @@
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit Doppelbindestrichen (&#11799;).</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -128,8 +128,8 @@
<correction method="markup">
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="dh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit Doppelbindestrichen (&#11799;).</p>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -132,8 +132,8 @@
<correction method="markup">
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="dh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit Doppelbindestrichen (&#11799;).</p>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -141,8 +141,8 @@
"silent" (stillschweigend) gekennzeichnet werden.
--></p>
</correction>
<hyphenation>
<p><!-- Bindestrichhandhabung wäre zu diskutieren! --></p>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization>
<p>In diplomatischer Umschrift werden keine Schreibungen normalisiert.
......
......@@ -127,7 +127,7 @@
<p>Auch offensichtliche Fehler werden in der diplomatischen Umschrift unverändert im Haupttext wiedergegeben, jedoch kommentiert. In der Lesefassung erscheinen korrigierte Versionen als Haupttext, fehlerhafte Lesarten im Kommentar.</p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization method="silent">
<p>Für die Lesefassung wurde die Orthographie unter Wahrung des Lautstands ungekennzeichnet normalisiert und auch die Interpunktion modernisiert.</p>
......
......@@ -146,7 +146,7 @@
--></p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization>
<p>In diplomatischer Umschrift werden keine Schreibungen normalisiert.
......
......@@ -139,7 +139,7 @@
--></p>
</correction>
<hyphenation eol="hard" rend="sh">
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen (Kodierung berücksichtigt auch die gelegentliche Wiederholung des Bindestrichs am folgenden Zeilenbeginn).</p>
</hyphenation>
<normalization>
<p>In diplomatischer Umschrift werden keine Schreibungen normalisiert.
......
......@@ -211,10 +211,10 @@
<br xmlns="">es in meinen Mitteln steht.
</p>
<p>Meine Orchester Abende<a class="editor-note-link" count="1"><sup>1</sup></a>
<p>Meine <a class="entity-link" data-ref="o0003" href="#">Orchester Abende</a><a class="editor-note-link" count="1"><sup>1</sup></a>
<br>finden in der nächsten Sai-<br>-son <u>nicht</u> statt – (ich hatte
<br>bereits an Ihre Kammer-<br>-Symphonie gedacht) –;
<br>die Klavierstücke interessiren<a class="editor-note-link" count="2"><sup>2</sup></a>
<br>bereits an Ihre <a class="entity-link" data-ref="w0023" href="#">Kammer-<br>-Symphonie</a> gedacht) –;
<br>die <a class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> interessiren<a class="editor-note-link" count="2"><sup>2</sup></a>
<br>mich intensiv und ich
......@@ -268,7 +268,8 @@
Haben Sie einen Verleger
<br>der an Ihnen [theilnimmtteilnimmt][Theil nimmtteilnimmt]<a class="editor-note-link" count="4"><sup>4</sup></a>
<br>u. Vertrauen hat?
</p>
</p>
<!-- Verweis auf folgenden Brief -->
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">In Erwartung und
<br xmlns="">mit freundlichsten<a xmlns="" class="editor-note-link" count="5"><sup>5</sup></a>
......@@ -363,10 +364,10 @@
es in meinen Mitteln steht.
</p>
<p>Meine Orchesterabende
<p>Meine <a class="entity-link" data-ref="o0003" href="#">Orchesterabende</a>
finden in der nächsten Saison <i>nicht</i> statt – (ich hatte
bereits an Ihre KammerSymphonie gedacht) –;
die Klavierstücke interessieren
bereits an Ihre <a class="entity-link" data-ref="w0023" href="#">KammerSymphonie</a> gedacht) –;
die <a class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> interessieren
mich intensiv und ich
......@@ -412,7 +413,8 @@
Haben Sie einen Verleger
der an Ihnen [theilnimmtteilnimmt][Theil nimmtteilnimmt]<a class="editor-note-link" count="2"><sup>2</sup></a>
u. Vertrauen hat?
</p>
</p>
<!-- Verweis auf folgenden Brief -->
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">In Erwartung und
mit freundlichsten<a xmlns="" class="editor-note-link" count="3"><sup>3</sup></a>
......
......@@ -215,7 +215,7 @@
</opener>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">herzlichen Dank für Ihren
<br xmlns="">freundlichen Brief. Die Klavierstücke habe
<br xmlns="">freundlichen Brief. Die <a xmlns="" class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> habe
<br xmlns="">ich erst nochmals abgeschrieben und sende
<br xmlns="">sie Ihnen heute.
</p>
......@@ -263,16 +263,16 @@
<br xmlns="">der Analyse des Schaffenden, oder<a xmlns="" class="editor-note-link" count="4"><sup>4</sup></a> des Nachschaffenden
<br xmlns="">nicht <ins xmlns="">unbedingt</ins> an das Publikum denken. Es arbeitet nur
<br xmlns="">mit, wenn es aufgefordert, wenn es, sozusagen
<br xmlns="">citiert wird. <u xmlns="">Ob</u> es aber aufgefordert wird, entzieht
<br xmlns="">citiert wird. <u xmlns="">Ob</u> es aber aufgefordert wird, entzieht
<br xmlns="">sich ganz den Berechnungen<a xmlns="" class="editor-note-link" count="5"><sup>5</sup></a> und den Bemühungen des Schaffenden. —
</p>
<p>Ihre Frage, ob ich einen Verleger habe, der Vertrauen
<br>zu mir hat, kann ich leider nicht bejahen. Ich war durch
<br>einige Zeit an den Verlag „Dreililien“ gebunden. Im
<br>einige Zeit an den Verlag „Dreililien“ gebunden. Im
<br>Anfang gieng<a class="editor-note-link" count="6"><sup>6</sup></a> es ja ganz erträglich. Aber jetzt geht es
<br>eigentlich schon lange nicht mehr mit mir, so daß
<br>ich letzthin [mein]<a class="editor-note-link" count="7"><sup>7</sup></a> Quartett, an dessen Veröffentlichung
<br>ich letzthin [mein]<a class="editor-note-link" count="7"><sup>7</sup></a> <a class="entity-link" data-ref="w0024" href="#">Quartett</a>, an dessen Veröffentlichung
<br>mir wegen der Skandale, die man gegen mich
<br>insceniert hate<a class="editor-note-link" count="8"><sup>8</sup></a>, sehr lag, im Selbstverlag heraus geben
......@@ -330,7 +330,7 @@
</p>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Ich hoffe recht bald Ihre Meinung über
<br xmlns="">meine Klavierstücke zu hören und hege
<br xmlns="">meine <a xmlns="" class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> zu hören und hege
<br xmlns="">dem<a xmlns="" class="editor-note-link" count="9"><sup>9</sup></a> lebhaftesten Wunsch, daß sie Ihnen
<br xmlns="">was sagen mögen.
</p>
......@@ -435,7 +435,7 @@
</opener>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">herzlichen Dank für Ihren
freundlichen Brief. Die Klavierstücke habe
freundlichen Brief. Die <a xmlns="" class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> habe
ich erst nochmals abgeschrieben und sende
sie Ihnen heute.
</p>
......@@ -478,16 +478,16 @@
der Analyse des Schaffenden, oder<a xmlns="" class="editor-note-link" count="2"><sup>2</sup></a> des Nachschaffenden,
nicht unbedingt an das Publikum denken. Es arbeitet nur
mit, wenn es aufgefordert, wenn es, sozusagen,
zitiert wird. <i xmlns="">Ob</i> es aber aufgefordert wird, entzieht
zitiert wird. <i xmlns="">Ob</i> es aber aufgefordert wird, entzieht
sich ganz den Berechnungen<a xmlns="" class="editor-note-link" count="3"><sup>3</sup></a> und den Bemühungen des Schaffenden. —
</p>
<p>Ihre Frage, ob ich einen Verleger habe, der Vertrauen
zu mir hat, kann ich leider nicht bejahen. Ich war durch
einige Zeit an den Verlag „Dreililien“ gebunden. Im
einige Zeit an den Verlag „Dreililien“ gebunden. Im
Anfang ging es ja ganz erträglich. Aber jetzt geht es
eigentlich schon lange nicht mehr mit mir, so dass
ich letzthin [mein]<a class="editor-note-link" count="4"><sup>4</sup></a> Quartett, an dessen Veröffentlichung
ich letzthin [mein]<a class="editor-note-link" count="4"><sup>4</sup></a> <a class="entity-link" data-ref="w0024" href="#">Quartett</a>, an dessen Veröffentlichung
mir wegen der Skandale, die man gegen mich
inszeniert hatte, sehr lag, im Selbstverlag heraus geben
......@@ -530,7 +530,7 @@
</p>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Ich hoffe recht bald Ihre Meinung über
meine Klavierstücke zu hören und hege
meine <a xmlns="" class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a> zu hören und hege
den lebhaftesten Wunsch, dass sie Ihnen
was sagen mögen.
</p>
......
......@@ -199,7 +199,7 @@
<br>Instrumentation von <a class="entity-link" data-ref="w0016" href="#"><a class="entity-link" data-ref="p0024" href="#">Schenker’s</a> Tänzen</a></a>
<br>(die ich in Berlin zu<a class="editor-note-link" count="1"><sup>1</sup></a> Aufführung brachte)
<br>bewies den bewunderungswürdigen Orchester-<br>Virtuosen. Von diesen gegebenen Punkten
<br>ausgehend, waren mir Ihre Klavierstücke
<br>ausgehend, waren mir Ihre <a class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a>
<br>keine Überraschung – d. i.: ich wußte
<br>beiläufig was ich zu erwarten hatte.
......@@ -380,7 +380,7 @@
Instrumentation von <a class="entity-link" data-ref="w0016" href="#"><a class="entity-link" data-ref="p0024" href="#">Schenker’s</a> Tänzen</a></a>
(die ich in Berlin zur Aufführung brachte)
bewies den bewunderungswürdigen OrchesterVirtuosen. Von diesen gegebenen Punkten
ausgehend, waren mir Ihre Klavierstücke
ausgehend, waren mir Ihre <a class="entity-link" data-ref="w0019" href="#">Klavierstücke</a>
keine Überraschung – d. i.: ich wusste
beiläufig was ich zu erwarten hatte.
......
......@@ -198,7 +198,7 @@
<br>gegen meinen Klavierstil nachgedacht und
<br>komme zu dem Resultat, daß Sie in einer gewissen
<br>Hinsicht unbedingt Recht haben. Die sehr geistreiche
<br>Art auf die Sie an dem Beispiel Ihre Meinung
<br>Art auf die Sie an dem Beispiel Ihre Meinung
<br>illustrieren, hat mir auch klar gemacht um was
<br>es sich Ihnen handelt. Nichts destoweniger glaube
<br>ich sagen zu dürfen, daß es mir nicht scheint, als
......@@ -401,7 +401,7 @@
gegen meinen Klavierstil nachgedacht und
komme zu dem Resultat, dass Sie in einer gewissen
Hinsicht unbedingt Recht haben. Die sehr geistreiche
Art auf die Sie an dem Beispiel Ihre Meinung
Art auf die Sie an dem Beispiel Ihre Meinung
illustrieren, hat mir auch klar gemacht um was
es sich Ihnen handelt. Nichts destoweniger glaube
ich sagen zu dürfen, dass es mir nicht scheint, als
......
......@@ -225,7 +225,7 @@
<br xmlns="">anderen Hinsicht Unrecht thun muß, wenn
<br xmlns="">man auch dazu veranlagt ist einander in
<br xmlns="">mancher anderer Beziehung sehr gut zu erkennen.
<br xmlns="">Es scheintals ob die Bezirke zweier Individua-<br xmlns="">litäten
<br xmlns="">Es scheintals ob die Bezirke zweier Individua=<br xmlns="">litäten
etwa so gelagert wären wie excentrische
<br xmlns="">Kreise<ins xmlns="">die sich theilweise decken.</ins> Mehr oder weniger große, Flächentheile
<br xmlns="">fallen zusammaber einander gegenüber liegen
......@@ -235,9 +235,9 @@
<br xmlns="">für gut.
</p>
<p>Und selbstverständlich ist dieses Diver-<br>gieren
<p>Und selbstverständlich ist dieses Diver=<br>gieren
absolut nicht imstande mein
<br>Vertrauen zu erschüttern. Im Gegen-<br>theil,
<br>Vertrauen zu erschüttern. Im Gegen=<br>theil,
dieses hat sich vermehrt, seit ich<span class="note-foliation-by-other" hand-id="">[1]</span>
......@@ -247,10 +247,10 @@
</div>
<div page="2">
<p>in persönliche Berührung mit Ihnen gekommen
<br>bin. Das Gefühl, das ich von Ihrer Wesens-<br>art
<br>bin. Das Gefühl, das ich von Ihrer Wesens=<br>art
schon früher hatte, hat sich bestätigt.
<br>Und ich bin mir jetzt darüber ziemlich klar.
<br>Ich erkenne als einen mir unendlich wert-<br>vollen
<br>Ich erkenne als einen mir unendlich wert=<br>vollen
Zug ihres Wesens: das Streben recht
<br>zu thun! Und dieses Streben setze ich
<br>über das Recht-Thun, sowie ich das
......@@ -297,7 +297,7 @@
<br>ob eines deutlich gewonnen wäre:
<br>ich glaube, von jenem Stil, den ich
<br>nenne den "Clavier<u>auszug=</u>Stil"
<br>habe ich mich deutlich genug abgewen-<br>det.
<br>habe ich mich deutlich genug abgewen=<br>det.
</p>
<p>Es ist ja kein Zweifel, daß der
......@@ -322,12 +322,12 @@
</p>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">In diesem Sinne, meine ich, könnte
<br xmlns="">man Beziehungen zwischen einem moder-<br xmlns="">nen
<br xmlns="">man Beziehungen zwischen einem moder=<br xmlns="">nen
Orchestersatz und einem modernen
<br xmlns="">Klaviersatz finden. Aber sonst in keinem,
<br xmlns="">hoffe ich. Wenigstens war das, sozusagen
<br xmlns="">mein Programm: weg mit dem
<br xmlns="">Clavier-auszugstil; weg mit dem Klavier-<br xmlns="">satz
<br xmlns="">Clavier-auszugstil; weg mit dem Klavier=<br xmlns="">satz
der, das Ausdrucksvermögen und
<br xmlns="">die des Klavieres
<br xmlns="">überschreitend, nichts anderes ist, als
......@@ -376,7 +376,7 @@
<div page="6">
<p>ein sehr ausdrucksvolles, aber
<br>weiches <u>Marcato</u>, forzato. Etwa
<br>zu vergleichen mit dieser Porta-<br>mento-Bezeichnung
<br>zu vergleichen mit dieser Porta=<br>mento-Bezeichnung
<br>oder Ähnlichem. Ich verwende sie
<br>in letzter Zeit immer in diesem
......@@ -392,8 +392,8 @@
<br>für den Intensitäts-grad. Mehr
<br>eine Anregung zum Verständnis
<br>der Linie, als eine Vortragsbezeichnung.
<br>Und dann habe ich bei diesen Bezeich-<br>nungen
noch den einen Hinterge-<br>danken:
<br>Und dann habe ich bei diesen Bezeich=<br>nungen
noch den einen Hinterge=<br>danken:
das Klavier wird sicher
......@@ -413,12 +413,12 @@
<br>seit mehr als hundert Jahren keine
<br>nennenswerte Verbesserung geschehen
<br>ist. Wäre das Klavier ein wichtiges
<br>Instrument etwa der Baumwollen-<br>industrie,
<br>Instrument etwa der Baumwollen=<br>industrie,
so wäre es längst vollkommen.
<br>Ich denke aber, das wird es doch werden.
</p>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Und da sollte man doch so be-<br xmlns="">zeichnen,
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Und da sollte man doch so be=<br xmlns="">zeichnen,
wie man sich es heute
<br xmlns="">nur scheinbar hoffnungslos wünschen
<br xmlns="">kann, daß es eigentlich klingen
......@@ -454,7 +454,7 @@
<br xmlns="">noch viel mehr heraus, als im zweiten.
</p>
<p>Erreicht habe ich, was ich mir vor-<br>stellte,
<p>Erreicht habe ich, was ich mir vor=<br>stellte,
in beiden nicht. Vielleicht,
<br>sogar sicher noch nicht in dem dritten,
<br>das dieser Tage fertig wird. Einige
......@@ -561,7 +561,7 @@
<p>Und diese Buntheit, diese Viel-
<br>gestaltigkeit, diese <u>Unlogik</u> die
<br>unsere Empfindungen zeigen, diese
<br>Unlogik, die die Associationen auf-<br>weisen,
<br>Unlogik, die die Associationen auf=<br>weisen,
die irgend eine aufsteigende
<br>Blutwelle, irgend eine Sinnes- oder
......@@ -587,7 +587,7 @@
<br xmlns="">möge mich verbrennen.
</p>
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Sie werden nicht zu denen ge-<br xmlns="">hören,
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">Sie werden nicht zu denen ge=<br xmlns="">hören,
die mich verbrennen; das
<br xmlns="">weiß ich.
</p>
......@@ -631,7 +631,7 @@
<br xmlns="">zu senden. Ich bin sehr neugierig, wie Ihnen
<br xmlns="">dieses zusagen wird. Ich selbst habe vorläufig
<br xmlns="">noch kein Urteil darüber. Ich habe es, wie meist,
<br xmlns="">sehr rasch geschrieben und da muß ich mich ge-<br xmlns="">wöhnlich
<br xmlns="">sehr rasch geschrieben und da muß ich mich ge=<br xmlns="">wöhnlich
erst selbst <del xmlns=""></del>an meine Musik
<br xmlns="">gewöhnen.
Ich möchte noch eine Sache berühren.
......@@ -647,14 +647,14 @@
und unaufgeführten Werke in unheimlicher
<br xmlns="">Weise. Obwohl ich nicht so viel schreibe, als
<br xmlns="">ich könnte, habe ich doch nicht weniger als
<br xmlns="">9 fertige ungedruckte größten theils umfang-<br xmlns="">reichere
<br xmlns="">9 fertige ungedruckte größten theils umfang=<br xmlns="">reichere
Werke liegen. Abgesehen, von jenen
<br xmlns="">die ich nicht veröffentlichen will und einer
<br xmlns="">Menge solcher die, gegenwärtig unfertig, mut-<br xmlns="">maßlich
<br xmlns="">Menge solcher die, gegenwärtig unfertig, mut=<br xmlns="">maßlich
einmal vollendet werden, sind es
<br xmlns="">wie gesagt 9 Werke im Umfang von
<br xmlns="">mehr als 400 Seiten. Da scheint mir doch,
<br xmlns="">als ob ich endlich wieder einmal was heraus-<br xmlns="">geben
<br xmlns="">als ob ich endlich wieder einmal was heraus=<br xmlns="">geben
müßte. Insbesondere, da einiges
<br xmlns="">schon, im Verhältnis zu meinem jetzigen
<br xmlns="">Entwicklungs Standpunkte schon geradezu
......@@ -716,7 +716,7 @@
<br xmlns="">zu senden. Ich bin sehr neugierig, wie Ihnen
<br xmlns="">dieses zusagen wird. Ich selbst habe vorläufig
<br xmlns="">noch kein Urteil darüber. Ich habe es, wie meist,
<br xmlns="">sehr rasch geschrieben und da muß ich mich ge-<br xmlns="">wöhnlich
<br xmlns="">sehr rasch geschrieben und da muß ich mich ge=<br xmlns="">wöhnlich
erst selbst <del xmlns=""></del>an meine Musik
<br xmlns="">gewöhnen.
</p>
......@@ -739,14 +739,14 @@
<p>und unaufgeführten Werke in unheimlicher
<br>Weise. Obwohl ich nicht so viel schreibe, als
<br>ich könnte, habe ich doch nicht weniger als
<br>9 fertige ungedruckte größten theils umfang-<br>reichere
<br>9 fertige ungedruckte größten theils umfang=<br>reichere
Werke liegen. Abgesehen, von jenen
<br>die ich nicht veröffentlichen will und einer
<br>Menge solcher die, gegenwärtig unfertig, mut-<br>maßlich
<br>Menge solcher die, gegenwärtig unfertig, mut=<br>maßlich
einmal vollendet werden, sind es
<br>wie gesagt 9 Werke im Umfang von
<br>mehr als 400 Seiten. Da scheint mir doch,
<br>als ob ich endlich wieder einmal was heraus-<br>geben
<br>als ob ich endlich wieder einmal was heraus=<br>geben
müßte. Insbesondere, da einiges
<br>schon, im Verhältnis zu meinem jetzigen
<br>Entwicklungs Standpunkte schon geradezu
......
......@@ -209,7 +209,7 @@
folgendes
, das Sie
<br xmlns="">vielleicht interessieren wird, und die Kürze
<br xmlns="">motiviert: Ich habe ein neues Werk ange--<br xmlns="">fangen; etwas fürs Theater; was ganz Neues.
<br xmlns="">motiviert: Ich habe ein neues Werk ange-=<br xmlns="">fangen; etwas fürs Theater; was ganz Neues.
<br xmlns="">Das Textbuch hat der Autor (eine Dame) auf
<br xmlns="">meine Anregung hin so gefunden und
gefaßt
......
......@@ -190,8 +190,8 @@
<p xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
in der Voraussetzung - daß Sie meinen
<br xmlns="">letzten Brief erhielten, freue ich mich
<br xmlns=""> jetzt, dass ich Ihnen den genauen Wort-=<br xmlns="">laut meiner Zuschrift an <u xmlns=""><a class="entity-link" data-ref="" href="#">B. &amp; H.</a></u> mit-=<br xmlns="">theilte. Es hat sich, wie Sie sehen - und
<br xmlns="">als ob ich <del xmlns="">ihn</del>es geahnt hätte - ein Misver-=<br xmlns="">ständnis, durch anscheinend <u xmlns="">flüchtiges</u>
<br xmlns=""> jetzt, dass ich Ihnen den genauen Wort--<br xmlns="">laut meiner Zuschrift an <u xmlns=""><a class="entity-link" data-ref="" href="#">B. &amp; H.</a></u> mit--<br xmlns="">theilte. Es hat sich, wie Sie sehen - und
<br xmlns="">als ob ich <del xmlns="">ihn</del>es geahnt hätte - ein Misver--<br xmlns="">ständnis, durch anscheinend <u xmlns="">flüchtiges</u>
<br xmlns="">durchlesen (in Leipzig), gebildet. -
</p>
......
......@@ -191,13 +191,13 @@
</opener>
<p>mein
<br>mein scheinbares Schweigen ist ein-=<br>fach dadurch erklärt, dass
<br>mein letzter Brief an Sie ver-=<br>loren gegangen ist. Schade.
<br>mein scheinbares Schweigen ist ein--<br>fach dadurch erklärt, dass
<br>mein letzter Brief an Sie ver--<br>loren gegangen ist. Schade.
<br>Er enthielt die Mittheilung,
<br>dass <a class="entity-link" data-ref="" href="#">Br. + H.</a> sich für Ihre
<br>Stücke interessirt, (das Schrei-=<br>ben der Firma war beigege-=<br>ben) dass aber das Misver-=<br>ständnis eingetreten war,
<br>Stücke interessirt, (das Schrei--<br>ben der Firma war beigege--<br>ben) dass aber das Misver--<br>ständnis eingetreten war,
<br>dass <a class="entity-link" data-ref="" href="#">Br. _ H.</a> glaubten, die
<br>Stücke seien meine Trans-=<br>scriptionen. Ich sagte Ihnen
<br>Stücke seien meine Trans--<br>scriptionen. Ich sagte Ihnen
<br>dann noch, dass ich
<br>jetzt froh waere, Ihnen
<br>den Wortlaut meines
......@@ -213,7 +213,7 @@
<br>dass ich Ihre Order
<br>erwartete: ob ich die
<br>drei Originalstücke (mit
<br><u>oder</u> ohne meine Bear-=<br>beitung) nun an <a class="entity-link" data-ref="" href="#">Br
<br><u>oder</u> ohne meine Bear--<br>beitung) nun an <a class="entity-link" data-ref="" href="#">Br
<br>+ H.</a> senden sollte.
</p>
......
Markdown is supported
0% or .
You are about to add 0 people to the discussion. Proceed with caution.
Finish editing this message first!
Please register or to comment