Commit d5d44b30 authored by Christian Schaper's avatar Christian Schaper

begin candidate review ss/ß et al.

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</objectDesc>
<handDesc>
<handNote xml:id="major_hand" scope="major" medium="black_ink" scribe="author" scribeRef="#E0300017">Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.</handNote>
<handNote xml:id="archive" scope="minor" medium="pencil" scribe="archivist" cert="high">Hand des Archivars, der die Datierung auf der Umschlagrückseite mit Bleistift vorgenommen hat.</handNote>
<handNote xml:id="archive" scope="minor" medium="pencil" scribe="archivist" cert="high">Vtml. Hand eines Archivars, der die Datierung auf der Umschlagrückseite mit Bleistift vorgenommen hat.</handNote>
<handNote xml:id="lc_st_red" scope="minor" medium="red_ink" scribe="archivist">Bibliotheksstempel (rote Tinte)</handNote>
<handNote xml:id="post" scope="minor" medium="black_ink" scribe="postoffice">Poststempel (schwarze Tinte)</handNote>
</handDesc>
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</correspAction>
<correspAction type="received">
<persName ref="http://d-nb.info/gnd/118610023" key="E0300023">Schönberg, Arnold</persName>
<placeName ref="http://www.geonames.org/2764556" key="E0500040">Steinakirchen am Forst</placeName>
</correspAction>
<correspContext>
<ref type="replyTo" target="#D0100006"/>
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<fw place="top-right" rend="print italic align(center)">
<address>
<addrLine><placeName key="E0500029">Berlin</placeName> W. 30</addrLine>
<addrLine><placeName key="E0500072">Viktoria Luise<pc>=</pc>Platz 11.</placeName></addrLine>
<addrLine><placeName key="E0500072">Viktoria<choice><orig> </orig><reg>-</reg></choice>Luise<pc>=</pc>Platz 11.</placeName></addrLine>
</address>
</fw>
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<lb break="no"/>trauen, welches aus Ihrem
<lb/>Briefe zu lesen ist, sehr herz
<lb break="no"/>lich gefreut und bin gerne
<lb/>bereit es zu rechtfertigen, soweit
<lb/>bereit<reg>,</reg> es zu rechtfertigen, soweit
<lb/>es in meinen Mitteln steht.</p>
<p rend="indent-first">Meine <orgName key="E0600003">Orchester<choice><orig> A</orig><reg>a</reg></choice>bende</orgName>
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<lb/>finden in der nächsten Sai
<lb break="no" rend="after:-"/>son <hi rend="underline">nicht</hi> statt
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte <date when-iso="1902">1902</date> die Konzertreihe der <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName> ins Leben gerufen, welche unter Mithilfe seines Konzertagenten <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName> im <placeName key="E0500074">Beethovensaal</placeName> mit dem <orgName key="E0600007">Philharmonischen Orchester</orgName> stattfanden. Die starke Ausrichtung der Konzertprogramme auf unbekannte und zeitgenössische Werke aus dem gesamten europäischen Raum stieß jedoch bei einem Großteil des an <soCalled>deutscher</soCalled> Musik interessierten Publikums und bei der ebenso orientierten Fachpresse auf breite Ablehnung, so dass der Plan, drei Konzerte pro Saison aufzuführen, bald aufgegeben werden musste. Die Reihe wurde schließlich aus finanziellen Gründen mit dem letzten Konzert am <date when-iso="1909-01-02">2. Januar 1909</date> eingestellt (<bibl><ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;96 ff.</bibl>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300318"><persName key="E0300017">Busoni</persName> hatte <date when-iso="1902">1902</date> die Konzertreihe der <orgName key="E0600003"><placeName key="E0500029">Berliner</placeName> Orchesterabende</orgName> ins Leben gerufen, welche unter Mithilfe seines Konzertagenten <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName> im <placeName key="E0500074">Beethovensaal</placeName> mit dem <orgName key="E0600007">Philharmonischen Orchester</orgName> stattfanden. Die starke Ausrichtung der Konzertprogramme auf unbekannte und zeitgenössische Werke aus dem gesamten europäischen Raum stieß jedoch bei einem Großteil des an <soCalled>deutscher</soCalled> Musik interessierten Publikums und bei der ebenso orientierten Fachpresse auf breite Ablehnung, so dass der Plan, drei Konzerte pro Saison aufzuführen, bald aufgegeben werden musste. Die Reihe wurde schließlich aus finanziellen Gründen mit dem letzten Konzert am <date when-iso="1909-01-02">2. Januar 1909</date> eingestellt <bibl>(<ref target="#E0800008"/>, S.&#8239;96 ff.)</bibl>.</note>
– (ich hatte
<lb/>bereits an Ihre <rs key="E0400023">Kammer
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<lb/>mir die Aufgabe des
<lb/><soCalled rend="dq-uu">mitarbeitenden</soCalled> Pu
<lb break="no"/>blikums vergessen.
<lb/>Da<subst><del rend="strikethrough"><unclear reason="strikethrough">rum</unclear></del>
<lb/>Da<subst><del rend="strikethrough">rum</del>
<add place="above"><orig>-</orig>nach</add>
</subst> kann man
<lb/>(und sollte man <hi rend="underline">nur</hi>)
......
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<pb n="1"/>
<opener>
<salute rend="align(center)">Sehr verehrter <persName key="E0300023">Herr Schönberg</persName>!</salute>
<salute rend="align(center) space-below">Sehr verehrter <persName key="E0300023">Herr Schönberg</persName>!</salute>
</opener>
<p>Ich empfing <rs type="works" key="E0400112 E0400113">Ihre Stücke</rs> und <ref type="E010001" target="#D0100008">den
<lb/>begleitenden Brief</ref>. Beide <choice><sic>zeigen</sic><corr>zeugen <note type="commentary" resp="#E0300314">Im Original: <q>zeigen</q>.</note></corr></choice> von
<lb/>begleitenden Brief</ref>. Beide zeigen von
<lb/>einem denkenden <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> fühlenden Menschen,
<lb/>als welchen ich Sie übrigens schon zu
<lb/>erkennen geglaubt habe. Ich kenne
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</notatedMusic>
</cell>
<cell><p>um das
<lb/><hi rend="underline">Orchestrale</hi> <choice><orig>in’s</orig><reg>ins</reg></choice>
<lb/><hi rend="underline">Orchestrale</hi> in<orig></orig>s
<lb/><hi rend="underline">Pianistische</hi> zu
<lb/>übertragen:</p>
</cell>
......
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<lb/>der Beobachtung. <choice><orig>Ue</orig><reg>Ü</reg></choice>ber Ihre Ideen mit
<lb/>den Dritteltönen
<note type="commentary" resp="#E0300317">Vgl. <persName key="E0300017">Busonis</persName> <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title> (<ref type="E010004" target="#D0200001" n="28">S. 28&#8239;f. der Erstausgabe</ref>: <quote>Der Drittelton pocht schon seit einiger Zeit an die Pforte, und wir überhören noch immer seine Meldung.</quote> Im Nachlass <persName key="E0300017">Busonis</persName> finden sich Skizzen zur dieser Thematik, die <persName key="E0300017">Busoni</persName> nach eigenen Angaben seit ca. <date when-iso="1906">1906</date> beschäftigte <bibl>(vgl. <ref target="#E0800037"/> S.&#8239;118)</bibl>, möglicherweise auch schon sehr viel früher (siehe z.&#8239;B. seine <ref type="ext" target="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001B16700000000">Versuche über Dritteltöne und neue Skalen, Mus.Nachl. F. Busoni C I,82</ref>).</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">Vgl. <persName key="E0300017">Busonis</persName> <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title> (<ref type="E010004" target="#D0200001" n="28">S. 28&#8239;f. der Erstausgabe</ref>: <quote>Der Drittelton pocht schon seit einiger Zeit an die Pforte, und wir überhören noch immer seine Meldung.</quote> Im Nachlass <persName key="E0300017">Busonis</persName> finden sich Skizzen zur dieser Thematik, die <persName key="E0300017">Busoni</persName> nach eigenen Angaben seit ca. <date when-iso="1906">1906</date> beschäftigte <bibl>(vgl. <ref target="#E0800037"/>, S.&#8239;118)</bibl>, möglicherweise auch schon sehr viel früher (siehe z.&#8239;B. seine <ref type="ext" target="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001B16700000000">Versuche über Dritteltöne und neue Skalen, Mus.Nachl. F. Busoni C I,82</ref>).</note>
habe ich, allerdings auf
<lb/>andere Weise<reg>,</reg> auch schon viel nachgedacht. Ich
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<lb/>Da entfielen dann allerdings die Halb
<lb break="no"/>töne ganz.
<note type="commentary" resp="#E0300317">Hier liegt ein Verständnisfehler <persName key="E0300023">Schönbergs</persName> vor: <persName key="E0300017">Busonis</persName> unternimmt nicht nur eine Einteilung der Oktave in 18 Dritteltöne, sondern, um dabei nicht auf Halbtöne (und damit auf die kleine Terz und die reine Quinte) verzichten zu müssen, auch in eine zweite Dritteltonreihe, die zur ersten um einen Halbton verschoben ist, so dass sich ein Sechsteltonsystem mit 36 Tönen ergibt. Vgl. <ref type="E010004" target="#D0200001" n="29">den entsprechenden Passus</ref> in <persName key="E0300017">Busonis</persName> <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title> (<ref type="E010004" target="#D0200001" n="29">S. 29 der Erstausgabe</ref>) sowie <bibl><ref target="#E0800037"/> S.&#8239;118</bibl>.</note>
<note type="commentary" resp="#E0300317">Hier liegt ein Verständnisfehler <persName key="E0300023">Schönbergs</persName> vor: <persName key="E0300017">Busonis</persName> unternimmt nicht nur eine Einteilung der Oktave in 18 Dritteltöne, sondern, um dabei nicht auf Halbtöne (und damit auf die kleine Terz und die reine Quinte) verzichten zu müssen, auch in eine zweite Dritteltonreihe, die zur ersten um einen Halbton verschoben ist, so dass sich ein Sechsteltonsystem mit 36 Tönen ergibt. Vgl. <ref type="E010004" target="#D0200001" n="29">den entsprechenden Passus</ref> in <persName key="E0300017">Busonis</persName> <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title> (<ref type="E010004" target="#D0200001" n="29">S. 29 der Erstausgabe</ref>) sowie <bibl><ref target="#E0800037"/>, S.&#8239;118</bibl>.</note>
</p>
<p rend="indent-first">Für die Vierteltöne hatte ich mir seiner
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